Beiträge von Lucy_Lou

    Zitat

    Ich denke die Außenreize spielen eine große Rolle für das Wohlbefinden.

    Und das ist positiv für den Hund? Es ist Abwechslung, es ist Stress, es sind neue Lernerfahrungen... Wenn ich mir meine Landeier anschaue: die sind nach 3 Stunden Landspaziergang müde und entspannt. Die sind nach einer Stunde in der Stadt platt und Grisu auch überdreht (Lucy blendet aus, was ihr zuviel ist, vermute ich). Ich bin mir nicht ganz schlüssig, ob viele neue Eindrücke eher positiv/ nur positiv/ vor allem Stress sind...?!

    Ich vermute, die meisten Hunde, die an Wild interessiert sind, zeigen das auch irgendwie an. Grisu z.B. "sucht", wenn er was wittert. Er wird unruhig, läuft nach links, nach rechts, hält Ausschau, sein Radius wird etwas größer und er scheint gedanklich abzudriften (also von mir). Seine Nase ist echt mies, denn Spuren verfolgen ist weniger seine Stärke, er riecht was diffus und schaut dann. Ist von mir unmöglich zu übersehen :lol: .. Das nette ist, wenn er das Wild (Rehe sind es meist bei ihm) dann entdeckt hat, sprintet er zu mir, um sich seine Belohnung abzuholen :D . Bei Rehen dicht vor ihm überlegt und zuckt er schon mal Richtung Reh, hat sich bisher aber ohne mein Zutun immer richtig entschieden...

    Lucy nimmt Gelegenheiten war, sie sucht nicht, sondern erstarrt kurz beim Anblick von Wild und würde, wenn sie dürfte, dann durchstarten. Bei Fährten ist es ähnlich. Sie nimmt etwas wahr, schnuppert, folgt dann, die Nase tief. Da darf sie schon mal ein paar Meter, je nach Gelände und mit Belohnung von mir ;) .

    Wenn du unsicher bist, nimm den Hund an die Schlepp und laufe früh morgens durch den Park oder so. Da wimmelt es doch gerne mal von Kaninchen...

    Ich schreib mal was dazu, da es sonst noch keiner getan hat :p

    Was meinst du mit "in dem Alter"? Sie ist ja nun erwachsen, fit, ausgereift... Und macht halt ihr Ding. Bis Jagen, Schützen, Durchstarten... von alleine weniger wird, hast du sicher noch einige Jährchen vor dir :D . Du meinst vermutlich, ob die Erziehung in dem Alter nicht schon "abgeschlossen" sein sollte?! Es festigt sich halt immer mehr, je öfter der Hund damit durchkommt. Hm, was heißt "durchkommt", der Hund findet sein Verhalten ja völlig angemessen und die Frage ist, inwiefern du ihm tatsächlich begreiflich machen kannst, was dir an Verhalten so vorschwebt und was tatsächlich Aufgabe des Hundes ist und was nicht. Mir kommt es bei deinem Text ab und an ein wenig so vor, als würdest du das alles etwas "schönreden", Entschuldigungen für den Hund suchen... Zur Zeit scheint es so die Richtung zu sein: Reiz für den Hund = Hund handelt erst und denkt später mal (bzw. zieht erst hinterher in Erwägung, dass du vielleicht was anderes wollen könntest, falls ihn das in der Situation überhaupt interessiert...). Ein Trainer vor Ort könnte vielleicht eher beurteilen, ob dein Hund in erster Linie zu wenig Impulskontrolle hat oder extrem eigenständig und "triebig" ist oder ob er sich für euch verantwortlich fühlt. Danach, dass du kurz vor dem großen Durchbruch mit deinem Hund stehst, klingt dein Text für mich jedenfalls nicht. Und ja, wenn du nun schon ein paar Jährchen an den Baustellen dran bist, könntest du wohl auch schon weiter sein.

    Konsequenz heißt für mich: ich meine die Dinge so, wie ich sie sage. Es gibt bei uns durchaus Immer- und Nie-Regeln, aber nicht aus Konsequenz-Gründen. Meiner Meinung nach kann ich durchaus geradlinig und konsequent für einen Hund sein, indem ich als einzige Regel habe: wenn ich Nein (oder ein Kommando) sage, meine ich das auch so. Statt: du darfst nie aufs Sofa also "frag mich" oder akzeptiere ein runter schicken. Gibt so viel im Alltag, wo dieses "das muss dann aber immer so sein" für mich kaum durchsetzbar wäre (bzw. wo ich keinen Sinn drin sehe). Z.B. abgemähte Wiese = Hund darf drauf, hohes Gras = Hund darf nicht drauf. Kann die gleiche Wiese sein, bloß an verschiedenen Tagen. Oder: Hund darf unseren Nachbarn begrüßen und am nächsten Tag halt nicht (da Nachbar im Anzug, ich in Eile...) oder Hund darf mal mit aufs Sofa, da Hund sauber und mir danach ist und am Abend nach dem Spaziergang darf er halt nicht mehr... oder Hund darf runter zum Bach stürmen und am nächsten Tag halt nicht, da wir auf dem Weg in die Bücherei sind... etc. So ganz konsequent: erlaubt ist, was ich nicht verbiete und frag halt im Zweifelsfall ;)

    Hat der Trainer nicht erklärt, wie er sich den Aufbau vorstellt? Wenn das bei ihm allgemein ein wichtiger Trainingsbestandteil ist, sollte er doch ein paar auf den jeweiligen Hund zugeschnittene Aufbau-Möglichkeiten parat haben :???:

    Ich persönlich würde auch erst mal zusehen, dass der Hund in ablenkungsfreier Umgebung wirklich begreift, was da von ihm erwartet wird und auch eine entsprechende Motivation da ist, das Kommando auszuführen.

    Was wünscht dir denn so grob an Wesenseigenschaften? Viel will to please, bzw. viel Interesse an Zusammenarbeit mit dir oder eher sehr eigenständig? Viel Wachtrieb und reserviert Fremden gegenüber oder eher ein Hund, der alle toll findet? Eher ausgeglichen, schwer aus der Ruhe zu bringen oder eher was hibbelig-aufbrausender? Jagdtrieb?

    Irish Wolfhound


    American Bulldog/Bordeaux Dogge/Antikdogge (der Odin hier aus dem Forum, um genau zu sein, getroffen habe ich noch keine…)

    Alaskan Malamute

    Saluki/Afghane

    Akita Inu

    Saarloos Wolfhund

    sehr wahrscheinlich wird keine dieser Rassen je hier einziehen...