Beiträge von Lucy_Lou

    Im Alltag läuft einer links, einer rechts. Mir ist es egal, den Hunden ist es lieber so. Es wird nicht gekreuzt, Seite höchstens hinter dem Rücken gewechselt, nicht gezogen. Wobei sie eh fast immer frei sind, da können sie angeleint auch mal gesittet laufen :D .

    Wenn wir an stärker befahrenen Straßen ohne Bürgersteig unterwegs sind, laufen sie nebeneinander, neben mir. Im Normalfall regel ich den gewünschten Radius über die Leinenlänge (gezogen wird nicht, es gibt kurz oder was länger). Lasse ich beide auf einer Seite laufen, wissen sie mittlerweile aus Erfahrung, dass sie neben mir bleiben sollen. Ist quasi "Fuß", nur ohne Kommando. Anfangs lief Lucy außen, da zuverlässiger. Mittlerweile ist es mal so, mal so. Es macht keinen Unterschied.

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    ...wenn ich einige der Beiträge hier lese, dann beschleicht mich das Gefühl, dass so mancher verstärkt darauf zu achten versucht, wie er auf andere wirkt und sich dementsprechend in seinen Beiträgen eher zurückhält, sie gar beschönigt oder vielleicht gleich gar nichts schreibt.

    Nein, das trifft auf mich sicher nicht zu. Aber es ist schon so, dass ich mich frage, wie würde ich -schlimmstenfalls- auf andere wirken, wenn die mir mal im "realen Leben" begegnen. Und dann halte ich mich hier im Forum eher mal mit Tipps oder irgendwas, was nach "Belehrung" klingen könnte, zurück. Eben weil ich weiß, ich bin nicht "perfekt", meine Hunde sind es nicht und den Eindruck möchte ich auch ganz sicher nicht erwecken.

    Aber den Punkt an sich: ich kann mir sehr gut vorstellen, dass so manche einige Dinge eben nicht schreiben, weil sie keine Lust auf die Anfeindungen haben. Z.B. dass sie Leinenführigkeit mit Leinenruck erarbeitet haben oder eine Wurfkette nutzen oder ihren Hund "unterwerfen" oder unter der Woche nur kurze Runden gehen oder ihren Hund aus einem gewollten Mischlingswurf haben oder billiges Futter füttern oder ihren Hund stundenweise im Zwinger haben oder was auch immer in der Richtung. Ich sehe einfach eine riesen Diskrepanz zwischen dem, was ich bei mir hier im Alltag im Umgang mit Hunden erlebe und dem, was dann im Forum geschrieben wird. Wobei ich gar nicht mal den Eindruck habe, dass wirklich immer draufgehauen wird hier im Forum, wenn wirklich jemand zu seinen Handlungen steht und diese begründet.
    Mein Eindruck ist schon, dass leider recht viel -mainstream- geschrieben wird und der Rest verkneift es sich halt. Das ist schade, denn ein Forum lebt doch gerade von Diskussionen und unterschiedlichen Meinungen und Erfahrungen.

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    Lucy_Lou: du hast ja auch nen halben S bar L, so wie ich! Hat er von dieser Seite viel mitbekommen? Darfst mir auch ne mail oder pn schreiben, wenn das hier jetzt zu viel OT ist ;-)

    Wie geschrieben, ich bin bei Züchtern (und Linien) leider nicht sehr bewandert :ops: . Ich habe Grisus Mutter vor dem Wurf kennen gelernt, insgesamt die Zucht/Züchter haben mir gefallen, über Grisus Vater habe ich von verschiedenen Seiten positives gehört damals. Was genau einen S bar L ausmacht, weiß ich aber nicht. PN´s schreiben kann ich hier nicht, hätte aber sicherlich Interesse an einem Austausch. Ich weiß nicht, ob es allgemein hier im Thread interessiert? Ein paar Infos bezüglich Linien sind sicher interessant, aber es geht ja hier eigentlich um Mini-Aussies?!

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    Und klar, zwischen subjektiver Wahrnehmung und echten Lügen liegen auch noch mal Welten

    Das ist sicher so :smile: . Staffy war ja mal so lieb, mich auf einem Spaziergang zu begleiten und hat Lucy doch in ein paar Punkten anders wahrgenommen, als ich :roll: . Es muss nicht immer böse Absicht sein, man wird da vielleicht wirklich teils etwas betriebsblind...

    Auch wenn man Tipps gibt in bestimmten "Problem-Bereichen", muss das ja nicht heißen, dass man alles super hinbekommt. Aber falls es z.B. jemand geschafft hat, dass sein Hund toll alleine bleibt oder beim Auto fahren nicht mehr bellt oder gut an der Leine läuft... kann er doch da vielleicht die tollsten Tipps geben, obwohl der Hund z.B. bei Wild auf und davon ist oder jeden Müll vom Boden frisst... Man liest hier im Forum halt nur bestimmte Aspekte und bastelt sich dadurch sein Gesamtbild eines Users zusammen.

    Edit: ein mißtrauischer Mensch bin ich allgemein nicht. Und wenn mir Threads "komisch" vorkommen, halte ich mich im Zweifelsfall auch lieber raus.

