Beiträge von Lucy_Lou

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    Ich sage dann immer, "Naja, wie jeder Hund halt, also 4 mal am Tag raus, wovon 3 insgesamt 2-3 Stunden sind mit Arbeiten. Ganz normal." Da bekommen die meisten Leute schon Glotzer und staunen, "ooh soo viel Bewegung!" äääh...normal....da Hund.... :???: :


    Hatte ich letztens auch erst wieder. Auf Grisu (Australian Shepherd) angesprochen meinte ein Ehepaar zu mir: "Wir suchen ja einen Zweithund und finden Aussies toll. Aber die müssen wahrscheinlich jeden Tag spazieren gehen, oder?" Da stand ich auch erst mal so :schockiert: da... Hab leider nicht nachgefragt, was denn ihr Ersthund für eine Rasse ist...

    Träumen eure Aussies auch so "sichtbar"? Lucy (nicht-Aussie) zuckt maximal ab und an mal, aber Grisu... der bellt und knurrt und wedelt und leckt im Schlaf den Boden, schnüffelt, galoppiert im liegen, buddelt, schluckt und stellt die Nackenhaare auf. Ich könnte ihm stundenlang dabei zusehen und überlegen, was er wohl gerade erneut erlebt :ops: . Ist das so ein Aussie-Ding oder doch eher vom Individuum abhängig?

    Ich kannte ja Hunde schon vorher, meine Großeltern hatten, meine Eltern... so war es nicht völlig "neu". Ich war 11Jahre alt, als Aicha einzog, mein Hund.

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    Probleme die aufgetaucht sind, die ich nicht haben wollte sind:

    ganz viel Jagdtrieb. Reserviertheit Fremden gegenüber

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    Meine Gefühlslage:

    Ich fand sie trotzdem toll, der Rest der Welt war doof :hust: (ich glaube, ich war nicht der einfachste Teenie...)


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    Was ich mir fürn Erst Hund gewünscht hatte:

    Extrem selbstbewusst, durch nichts aus der Ruhe zu bringen und groß... Aicha war tatsächlich ein quierliger, kleiner, aufbrausender, extrem auf mich fokussierter Pudel-Terrier-Mischling. Ich habe sie trotzdem überall mit hin geschleppt und fand sie toll :p . War nicht immer optimal, denn ihre Vorstellungen, meine Vorstellungen und vor allem die Vorstellungen vom Rest der Welt ergaben nicht immer eine Schnittmenge....


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    Wie sich das zusammenleben weiter Entwickelt hat:

    Zunehmend besser, durch zunehmende Reife meinerseits, denke ich :hust:

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    Aktuell:

    Im Hundehimmel

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    Was Ich daraus gelernt habe:

    Aus Aicha nicht viel, ich war zu sehr auf mich selbst fokussiert, denke ich. Aus Lucy deutlich mehr.

    Die Fragestellung im Titel trifft es nicht ganz. Es fällt nur auf, dass einige Rassen gerne als : "könnte toll passen, sind tolle Hunde, schön dass sich mal jemand interessiert..." dargestellt werden und bei anderen Rassen fast nur Ablehnung oder sehr kritische Fragen kommen. Eine Frage ist, woran liegt das?
    Aber ich frage mal ganz allgemein, wenn jemand euch auf dem Spaziergang anspricht, so nach dem Motto: "das ist doch die und die Rasse, gefällt mir total gut, wie ist der Hund denn so?" Stellt ihr dann eher das Positive in den Vordergrund oder eher die eventuellen Schwierigkeiten? Hier im Forum kommt es mir extrem zweigeteilt vor, einige Rassen werden auf Grund ihrer "Vorteile" beschrieben, andere so kritisch wie möglich...

    Soll einfach eine wertfreie Umfrage werden: wie ist es bei euch?

    Als Tierbesitzer gewöhnt man sich schon an so einiges... Dank unserer Katze stolpern wir morgens vor der Schlafzimmertür regelmäßig über Kopflose Mäuse (den Kopf findet man dann unterm Schuhschrank) oder Mäusegedärme (dann war die Katze hungrig und hat das meiste verwertbare gefressen) oder ein einzelnes Mäusebein oder eine Mäuseblase (dann war sie sehr hungrig). Man wird so richtig zum Kenner der Maus-Anatomie. Manchmal ist auch der Hund schneller und man sieht nur noch ein blutiges etwas um 6 Morgens im Hund verschwinden... Ja, Tiere härten ab...

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    Oooooh Mäuschen... :hust:

    Ich habe Cilly mal aufs Feld geschickt Mäuschen suchen...blöderweise kam sie mit einer zurück, die war bestimmt schon 3 Wochen tot... :schockiert:


    Sei froh, Lucy hätte die ohne mit der Wimper zu zucken runter geschluckt :hust:

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    Ich , völlig gedankenverloren: Ich weiß nicht, Hase.....

