In der Sektion 11 sind der Mops, die französiche Bulldogge und der Boston Terrier gelistet.
Wenn Du dir die Mühe machst und die Geschichte dieser drei Hunderassen nachliest, wir dir klar, warum sie als doggenartige zu den Molossern gezählt werden. Es sind morphologische Merkmale, die diese Rassen als zu den Molossern gehörig identifizieren.Vor der 1987 beschlossenen Nomenklatur der Hunderassen, gehörte z. B. der Neufundländer in die FCI Gruppe 9. Niemand wird heute bezweifeln, daß diese Rasse morphologisch zu den Molossern gehört.
Hier sprach aber niemand von euch davon, dass die Morphologie sich ähnelt - daher kommt das Wort doggenartig. Aber es ist eben keine Dogge.
Es wurde von euch explizit vom Wesen und Charakter gesprochen.
Da passen allerdings viele, wenn nicht alle Molosser super rein. Leider.Zu groß, zu massig, zu faltig, zu hängende Augenlider, zuviel Lefze...
Bis auf den Wach- und Schutztrieb haste mit den Begriffen auch den Mops. Wobei der auch aufpasst und durchaus bereit ist seine Besitzer zu beschützen.Individualdistanz ist auch nicht jedem Molosser gegeben.
Dickkopf, mentale Stärke, ruhig und intelligent, eine gewisse Würde habend. Das ist der Mops. Der ist kein typischer "Freuhund" wie es die meisten Kleinhunde sind, der ist kein Flummi, der ist bedacht, überlegt und selbstbewußt, ohne das Feuer der Terrier.
Da haste dir aber direkt die rausgesucht die in erfahrene Hände gehören weil sie einiges mitbringen.Was ist mit dem Neufundländer? Der Dogge, dem Bernhardiner? Selbst der Mastiff ist ein Familienhund, die Bordeauxdogge ebenso.
Das Hauptproblem vieler Molosser ist doch einfach das sie riesig und schwer sind, das macht sie ungeeignet für Anfänger.
Und das ist der Grund warum man denen nen Mops in die Hand drücken würde, den kriegt man eben immer gehalten.
Bei deinem ersten Satz muss ich dir leider zustimmen. Das ist auch der Grund warum hier kein Neuer mehr eingezogen ist, obwohl es für mich keine besseren Hunde gibt.
Bei den Wesenszügen des Mopses muss ich dir wiederum ganz vehement widersprechen.
Ich könnte dir auch nich etliche andere Molosserrassen aufzählen, die ebenfalls nur in erfahrene Hände sollten. Die 3 bilden da keine Ausnahme.
Einen "Familienhund" in dem Sinne gibt es nicht. Aber klar Neufundländer und Bernhardiner sind deutlich gemäßigter und familiengeeigneter. Gehören für mich aber nicht direkt zu den Molossern - siehe Quebec's Beitrag. Mal einen nicht verfetteten, sich bewegen könnenden Mastiff oder Bordeuaxdogge (schrecklich selten, ich weiß) getroffen? Das ist ne Ansage und Nix mit "Nebenherlauffamilienhund". Wenn sie auch zu den einfacheren Molossern gehören.
Ob einfach oder nicht, hat Nichts mit dem Gewicht zu tun (wenn die Kacke am Dampfen ist kann es das Problem natürlich entweder verstärken oder vereinfachen). Weder beim Molosser, noch beim Mops. Daher widerspreche ich auch deinen letzten beiden Sätzen deutlich.