    Hi,

    ich kenne mich mit Züchtern ungefähr gar nicht aus. Aber hier ist ein Wurf geplant, die Eltern in spe sind eher klein (Scoop hat 50cm und ist sehr zierlich), Arbeitswille dürfte sehr sicher da sein :smile: . Ob sich das mit deinen Vorstellungen deckt, was die Züchter an Zuchtzielen haben, weiß ich nicht. Sind aber sehr nett und leben sehr aktiv mit ihren Hunden. Scoop (die Mutter in spe) ist Grisus Schwester, die damals bei den Züchtern geblieben ist. http://www.jackpot-aussies.de/ Die typischen Show-Aussies werden dort sicher nicht gezüchtet.

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    Hat dir schon jemand einen Schipperke vorgeschlagen ? Die sind zwar selten, aber ganz tolle Hunde.

    Vanilla und Maie29 nannten ihn :smile: . Wobei es kaum Rassen geben dürfte, die hier noch nicht genannt wurden :p . Das Problem ist, jeder ist so begeistert von seiner Rasse und beim lesen denk ich mir dann: ja, das klingt nach klasse Hunden... nur schränkt es die Auswahl nicht grad ein :???: . Wobei mich schon einiges hier im positiven bestätigt hat :smile: . Aber bei einem älteren Hund wird ja dann eh nur nach Charakter entschieden, mal schauen, wo ich dann lande.


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    OT: Wohnmobiltour schon geplant, also die Richtung ?

    Hm, für eine Woche schwanken wir zwischen Frankreich und Ostsee/Ostdeutschland/Polen, falls es zwei Wochen werden vielleicht Richtung Slowenien/Kroatien. Vermutlich wird es nur eine Woche, so billig ist das Mieten ja auch nicht und eine Woche sollte ja eigentlich reichen, um zu sehen, ob es passt für uns. Falls ja, würden wir dann im Herbst mal nach einem Wohnmobil Ausschau halten :smile:

    Lucy als Mensch:

    Genusstyp, kein Weltverbesserer, wenig Drang, sich um etwas zu kümmern

    Kumpeltyp, der auch mal Fünfe grade sein lässt

    Positive Grundeinstellung, wat kütt, dat kütt

    Ich vermute, als Mensch wär sie Konditor aus Leidenschaft oder so :lol:


    Grisu als Mensch:

    Idealist, Weltverbesserer, vermutlich auch ein wenig Prinzipienreiter, vielleicht auch nicht unbedingt der Toleranteste

    Absoluter Familienmensch, Verlasstyp, loyal, unbestechlich

    Sensibel, einfühlsam, viel Gespür für Probleme und Stimmungen

    Ich denke, Grisu wäre wohl Polizist geworden oder so :D

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    Durch anleinen wird das Problem nicht gelöst, sondern nur das Symptom.

    Es mag aber helfen, den Hund erst mal im Ansatz zu stoppen, immerhin gehören die Gärten jemandem...

    Ich hab mich bei der Frage zuerst gefragt, ob das wirklich ernst gemeint ist :???: . Wir haben zwar eher einen "Großgarten", aber wenn da jemand Fremdes einfach seinen Hund durchlaufen ließe, bloß weil er keine Lust auf anleinen hat :schockiert: . Da fehlt mir jegliches Verständnis für!

    Vielleicht ist es deine Erwartungshaltung und Anspannung, die der Hund merkt? Bei mir merke ich den Unterschied extrem an meinen Hunden, ob ich gut drauf bin und glaube, dass alles klappen wird, oder ob ich schon beim los gehen angespannt bin.

    Was macht dein Mann denn anders?

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    Wie geht Ihr eigentlich damit um?
    Wie motiviert Ihr Euch immer wieder?
    Und vor allem: WIE schafft Ihr es keine Emotion zu seinen manchmal Euren Hunden gegenüber..also ich mein dieses negative Gefühl wenn man ihm akut die Beine ausreissen will im Zorn oder dieser Frust im Training: man gibts sich einfach soooo Mühe und der "blöde" hund kapierts einfach nicht bzw. wills nicht kapieren!

    Ich bin mehr der Typ, der Fehler grundsätzlich bei sich selbst sucht. Ich denke immer, die Hunde reagieren absolut authentisch und in ihren Augen angemessen. Wenn ich es nicht schaffe, ihnen Ruhe zu vermitteln und nicht gut genug, was ich erwarte in der Situation, ist das letztlich mein Fehler.

    Trotzdem gibt es natürlich Tage, da bin ich frustriert, da läuft es nicht so, wie ich es gerne hätte, ich bin nicht souverän genug und die Hunde reagieren darauf... Nur wie gesagt, ich bin dann eher sauer auf mich, was natürlich die Gesamtsituation nicht unbedingt besser macht :/

    Ich halte es ansonsten wie Steffi: wenn ich schon merke, ich bin nicht gut drauf, dann geh ich irgendwo mit wenig Ablenkung spazieren, wo die Wahrscheinlichkeit von Hundekontakten gegen 0 tendiert. Und erfreue mich einfach meiner Hunde und der Natur :smile: