ZitatMeinst du nicht, du würdest sie beeindrucken, wenn du solche Hunde wie den Setter aktiv vertreiben würdest anstatt Frauchen bitten, ihn abzurufen bzw. wenn du siehst, dass er nicht bei Frauchen bleibt ?
Ist nur so ein Gedanke....
Ich finde diese Frage extrem schwierig zu beantworten. Klar, wenn der andere Hund anstalten macht anzugreifen, sollte man alle Hebel in Bewegung setzen, ihn zu stoppen. Aber wenn der andere Hund "nur" aufdringlich ist, verspielt, ein wenig "überdreht"? Ich bin da echt am grübeln. Letztes Jahr habe ich längere Zeit gedacht, wenn ich nicht will, dass meine Hunde sich aufregen, muss ich mich kümmern. Aber so wirklich überzeugend kam das bei mir dann auch nicht rüber, weil ich den Grund zu -deutlichem- eingreifen auch nicht gesehen habe. Bei uns hat es sehr viel mehr gebracht, nicht zu reagieren, wenn ein anderer Hund nur aufdringlich ist, bzw. diesen halt ablocken und den eigenen Hunden im Notfall erklären, sie sollen sich nicht so anstellen. Aber allgemein halt so agieren, als gäbe es keinen Grund, sich aufzuregen...
Wobei meine Ausgangsposition da sicher anders ist, als bei blackbetty, meine Hunde sind groß und wehrhaft und wissen das eigentlich auch. Und andere Hunde und deren Halter sehen das in aller Regel auch ein... Der Vorteil, wenn man mit 2 relativ großen Hunden unterwegs ist...
Prinzipiell finde ich die Frage aber wie gesagt sehr interessant. Ist sicher eine Gratwanderung zwischen signalisieren "kein Grund zur Aufregung" und "ich kümmer mich und schlag alles in die Flucht". Im ersteren Fall kann sich der Hund allein gelassen fühlen, sich genötigt fühlen, selbst zu agieren, aggressiv im Notfall, im zweiten Fall vermittelt man u.U.: "ja, es gibt wirklich einen Grund den anderen Hund fernzuhalten, zu reagieren."