ZitatDie welpensind immer draußen Ringsrum Wald (wie bei uns) kein Jagtrieb!!
Echt, die Welpen zeigen keinen Jagdtrieb
?
Aber ich finde, die Mischung klingt ganz nett
.
ZitatDie welpensind immer draußen Ringsrum Wald (wie bei uns) kein Jagtrieb!!
Echt, die Welpen zeigen keinen Jagdtrieb
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Aber ich finde, die Mischung klingt ganz nett
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Ich würde mir an deiner Stelle Gedanken zum Training der Leinenführigkeit machen, nicht zum Geschirr ![]()
Was würdest du denn tun, wenn dein Hund frei wäre? Für mich war da kein Unterschied bei Hundebegegnungen, ob Grisu an der SL war oder frei ![]()
clickerst du? trägt der Hund gerne Dinge durch die Gegend?
ZitatMittelgroß eben... (40-50 cm)
Und dann ein Border Terrier
der hat so um die 25cm...
Vielleicht würde ein Sheltie passen?!
Was ich noch anmerken mag: Ein Welpe ist ja noch ein unbeschriebenes Blatt. Dann entdeckt er seine Selbständigkeit, seinen Jagdtrieb, was alles so Spaß macht (auf fremde Hunde zustürmen, Rivalen verbellen, Jogger jagen, fremde Kinder durch wildes anspringen begrüßen, das Schnitzel vom Tisch klauen, an der Leine ziehen, Kommandos "überhören", sich in Jauche wälzen...). Mit anderen Worten: suche deine Tagesbetreuung mit Bedacht aus, denn von ihr hängt sehr viel an Entwicklung deines Hundes ab. Das Problem hast du in dem Ausmaß bei Übernahme eines erwachsenen Hundes übrigens nicht...
Ich persönlich würde keinen Hund halten, wenn ich Vollzeit arbeiten würde und keinen Hundesitter hätte. Aber da gehen die Meinungen weit auseinander. Für einen Welpen oder Junghund finde ich 8 Stunden alleine bleiben unzumutbar. Sind es denn wirklich 8 Stunden? Mit Hin- und Rückfahrt, eventuell noch Einkäufe?
Ich habe eine Zeit lang Vollzeit gearbeitet mit Hund, da war Lucy den halben Tag bei meiner Mutter. Ich war allerdings mindestens 11 Stunden außer Haus durch den langen Arbeitsweg. Und ich fand es extrem stressig! Vor allem im Winter: morgens im Dunkeln bei 3 Grad und Nieselregen spazieren, Abends bei Glatteis ebenfalls im Dunkeln noch den Hund auslasten... Arbeit + Hund + Haushalt war ein 15 Stunden-Tag, ich würde es defintiv nicht auf Dauer so machen wollen.
Aber wenn du sicher bist, du bist auch in Zukunft immer nur 8 Stunden außer Haus, bist vielleicht spätestens um 16Uhr wieder daheim, noch voller Energie, hast sonst nichts zu tun
. Nein ernsthaft, es gibt Menschen, die schaffen das locker und mit viel Spaß mit Hund + Vollzeitarbeit + Haushalt. Muss man vielleicht der Typ für sein ![]()
Ich würde dir raten, schau im Tierheim nach einem ruhigeren erwachsenen Hund, der wahrscheinlich alleine bleiben kann. Nimm dir mindestens 3 Wochen Urlaub zur Eingewöhnung. Suche einen Gassi-Gänger. Bereite einen Plan B vor, falls der Hund wider Erwarten überhaupt nicht alleine bleiben kann. Dann sehe ich keinen Hinderungsgrund für deinen Hundewunsch ![]()
Meine Hunde raufen auch mal oder Lucy macht mal eine Ansage, aber völlig im Rahmen. Grisu hat einmal gemeint, Futter verteidigen zu müssen, das nicht seins war (Katzenfutter, dem Lucy sich genähert hat, wenn ich mich recht erinnere). Grisu flog daraufhin sehr unsanft aus dem Zimmer und hat es seitdem gelassen
. Ernsthaftes Raufen mit Beschädigungsabsicht würde ich zwischen meinen Hunden nicht zulassen.
ZitatSoll man überhaupt reagieren wenn man erkennt, okay das ist jetzt nur eine Rangelei und kein gefährlicher Kampf?! Wie erkennt man überhaupt am schnellesten was jetzt gefährlich wird - ist und was nicht? Und was tut man wenn es wirklich zu einem richtigen Kampf kommt?!
Grisu hatte einmal einen "richtigen Kampf". Der Unterschied war schon deutlich. Es war gespenstisch leise, nur noch auf effizientes zubeißen ausgerichtet. Die beiden waren auch noch ein Kaliber (der andere Rüde war ein DSH-Dobermann-Mix) und beide waren gleich entschlossen. Da hat sich dann jeder Hundebesitzer seinen Hund gepackt und wir haben sie so auseinander gebracht. Ein Wasserschlauch hätte wohl auch helfen können...
Kein richtiger Kampf ist viel Getöse und Gepose und Einschüchterungstaktik. Meist zeichnet sich das ja schon im Vorfeld ab. Da hilft es am ehesten, zügig weiter zu gehen (wenn es von beiden Hunden ausgeht) oder Grisu bekommt ein wag es nicht!! entgegen geschleudert, wenn es nur von ihm ausgeht. Ein wenig rumgeprolle, meinetwegen, aber er hat sich nicht mit fremden Rüden zu raufen. So langsam akzeptiert er das auch ![]()
ZitatKatzennassfutter
Ja, bei Lucy auch
, würde sie alles für tun!
