Beiträge von Atrevido

    Ich bin auch absoluter Molosserfan und kenne einige PC, DC und CC.
    Wichtiger als die Frage passt ein Presa Canario zu einem Rottweiler ist, was kannst du dem Hund bieten? Erfahrungsgemäß ist der Presa alles andere als ein einfacher Hund, den mal eben mit in Biergarten nehmen kann oder ähnliches. Häufig gibt es hier Artgenossenunverträglichkeit, egal wie sehr man sich in ihrer Jungend um die Sozialisierung gekümmert hat. Sie brauchen definitiv eine feste Aufgabe, sonst werden diese Hunde nicht glücklich (ganz wenige Ausnahmen wird es immer geben).

    Also mal die Frage, was erwartest du von dem Hund und was kannst du ihm bieten?

    Ansonsten gibts den Farbschlag der Presas auch beim Dogo, Cane Corso und selten auch beim Bullmastiff. Das sollte also keinesfalls die Entscheidung ausmachen. Genauso gibt es beim CC und BM auch einige Züchter die auf Hängelefzen und -lider achten. Also es es ist auch möglich solche Hunde zu bekommen ;)

    Wie oben geschrieben, hat sie mehr oder wenig Vogelfutter zu fressen bekommen. Selbst einem nicht getreideallergischem Hund würde ich dieses Futter niemalsverfüttern. Das haben wir von heut auf morgen sein lassen und sie wird nun mit unserem Rüden zusammen gebarft. Da erstmall mit Rind und Huhn. Richtig ist natürlich, dass sie auf alles allergisch reagieren könnte. Hier ist von mir schon eine Ausschlussdiät geplant. Allerdings gehts mir aktuell gerade um die aktue Juckreizbekämpfung bzw. Reduzierung. So lang wir die Ursache noch nicht haben, wird es wohl schwer werden ihn ganz wegzubekommen. Aber eine Ausschlussdiät dauert ja etliche Zeit - haben wir bereits beim Rüden durch. Die Ohrenentzündung kann natürlich im Zusammenhang stehen. Da die Haltung aber insgesamt nicht die Beste war und sie auch extrem gestunken hat, dicke Kruste auf der Schnauze, tränende Augen, vieeeel zu lange Krallen und damit leicht verbogene Füßchen hatte, würde es mich nicht wundern, wenn diese nur ein weiterer Punkt ist...:(

    Heut ausnahmsweise nicht Sanny, sondern Neuzugang Shira...

    Ganz kurz OT: Shira ist eine 3,5 jährige Old English Bulldoghündin im nicht ganz so gutem Zustand und aus ebenso wenig guter Haltung, die seit Freitagabend bei uns ist. Ob sie bleibt, oder erstmal aufgepeppelt und dann vermittelt wird ist noch nicht 100% klar.

    Nun zu unserem Problem. Die Kleine hat sehr starken Juckreiz, wo wir bisher noch keine zuverlässige Ursache gefunden haben. Wir haben die Info bekommen, sie habe Flöhe und eine Getreideallergie. Allerdings haben wir keinen einzigen Floh gefunden und die letzte Zeit wurde sie mit stark getreidehaltigem Trockenfutter gefüttert. Am ganzem Körper hat sie offene Stellen, die sie am liebsten ununterbrochen kratzen möchte, aber auch den gesamten Rest des Körpers.

    Samstag war natürlich der erste Gang zum Tierarzt. Auch keine Anzeichen von Flöhen gefunden, kein Pilzbefall, evtl Milben - aber eben nichts genaues. Sie (und der Dicke auch) haben erstmal ein Floh und Milben Spot on bekommen. Bin ich eigl gar kein Freund von, aber in dem Fall war ich mir nicht so sicher und das soll erst recht nicht noch auf Sanny übergehen. Getreide bekommt sie vorsorglich erst einmal überhaupt nicht. Dazu hat sie eine starke Ohrenentzündung.

    Habt ihr noch Ideen was das sein könnte? Was ich gegen diesen fürchterlichen Juckreiz machen kann? Die Rute hat sie sich schon blutig gebissen und die Nacht sind wir wegen ständiger Leck, Kratz- und Knabberorgien kaum zur Ruhe gekommen.

    Dazu kommt, dass sie die Vorderpfoten liebend gern "aufkaut", ist schon alles rot und gereizt. Da habe ich aber mehr das Gefühl es ist ein Tick?!
    Im Moment unterbinde ich natürlich alles, aber es muss ja auch eine Lösung hin. Morgen sind wir nochmal zum Kontrolltermin beim TA.

    Hatte den Tipp von Sulfur D6 bekommen. Meint ihr das ist hilfreich? Eine Ursache muss natürlich trotzdem gefunden werden, allerdings möchte ich der Maus auch recht schnell Linderung verschaffen. Evtl ist's ja auch "nur" wegen dem Getreidefutter....

    Es muss nicht, von der Prostata kommen, aber es liegt nahe.
    Da ich meinen nicht gleich kastrieren lassen wollte, aber wir es erstmal mit Medikamenten versucht. Er musste 7 Tage lang eine Tablette nehmen, was dann 5 Monate wirken sollten. Wir hatten knapp 2 Jahre Ruhe, dann wars so stark, dass wir uns doch zur Kastration entschieden haben.

    Ich habe am WE jetzt auch einen Mantel für meinen Cane Corso (Mix) Rüden bestellt. Der hat gar keine Unterwollte...außer an der Rute :headbash:
    Frieren sieht man ihn auch nie, nicht mal bei -15°. Ist mir ein Rätsel wie er das macht, aber sowie nass-kaltes Wetter kommt, gehen seine körperlichen Probleme los. Auch hier Stichwort Arthrose. Hier läuft sonst auch kein großer Hund mit Mantel rum. Ich hab mich seelich und moralisch also auch schon auf doofe Blicke und Sprüche eingestellt. Wenn es den Hunde damit aber besser geht, hab ich da kein Problem drüber zu stehen ;)

    Wegen dem Fell würd ich mit deiner Hündin auch mal in den Hundesalon und die Unterwollte großflächig professionell durch trimmen/zupfen was auch immer entfernen lassen. Sonst hast du bald Filzlatten und das Gleichgewicht zwischen Deckharr und Unterwolle wird nur schwer wieder kommen.

    Dosenfutter und Fleisch ist tatsächlich von der Menge her etwas mehr als Trockenfutter im selben Verhältnis. Vllt hilft ihr da eine Umstellung schon für das Sättigungsgefühl. Kausnacks "lenken" oftmals auch vom Hunger ab...