Lucy reagiert auf Menschen nicht unsicher. Auch nicht auf Betrunkene oder Rollstuhlfahrer oder so. Wenn jemand sie aus heiterem Himmel auf der Straße durchknuddeln will, freut sie sich. Seit sie erwachsen ist, mag sie es aber lieber was "ruhiger", kein Stress, Einschätzbarkeit. Bei sehr wild spielenden Kindern oder Krabbelkindern, die sich an ihr hochziehen oder sich aufregende Erwachsene... da weicht sie aus. Optimal würde ich sagen
. Geübt haben wir da nichts. Menschen gegenüber war sie immer schon sehr aufgeschlossen.
Grisu ist bei Männern allgemein vorsichtiger, aber ohne Hang zu Überreaktionen. Heißt, er behält "merkwürdige" Männer im Auge (und mich, ob ich die auch merkwürdig finde), sonst ignoriert er und weicht im Zweifelsfall aus. Frauen begrüßt er gerne, sofern die sich "nett" nähern. Von Fremden aus heiterem Himmel streicheln lässt er sich nur ungern, duckt sich weg und geht dann. Kinder findet er von allen Menschen am besten. Denen scheint er nichts Böses zuzutrauen, ähnlich wie Hundewelpen
. Sehr wilde Kinder stressen ihn etwas, dann flüchtet er sich in Albernheit, dreht mit auf. Sonst Fahrradfahrer, Jogger, Rollstuhlfahrer etc. sind ihm völlig egal. Wenn Menschen sich seltsam bewegen, beobachtet er. Aber Grisu ist sehr stark an mir orientiert, wenn ich ruhig bleibe, bleibt er es auch. Bei ihm haben wir insgesamt schon dran gearbeitet, aber mehr ich an mir. Also möglichst souverän, selbstbewusst durch bestimmte Situationen führen. Als er Junghund war, gab es so einiges, was er erstmal angewufft hat.