Grisu hat keine Superbelohnung. Wenn ihm etwas anderes wirklich wichtig ist, sind ihm Futter oder Spielzeug völlig egal.
Ich kann es mir auch kaum vorstellen, dass man es in der Präzision und Schnelligkeit ohne "Verstärker" hinbekommt im Obedience. Ein sicheres Hier oder Sitz oder Platz, ja. Aber eher nicht so, wie es im Obedience gefordert ist. Alleine die Sphinx-Position beim Platz: das ist eine Erwartungshaltung. Grisu, der es nahezu ohne Leckerlie oder überhaupt Verstärker außer Stimme... gelernt hat, der legt sich sehr zuverlässig, aber langsam und er nimmt eine bequeme Position dabei ein. Und es zieht sich so durch. Der Hund kommt angerast in die Grundposition? Er himmelt an im Fuß in exakter Bewegung egal was der Besitzer so an Bewegung macht? Er apportiert schnell und "freudig"? Alles nur über Stimme?? Weil der Hund seinen Besitzer so toll findet? Weil er die Bewegungsabläufe so toll findet?
Nicht falsch verstehen, ein folge mir, bleib bei mir, orientier an dich an mir, bleib dort... sicher geht das prima nur über "nimm mich ernst, ich mein das so!, aber richtiges Obedience?! Die Frage ist natürlich, warum macht man das überhaupt, was hat der Hund davon, warum sollte er das überhaupt gerne machen. Aber zu sagen, der Hund sollte sich einen Ast abfreuen, weil ich ihm ein Fein ins Ohr flüster, hm... ![]()
Sitz und Platz:
bei Lucy: locken mit Futter. Also Futter in der flachen Hand zum Boden führen (Platz), bzw. dicht über dem Kopf nach hinten führen (Sitz). Sie konnte das so sehr schnell, hat aber mehr auf das Futter/Handzeichen geachtet, als auf das verbale Kommando.
Sie schmeißt sich heute bei Platz aus dem Lauf in Spinx-Position. Aber: sie hat eine Weile gebraucht, um es auf Distanz oder aus der Bewegung zu lernen und sie liegt recht gespannt da: was passiert jetzt?!?
Grisu: quasi das Clicker-Prinzip, nur ohne Clicker. Wenn er sich gesetzt/gelegt hat, habe ich das entsprechende Kommando gesagt und gelobt. Das hat erst mal länger gedauert als bei Lucy,war dann aber letztlich zuverlässiger bei Ablenkung und hat auch schneller auf Distanz oder aus der Bewegung funktioniert. Wenn man den Hund lockt, lernt er es ja automatisch vor den Füßen des Besitzers und verknüpft es so. Das Problem hatte ich bei Grisu nicht.
Aber: er wirft sich längst nicht so freudig ins Platz wie Lucy und er nimmt keine Spinx-Position ein. Für ihn ist Platz bequemes hinlegen und eine warte-Position.
Bleib kam dann langsam über die Steigerung der Dauer. Sitz/Platz gilt, bis ich es aufhebe. Das ganz langsam steigern. Ein Bleib-Kommando haben wir also nicht.
Komm:
rufen, wenn der Welpe eh grad kommt, wenn die Ablenkung gering ist, im Zweifelsfall erst Aufmerksamkeit holen... Bei Grisu auch Absicherung über die Schleppleine, aber nicht um Komm durchzusetzen, sondern um durchstarten zu verhindern. Das "Komm" ist rein positiv aufgebaut bei uns und niemals körperlich durchgesetzt worden oder von schimpfen begleitet worden. Komm=Party! Im Zweifelsfall zügig entfernen, "Nein" im Ansatz von Fehlverhalten oder eben erst mal Aufmerksamkeit holen.
Leinenführigkeit:
bei Lucy: leider lange schleifen lassen, auch weil sie fast nur frei lief und früh gut hörte. Mit etwa 6-8 Monaten dann der Versuch, Leinenführigkeit zu erreichen. Erst mal mit stehen bleiben und Hund nicht beachten, wann immer er zieht. Ziel: der Hund merkt, es geht nur weiter, wenn ich mich auf Frauchen besinne. Ist gescheitert an Lucys unendlicher Geduld und ihrer Lust, Pausen zu machen. Dann Richtungswechsel: hat einen Nachmittag gedauert, dann war ich gereizt und frustriert und Lucy ebenso. Dann: ansprechen bei ziehen, ans Bein klopfen, loben bei aufmerksamen laufen und Leckerlie bei sehr aufmerksamen laufen. Hat sehr schnell sehr gut funktioniert zusammen mit dem Leitsatz: niemals (!) in die Richtung bewegen, in die der Hund gerade zieht. Nachteil: sie hat sehr lange Leine-laufen als eine Art Fuß-Übung aufgefasst und endlos meine Hand angestarrt (erwähnte ich schon Lucys Geduld?!)
Grisu: kein Futter, sonst wie die erfolgreiche Variante bei Lucy. Hat super funktioniert!
Kann auch gerne noch weitere Dinge beschreiben, wenn was spezielles interessiert?!