Beiträge von Lucy_Lou

    Ich habe eine Berner-Mix-Hündin, jetzt 1,5 Jahre alt. Mit 5,5 Monaten hatte sie etwa 58cm, mit 13 Monaten 65cm und mehr ist da auch nicht mehr gekommen.
    Aber bei Mischlingen ist das immer schwer zu sagen. Ich habe das auch aufmerksam verfolgt und nachgefragt in Lucys Junghundezeit, da mich die Endgröße auch interessiert hat. Bei einigen (kleinen bis mittelgroßen) Rasse/Mixen scheint das Hauptwachstum mit 4-5 Monaten fast abgeschlossen zu sein. Lucy war bis sie 4 Monate alt war vergleichsweise klein und ist dann mit 4-6 Monaten unheimlich geschossen (etwa 20cm). Bei anderen habe ich aber auch schon gehört, dass mit 8-10 Monaten nochmal ein Wachstumsschub kam. Da muss man sich einfach überraschen lassen.
    Wenn ich raten müsste, würde ich sagen, deiner bekommt so 62cm und ist mit 12 Monaten in etwa ausgewachsen. Kannst ja dann mal Bescheid geben :p

    Vielleicht kennst du ja jemanden mit katzenverträglichem Hund? Dann würde ich es mit dem ausprobieren.
    Ist denn deine Katze generell eher zurückhaltend, ängstlich oder eher souverän?
    Wir haben damals eine etwa 5 Monate alte Katze aus dem TH zu unserem schon vorhandenen Junghund dazu geholt. Die Katze kannte Hunde garnicht, wurde uns aber als selbstbewußt und souverän beschrieben. Es gab auch keinerlei Probleme.
    Jetzt haben wir einen Hundewelpen dazu, der hat recht schnell gelernt, wie er sich der Katze gegenüber zu verhalten hat.

    Bei einer selbstbewussten Katze und einem Welpen oder katzengewöhnten Hund würde ich demnach keine großen Schwierigkeiten sehen.
    Andererseits gibt es wohl auch Katzen, die ihren Menschen generell nicht teilen wollen :???:

    Also am besten mit Hund von Bekannten austesten, wie die Katze reagiert.

    Jaaa, meine Hündin frisst fast alles an Trofu, Frischfleisch, Obst oder Gemüse, ist wirklich sehr verfressen (!!!), aber einiges an sehr hochwertigem Futter spuckt sie wieder aus... (ich will ja keine Namen nennen...)
    Sie bekommt ein gutes Futter was sie mag und eben frische Zusätze. Aber Billigfutter wie Frolic/Pedigree würde ich ihr nicht stattdessen geben. Man kann einen Hund auch zum Mäkler erziehen. Da würde ich sie eher hungern lassen oder eben verschiedene hochwertige Sachen ausprobieren. Mensch mag ja auch nicht alles...

    Zitat

    Murmelinchen, jetzt musst du mich aber mal aufklären, wie RICHTIGES 'bei Fuß' denn jetzt geht! :^^:

    Lucy muss aus jeder Position die richtige Grundstellung finden und sollte optimalerweise bei Tempowechseln und engen Drehungen am Bein kleben. Das ist kein Alltagskommando bei mir, sondern nur in Ausnahmefällen oder für den Hundeplatz.

    Fürs locker nebenhergehen, nehme ich ein anderes Kommando, da muss sie nur bei mir bleiben, auch nicht unbedingt mich anschauen.
    Bei Grisu (dem Welpen) ist es einfach nur eine Vorbereitung, im Rahmen seiner Möglichkeiten, auf ein "Fuß" hin. Das Kommando kommt erst bei "perfektem" Fuß und wie gesagt nicht als Alltagskommando.

    Meiner geht auch noch nicht wirklich Fuß. Er läuft neben mir her (etwa 20cm Abstand) und schaut mich dabei an. Also sehr aufmerksam, aber nicht am Bein klebend und natürlich noch ohne Kommando. Ich lobe nur: "Fein machst du das" und mittlerweile hält er auch ohne "Zwischenlob" eine Weile mit Blickkontakt durch. Es geht ja nur darum, dass es dem Hund Spaß macht, er auf mich achtet und am Ende wartet eine Belohnung. Bei Lucy war es ähnlich vor gut einem Jahr. Das nebenher laufen mit Blickkontakt ging schnell und freudig (auch unter Ablenkung), da haben wir uns mit den meisten anderen Sachen wesentlich schwerer getan.

