Beiträge von Atrevido

    Eventuell ist das eine für alle "normalen" Hunde und einmal mit Rotti-Aufschlag? Damals als du abgeschlossen hast, gabs das vielleicht noch...

    Aus diesem Grund gibt's bei mir nur die Haftpflichtkasse Darmstadt. Ist die mir einzig bekannte Versicherung, die alle Rassen ohne Einschränkung zum selben Preis versichert. Aktuell zahl ich für Shira, ohne Selbstbeteiligung, mit 10 Mio. Versicherungssumme (mit Mietschäden) knapp 70 € ;)

    Für beide waren es damals um 130€.

    @Lausbubfraule
    Ich finde eure aufopferungsvolle Pflege für euren Opi ganz bezaubernd! Etwas Schöneres kann sich kein Hund wünschen. Ich hatte die Phase bei meinem verstorbenen Rüden auch immer wieder (war Zeit seines Lebens immer wieder schwer krank). Ich war manchmal auch völlig fix und fertig, aber wenn man in die Augen seines treuen Wegbegleiters schaut, ist es das alles Wert!
    So wie du in deinem Eingangspost geschrieben hast, hat euer Opi nach ganz viel Lebensfreude. Ich finde das liest man eindeutig heraus. Einen alten Menschen bringt man auch nicht zur Sterbehilfe, nur weil er eben alt ist. Einbuße verglichen an früherer Lebensqualität ist bei Mensch und Tier ab einem bestimmten Alter einfach "normal". Deswegen freut es mich nun auch riesig, dass ihr beschlossen habt ihm noch weitere Tage, Wochen oder Monate bei euch zu schenken. Ich habe mir so einen Lebensabend sehr für meinen großen Jungen gewünscht, aber er ist viel zu früh und für mich ganz schrecklich gegangen. Seht diese Zeit als ja, sehr anstrengend, aber als ganz wundervolles Geschenk.
    Und ich denke ihr werdet es deutlich merken, wenn er wirklich keine Lebensqualität mehr hat oder er Schmerzen hat. Im Moment ist er "einfach nur" alt. Ich wünsche euch noch ganz viel Freude mit dem alten Herren...

    Hallo zusammen,
    ich beschäftige mich derzeit mit der Frage was Trauer für ein Gefühl ist. Ist es egoistischer natur auf die Folge, dass man selbst jemanden verloren hat, oder geht es eher in Richtung Mitleid, weil der andere nicht mehr leben darf? Oder ist es weder noch?

    Ich freue mich über Meinungen


    Ich denke eine Mischung aus alledem...

    Morgen ist mein bisher größter Verlust 3 Monate her. Er fehlt mir jeden Tag, jede Sekunde. Ich denke mehrmals jeden Tag an ihn. Mal mit einem Lächeln, mal mit einem Tranchen im Auge, mal mit Sturzbächen. Das ist nichts anderes als "egoistisch". Er fehlt MIR, ICH möchte ihn wieder um mich haben.

    Genauso habe ich großes Mitleid mit ihm. Er ist gerade einmal 8 Jahre alt geworden. Sein Leben lang war er immer krank. Mal Kleinigkeiten, aber auch etliche große Dinge, viele OP's mehr als einmal war er bereits mehr Tod als lebendig. Aber immer wieder hat er sich mit eisernem Willen zurück gekämpft. Er wollte Leben und tat es jeden Tag mit großer Freude. Endlich konnte ich ihn ein großes Haus, mit großem Garten und etwas mehr Zeit bieten. Endlich hatten wir gerade alle seine Krankheiten im Griff und es ging ihm gut, er war einfach nur glücklich. Und da reißt uns von jetzt auf gleich dieser sch*** Milztumor allen den Boden unter den Füßen weg. Es ist nicht fair! Er hat das nicht verdient.

    Wir sind empfindsame, emotionale Wesen. Wir können Freude, Angst, genauso wie Trauer empfinden. Warum dies nun so ist :ka:

    Was heißt "zutrauen"? Es ging in meinem Post darum, wem man einen solchen Hund denn geben will, da irgendjemand eine Abgabe empfohlen hat. Auch wenn sich irgendwer einen unverträglichen Hund von 40 kg mitten in der Großstadt (oder wo auch immer) zutraut, heißt das ja noch lange nicht, dass derjenige sich das dann auch bewusst so aussucht. Wer will sich schon absichtlich das Leben schwer machen?

