Ja, in der Tat empfinde ich das so. Ein normales Aufklären, finde ich auch nicht schlimm. Ich gönne auch jeden seinen x-Champion mit Papieren der absolut nachvollziehbar reinrassig ist. Genauso wie jeden anderen seinen Mischling aus 2 Rassen oder den wild gemischten, wo alles dabei ist.
Mir geht es wie gesagt um das wie. Ich gebe zu, mir fällt gerade kein Thema ein, wo das der Fall war. Liegt aber daran, dass ich mich dort dann überhaupt nicht zu Wort melde und wenn auch nur überfliege, statt gezielt nachzulesen. Ich finde diese Einstellung eben daneben.
Es ist auch auffällig, dass sich in erster Linie (Ausnahmen gibt es) die Hundehalter mit einem reinrassigem Hund mit Papieren so abgrenzend gegenüber Mischlingen und reinrassigen Hunden ohne Papiere aussprechen. Mischlingshundehalter oder eben reinrassige ohne Papiere interessiert das in der Regel nicht weiter.
Zudem wurde auf 2 Fragen/ANmerkungen von mir bisher wenig bis gar nicht eingegangen:
Für mich ist ein Rassehund ein Hund, der über mehrere Generationen aus der gleichen Rasse gezüchtet wurde, ein Hund der dem Rassestandart (des jeweiligen Verbandes) entspricht und Papiere hat.
Ich finde das zu eng gesehen. Was machst du denn zB, wenn du einen nachweislich reinrassigen Hund mit Papieren hat, der aus irgendwelchen Gründen nicht dem Rassestandard entspricht? Nichts Halbes und nichts Ganzes
und
Was denkst du denn aber wie die ganzen Rassen entstanden sind? Zum großen Teil von Mischen verschiedener bereits existierender Rassen. Da wurde dann nach Generation X auch von reinrassigen Hunden gesprochen. Oder bei Zuchtprojekten von ein Outcross vorgenommen wurde. Das kann jede Rasse betreffen, wo dann eben von vor etlichen Generationen eine andere Rasse reingezüchtet wurde um zB die Gesundheit zu verbessern. Trotzdem wird da heute von reinrassigen Tieren gesprochen.