    Mein Welpe ist 13 Wochen alt und gerade attackiert er ein leeres auf dem Boden stehendes Aquarium :???:
    Er findet es nicht besonders lustig, wenn Dinge sich nicht so schnell zerstören lassen, wie er es gerne hätte :roll: . Er hat auch schon einen Pilz angebellt, weil ich nicht erlaubt habe, dass er ihn frisst...
    Er kann auch gut Jacken von der Garderobe holen und sein neuester Trick ist Eßzimmerschrank öffnen :schockiert:
    Ich unternehme fast jeden Tag kleine Ausflüge mit ihm, so dass er die Innenstadt, den Rhein, den Park, Pferde und Kühe, andere Hunde und an der Straße gehen kennen lernt. Wir wohnen sehr ländlich, da ist vieles was aufwendiger. Lustigerweise hat unser Landei vor Kühen immer noch mehr Respekt als vor einer vollen Fußgängerzone :irre:
    Übungen macht er gerne, ich versuche ihn da nicht zu überfordern. Er läuft auch ein ganzes Weilchen Fuß (in der Hoffnung auf Leckerlie natürlich), kann über den Clicker Touch (mit der Schnauze), Tip (mit der Pfote) und Hoch (Pfoten drauf stellen). Er liebt den Sacktunnel bei uns im Garten und vor allem seine Babywippe. Hier, Sitz, Aus und Nein funktioniert so weit, sonst machen wir Auspackspiele und Suchspiele.
    Ist nicht immer leicht, das richtige Maß zwischen Über- und Unterforderung zu finden. Ich merke nur, wenn ich mich 10 Minuten wirklich mit ihm beschäftige, ist er danach auch platt. Ansonsten zerlegt er mir die Wohnung :p

    Hallo Coona,

    ihr wisst ja, was auf euch zu kommt und habt euch bewusst dafür entschieden. Die Züchterin lenkt gegen und ihr werdet das ja auch tun. Mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl bekommt ihr das bestimmt hin. Wenn ihr es schafft, dem Hund Sicherheit und Vertrauen zu vermitteln, habt ihr bestimmt schnell eine bessere Bindung als so manch einer mit einem selbstbewußten Rabauken.

    Ich habe seit 5 Wochen einen jetzt 13 Wochen alten Welpen. Einer seiner Brüder war auch eher ängstlich und deutlich zurückhaltender als seine Geschwister. Gestern auf dem ersten Welpentreffen war kaum noch was davon zu merken :^^: . Ihr habt ja auch einen guten Züchter, der euch hilft und ehrlich zu euch ist, so dass man von Anfang an gegen wirken kann.

    Wie vielleicht schon angeklungen, erschließt sich mir nicht ganz, wieso gerade 5 Minuten, was genau innerhalb dieser 5 Minuten stattfinden darf und ab wann die nächsten 5 Minuten starten. Und eben die Situation einer Welpenspielstunde. Ich will da garnichts schlecht reden, sehe keinerlei Sinn in einem "Spaziergang" mit einem Welpen. Aber aus der 5-Minuten-Regel bin ich bisher nicht ganz schlau geworden...
    Ich würde es weniger straff sehen und sehr von der Reaktion des Welpen abhängig machen. Fängt er z.B. nach 10 Minuten langsam an, sich in einer neuen Situation zu entspannen, warte ich, bis er ganz entspannt ist und breche es nicht mitten drin ab.

    Zu deiner Frage: habe ich eine Rasse, die sehr schnell wächst oder zu Gelenk-Problemen neigt, würde ich Treppensteigen, toben, springen und Dauer der Bewegung sehr viel genauer überwachen. Habe ich eine Rasse, die zu Überdrehung, Hibbeligkeit neigt, würde ich es über geistige Auslastung und Ruhe lernen probieren, nicht über längere Bewegung oder was auch immer am Stück. Das meine ich damit.