Beiträge von Lucy_Lou

    das widmet sich den versteckten Schönheiten Mittelfrankens.

    Ich finde, man kann meist gut zwischen den Zeilen lesen. Und die meisten Menschen suchen dann eben doch nicht die Nebenschauplätze auf, egal, was in Büchern steht als wirkliche Geheim-Tipps (und nicht als tun-wir-mal-so-Geheimtipps). Die meisten Menschen, die Urlaub machen, wollen vor Ort die must-haves sehen, meiner Erfahrung nach.

    Kennt jemand den Lago del Mis? Sanspareil?

    Ich wette, selbst wenn ich es hier nenne, fährt da kaum wer hin, deshalb tu ichs einfach mal... (und könnte noch zig weitere nennen)

    Ob ein Buch es schlimmer macht? Ich glaube nicht. Das tun die Haupt-Touri-Ströme, denen sich gefühlt 98% anschließen.

    Selbst Schuld, verpasst man das beste =)

    Mehrere Strände sind mit Eintritt und Personenbegrenzung.

    Ist hier zwar etwas OT, aber diese Vermarkterei und Liegestuhl buchen müssen in Reih und Glied und ohne Eintritt eh kein Zugang und dann hast du da deine eigene Sardinenbüchse und wehe du verlässt deinen gebuchten Strandabschnitt gibt es jetzt auch auf Sardinien :shocked: . Kenn ich von dort nicht, nur vom ital. Festland, wo ich mich immer ganz weit weg nach Holland oder so wünsche :see_no_evil_monkey:

    Man kann das echt gut finden? Ok, tun Millionen Italiener offensichtlich auch...

    An den Strand braucht man in der Hauptsaison auch nicht, weil man kaum einen Parkplatz und einen Platz am Strand bekommt.

    Wobei es ja dann an sich (wie schöne Bergtouren oder Seen) Ausflugsziele sind. Für jeden. Egal ob man 10km entfernt wohnt oder 100km entfernt :ka: . Jeder trägt zum Stau und zur Überfüllung bei, der Freizeitgründen (!) Ort xy ansteuert . Finde ich eher befremdlich zu sagen, ich hab aber mehr Rechte, dahin zu fahren, weil ich nur ein Zehntel des Anfahrtsweges habe oder so.

    Etwas anderes ist es bei Umgehungsstraßen, aber da könnte man ja wirklich gegensteuern seitens der Politik, wenn man wollte.

    Ist ja letztlich kein Mensch, sondern "nur" meine Faye gewesen, aber das hier (und ich weiß, dass das nicht von dir kommt):

    dass Verhalten der Hunde war (aufgrund des Hormonhaushalts) ganz normal. Hätte quasi jedem passieren können.

    So oder so ähnlich wurde es ja bei uns auch schöngeredet und zig Gründe gefunden + lügender Freundin, als Faye totgebissen wurde.
    Ein Stück weit scheint der Mensch dahinter einfach eine Erklärung zu brauchen. Und die Halterin konnte ich sogar fast verstehen, was das angeht (die Freundin weniger), man will weder sich selbst noch seinen Hund als eine Art Monster sehen.
    Aber auch wir hatten kein ernst gemeintes "Mein Fehler, es tut mir wahnsinnig leid" (was mir persönlich einiges gegeben hätte), sondern nur Ausreden und Bagatellisierungen und kann halt mal passieren und hätt dein Hund halt nicht freilaufend bellen sollen etc.