    :lol: Das kommt mir bekannt vor. Lucy gestern auf einer Wiese nach Mäusen am suchen. Ich wollte weiter, Lucy fixiert ein Mauseloch. Ich zu ihr: "Na komm Mäuschen, weiter gehts" :hust: :ops: (Hunde verstehen es zumindest nicht, wenn man Blödsinn labert...)

    Den Furminator setze ich auch nur spärlich ein, ich hab den Eindruck, der zieht nicht nur Unterwolle raus, wenn man es zu lange/oft macht :???: . Die "Hosen" schneide ich mittlerweile bei beiden radikal. Finde ich deutlich praktischer (keine Schneeklumpen, keine Stöckchen, kein Matsch...) und ab und an sieht es auch nicht mehr dramatisch aus (ich werde besser :hust: ).

    NBT finde ich optisch weniger schön, als eine lange Rute, aber sehr viel praktischer. Vor allem der Punkt, dass niemand drauf tritt, wenn man in belebter Umgebung unterwegs ist. Lucy traut sich kaum noch, sich in solchen Situationen hinzusetzen, denn früher oder später latscht eh jemand auf die Rute :/ . Da hat es Grisu besser...

    ISO3200 rauscht (in der Regel) stärker, als ISO 1600, klar, kommt auch auf die Kamera an. Aber mit ISO 3200 dürfte das Bild so oder so nicht optimal werden...Bei den meisten Kameras schon mit ISO800 nicht.... Aber es ist ja jeweils nur das Maximum, was da angegeben ist, weniger einstellen kannst du bei beiden, dann rauscht es auch nicht.

    Die Frage ist, ob du mit einer Bridge glücklich wirst dauerhaft. Wenn, sind sicher beide Kameras nicht schlecht... Du darfst halt bei "extremeren" Bedingungen keine Bilder erwarten, wie sie mit vielen besseren Kameras möglich sind. Z.B. bei schwachen Lichtverhältnissen, schneller Bewegung, starken Helligkeitsunterschieden (schwarzer Hund im Schnee) und du kannst die Objektive nicht anpassen. Es ist keine Verbesserung mehr möglich, wenn du die Kamera ausgereizt hast und gerne mehr willst.

    Ich persönlich würde ein Einsteiger-DSLR-Modell immer vorziehen. Aber es kommt halt drauf an, ob man "schöne" Fotos oder auch bei schwierigen Verhältnissen "tolle" Fotos anstrebt.

    Wollte nur kurz noch einwerfen, zum Thema, anderen "abwehren":

    - bei uns wird es sehr viel eher akzeptiert, wenn ich sage: "Lucy (also mein wenig kontaktfreudiger Hund) will den Kontakt nicht". Die Aussage wird fast nie in Frage gestellt. Ein "ich möchte den Kontakt nicht" oder "sie ist unverträglich" führt tendentiell zu mehr Rückfragen. Wobei Lucy meine Aussage auch ausstrahlt. Ignorieren verbunden mit etwas aufplustern...

    - in 90% der Fälle hilft es, sich umzudrehen und zu gehen oder im Wald zu verschwinden oder Richtung Straße abzuschwenken oder so.... Mein Hund kommt runter, der andere Hund ist verunsichert bis desinteressiert (es kommt nichts bei ihm an; ein "provozierender" Blick schafft sehr viel mehr an Reaktion beim anderen Hund, als ein abdrehen!). Das liegt dann natürlich auch am eigenen Hund, der sollte mitgehen ;) . Wenn das klappt beim eigenen Hund, braucht man auch nicht anleinen. Man signalisiert dem anderen Hund völliges Desinteresse und man deeskaliert auch ganz stark, wenn der andere Hund auf Stunk aus ist. Außerdem reagiert auch der andere Halter, wenn er seinen Hund uns hinterher am Horizont verschwinden sieht :p . Die meisten femden Hunde greifen ja nicht mit Verletzungsabsicht an, wenn es Alternativen gibt. Der Rückzug ist eine Alternative und spielverrückten anderen Hunden signalisiert es: hier ist es eh langweilig... Wie gesagt, klappt bei uns besser als alles andere.

    - wenn man den Kontakt nicht möchte, ein ganz klares Signal aussenden. Abrufen (deutlich, auch wenn es für den Hund nicht sein müsste), deutlich anleinen, dann gehen. Jedes zögern wird vom entgegen kommenden im Zweifelsfall in dessen Sinn ausgelegt. Man muss signalisieren, sich seiner Handlungen absolut sicher zu sein

    - Wenn es zu einem Disput kommt, der andere Hundehalter einen doofen Spruch anbringt: hey, ist dessen Magengeschwür und dessen Herzinfarkt, wenn er sich aufregen will. Nicht mein Problem. Lächeln, auflaufen lassen und gehen. Ist sehr gut für die eigene Stimmung ;) . Ich muss mich beim besten Willen nicht mit runter ziehen lassen und niemandem etwas erklären, der eh nicht so wirkt als würde er es hören wollen...