@ SlyJeanny: deinen Beitrag kann ich so unterstreichen ![]()
Wir machen es jetzt ganz ähnlich: kein TamTam mehr, kein wichtig machen der Situation, kein ablenken... Wobei es mir immer noch schwer fällt, Lucy nicht zumindest einen kurzen Blick zuzuwerfen, ob ihr Nackenfell oben ist ![]()
Ob man (alleiniger) Verursacher der Leinenagression ist, da kann man sich vermutlich in vielen Fällen drüber streiten. Aber durch die eigene Aufregung bei Hundsichtungen verstärkt man es halt ratzfatz...
Das schöne ist, wenn man erst mal merkt, eine Methode funktioniert, wird man selbst ja auch wieder ruhiger ![]()
Das Problem, in gewissen Situationen gezwungen zu sein, irgendwie zu reagieren, kenne ich aber auch. Ein Hund taucht auf, machen lassen kann ich Lucy im Freilauf nicht. Also muss da eine Reaktion auf den anderen Hund her :/
Ich habe es zuletzt versucht, möglichst "nebenbei" zu machen. Z.B. hat bei uns ein kurzer Strick am Halsband (bzw. ein Halsband mit Kurzführer) bewährt. Den kann man schön nebenbei nehmen und einigermaßen normal weiter laufen. Wenn ich die Nerven dazu habe: Ansage rauszögern, bis Lucy reagiert, erst dann hinter mich schicken (als hey, so nicht, nimm dich zurück). Dabei selbst gleichmäßig weiter gehen und nicht mehr "kommunizieren" als nötig. Klappt bei uns auch gut.
Wenn ich an der Leine in hundereichen Gegenden übe (wie gestern), nehme ich die Leine permanent relativ kurz, so dass Lucy in etwa neben mir ist. Dadurch brauch ich dann auch nicht weiter reagieren, wenn ein Hund auftaucht.
Und wie gesagt: wenn es erst ein paar mal gut geklappt hat, wird der Adrenalin-Ausstoß bei einem selbst ja auch immer geringer. So bin ich dann mit der Zeit auch in der Lage, diese Hilfsmittel nicht mehr zu brauchen (und die kurze Leine bzw. der "Führstrick, sind Hilfsmittel für mich, nicht für Lucy...)