    Ich weiß, man darf nur bedingt Menschen mit Hunden vergleichen, aber 1:1 das gleiche Muster

    Für die Familie des Opfers tut es mir unendlich leid, dass sich da jetzt auch noch rausgeredet wird (Joggerin, die rufend auf sich aufmerksam macht und 2 Wochen alte Welpen sind kein (!!!) Grund, jemanden totzubeißen. Ist so)

    Ich frag mich ja schon ein wenig, ob dem Hund nicht etwas fehlt, wenn er nicht mit Artgenossen kommunzieren/interagieren kann. Und beim Großteil meiner Hunde ist es schon so, dass sie auf Fremde wenig Bock haben, kurz abchecken oder "bleib lieber weg". Mit regelmäßigen Kontakten dagegen durchaus nett kommunizieren (oder auch sich freundlich ignorieren), selten spielen. Aber im Rudel oder mit Hunden, die sie oft sehen, ganz anders interagieren. Das ist wirklich Nähe schätzen, durchaus auch mal spielen, viel Interaktion. Hätte ich einen Einzelhund, würde ich zumindest versuchen, das irgendwie zu kompensieren.


    Und auch der wirtschaftliche Aspekt ist nicht frei erfunden, siehe die Aufregung zu den Campingplatzpreisen und die Aussage von einigen, dass man dann halt zukünftig mehr frei steht. Auf die Idee kommen halt einfach mittlerweile zuviele und die Platzbetreiber haben teilweise auch zu kämpfen, das ist auch Fakt.

    :bindafür:

    So und jetzt wünsche ich noch einen schönen Abend.

    Hm, wie viel Geld muss man denn pro Tag eurer Meinung nach am Urlaubsort lassen, um willkommen zu sein :???: ? Und wo genau muss man das lassen? Z.B. täglich essen gehen, ernsthaft, wer soll sich das denn leisten? Ich mal nicht... Und wer tut das denn, wenn er in einer Ferienwohnung ist statt in einem Camper? (Zumal Ferienwohnungen ja nur Wohnraum wegnehmen/verteuern, wie man auch schon hier lesen durfte).

    Da es ja hier (eigentlich) nur um Camping geht: ich persönlich meide CPs aus einer Reihe von Gründen, der Preis ist nur einer von vielen (der Preis ist deshalb Teil der Gründe für mich, da ich für haufenweise Dinge mitbezahlen muss, die ich nicht nutze, aber tatsächlich nicht einer der Hauptgründe).

    Gibt ja glücklicherweise auch SPs...

    Hast du Hundesport vor? Dann kann "tote Beute" aufbauen Sinn machen. Oder, hm, Dummy? Was habt ihr denn später vor?

    Sonst in Maßen Zergelspieße, einfach weil es etwas ist, was junge Hunde sehr mitbringen und zumindest ein gemeinsames Spiel ist. Im Zweifelsfall den Hund zergeln lassen in dem Alter, nicht selbst Kraft aufwenden.
    Ball werfen beim Welpen aufbauen würde ich absolut nicht.

    Ich mach das bei Welpen gerne mit Zeigen und Benennen. Also es taucht einer auf, ich sag "Fahrrad" (oder Jogger) gefolgt von einem Prima und Keks in den Hund. Also quasi ein Markerwort (Jogger universell, Fahrrad universell, völlig egal, was da letztlich auf uns zu kommt), und dann das Umwenden hochwertig belohnen.

    Ziel: der Hund sieht xy und dreht sich von selbst freudig zu mir. Klappt mit meinen Hütis sehr gut und mache ich bei Wild recht ähnlich.
    Zeigt der junge Hund mal zu viel Interesse, gibt es ein kurzes Erinnerungs-Abbruchsignal (also da darf auch der junge Hund wissen, dass ich das überhaupt nicht gut finde). Fürs Umwenden sofort wieder Belohnung.

    Ich campe auch, deshalb bin ich aber nicht beleidigt wenn mir jemand sagt, dass ich ein Eindringling im jeweiligen Land bin

    Gibt ja glücklicherweise noch Urlaubsregionen, in denen man sich willkommen fühlt. Ehrlich, mit der Einstellung tät ich gar nicht mehr losfahren...
    Hier bei uns freue ich mich übrigens immer, wenn ich mal ein Wohnmobil stehen sehe, aber gut, wir sind auch nicht überlaufen. Aber Eindringling, ernsthaft?