    Soll ich dir mal sagen, dass ich gleich mehrere kenne die genau das tun und wollen? ;)
    Hier noch einmal, nicht von sich auf andere schließen. Es gibt genug Leute, wo die Tierliebe nicht beim alles liebenden Retriever (als Beispiel und nicht böse gemeint) aufhört. Es gibt beim Hund noch manch andere Eigenschaften die dem ein oder anderem wichtig sind. Und warum nicht den für einen selbst perfekten Hund zu Hause haben, der eben unverträglich ist?
    Mit der richtigen Umgebung und dem richten Handling macht man sich auch nicht sein Leben schwer, sondern bereichert es für sich selbst und den Hund.

    Ich halte trotzdem nichts davon, solche Hunde abzuschieben. :muede: Mitgegangen, mitgehangen.

    Musst du auch nicht, das kann ja zum Glück jeder selbst entscheiden :roll:
    Vom Abschieben, weil man zu faul ist halte ich auch nichts. Aber um bei dem aktuellem Beispiel zu bleiben ist Mutter zu werden eine riesen Lebensumstellung. Und bevor Hunde oder Kind bedenklich zurück stecken müssen, ist ein "Abschieben" in ein gutes zu Hause für alle besser. Wobei ich denke, dass @Killerbabe22 das ganze nach ein bisschen Eingewöhnung gut schaukeln wird :gut:

    Die Allside hat extra einen Reißverschluss den man zum einsteigen bei 3-Türern verwenden kann. Dann musst du sie nicht immer wieder abmachen. Was aber natürlich auch ginge.

    Ich hatte die Allside jetzt in 3 verschiedenen Auto. Von relativ kleinem Spalt bis zu einem sehr großem. Meine Hunde sind nie in den Spalt gerutscht, das hat die Allside alles mühelos gehalten. Also ich würde die Bridge nicht holen.

    Selbstverständlich gibt es auch dort schwarze Schafe!

    Und auch hier muss der potentielle Käufer sich natürlich selbst drum kümmern. Es fliegt ein kein fertig gebackener Hund vor die Füße.

    Aber in den seltensten Fällen produzieren die munter vor sicher her. Das heißt die Hunde müssen schon mal da sein, um mit ihnen "handeln" zu können. Finde ich immer noch verwerflich, aber ist für mich eine Stufe unter kranke und wesensschwache Tiere zu vermehren. Und noch dazu mit einem deutlich höheren Gewinn.

    ?
    Du kannst doch einen Züchter auswählen, der es vernünftig macht. Es ist ziemlich einfach an Informationen zu kommen, wenn man sich frühzeitig damit beschäftigt und mal ein bisschen Infos einholt.

    Ich kenne z.B. viele Züchter, die das vernünftig und seriös machen.


    Ja natürlich kann ich das. Aber es wird in meinen Augen immer schwerer wirklich gute zu finden. Bei meinem Rüden dachte ich damals auch einen sehr guten gefunden zu haben. Pustekuchen! Erst im Nachhinein kam so viel raus, was man vorher einfach nicht gewusst hat.
    Einfach finde ich das überhaupt nicht an gute Quellen für die Züchterwahl zu kommen, wenn man sich nicht schon jahrelang mit einer entsprechenden Rasse beschäftigt hat und auch schon entsprechende Connections aufgebaut hat.
    Ich will einfach nicht die falschen unterstützen. Und der große, tolle Verein, der so gern als "Gütesiegel" betrachtet wird toleriert soviel Mist, ne danke.

    Je nach Wetter und Hund finde ich das überhaupt nicht schlimm. Bei schönem Wetter war Sanny auch lieber stundenland im Garten als im Haus. Aber warum dafür extra einen Zwinger/Auslauf? Da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen. Die Hunde hatten immer den kompletten Garten zur Verfügung.