Ja stell dir vor, ich kenne bzw kannte unter anderem persönlich 3 blaue Doggen (und mehrere CC's) und habe mich oft und lange mit den Besitzern darüber unterhalten. Unter anderem auch darüber wie Züchter, das immer und immer wieder unter den Teppich kehren. Und wenn man sich die Mühe macht mehr als nur die ersten beiden Googletreffer zu lesen, findet man sehr viel mehr Infos und Betroffene. Aber das reicht hier an OT. Solltest du überraschender Weise ernsthaftes Gesprächsinteresse haben, kannst du mir eine PN schreiben.
Beiträge von Atrevido
-
-
Stell dir einen ganz normalen, sozialverträglichen, entspannten, gut hörenden Junghund vor, der sich innerhalb von 2 Wochen, wo bei uns nichts vorfiel zu einem dauergestressten Nervenwrack entwickelte.
Symptome waren, allerdings nicht immer alles zeitgleich: alles ankläffen. Jede Bewegung, jedes Geräusch, jedes Lebewesen. Sodbrennen, tägliches, mehrfaches Erbrechen, sehr viel hecheln, kaum Schlaf (zu Extremzeiten nur 5-6h am Tag), Fiepen, extreme Unruhe, viel Strecken und Katzenbuckel machen, Berührungsempfindlichkeit. Draußen extremes an der Leine ziehen mit Tunnelblick, kreiseln, Schreien, Bellen, knurren ins Nichts oder Lebewesen an. Nicht mehr ableinbar. Er war in kaum einer Situation noch wirklich ansprechbar. Allein bleiben ging nicht mehr. Jaulen, Schreien, Zerstören.
Dem Hund ging es richtig, richtig dreckig. Wie gesagt Tierarzt, Klinik und Verhaltenstherapeutin konnten bzw wollten uns nicht wirklich helfen.Gesundheitliche Probleme: verschobenes Becken, blockierte und verkippte Wirbel und Rippen, schief bemuskelt, verdickte Magen-, Darm- und Blasenwand, Elektrolytmangel, vergrößerte Prostata. Zusammenhang- und Ursachenforschung laufen noch aber nun wird es endlich Stück für Stück besser.
-
Sorry aber deine Aussage ist unter aller Kannone. Ich kenne den Beitrag auf doggen.info, aber hast Du Dir den auch mal komplett durchgelesen. Da gibt es einen Satz "Bei der blauen Deutschen Dogge tritt Sie extrem selten auf, auch in der Litereratur gibt es nur sehr wenige Fallberichte." Und dann mal eben von ungesunder Farbe zu sprechen finde ich unverschämt. Vielleicht solltest Du Dich mal mit unserem Vereinsvorsitzenden unterhalten der nebenbei Blauzüchter und Tierarzt ist. Und das seid vielen vielen Jahren. Glaubst Du im Ernst dass es den Farbschlag Blau noch geben würde wenn es massivste Probleme, wie beim Dobbermann, geben würde. Mit deiner Aussage unterstellst Du jedem Doggenzüchter der den Farbschlag Blau bedient Er würde kranke Hunde züchten.
Man sollte schon fair sein wenn man irgendwelche wilden Behauptungen aufstellt. Genau dass Grautiger nicht unproblematisch sind. Woher kommt diese Weisheit? Du kannst auch gern hier vorbei kommen und Dir einen Eindruck von den verschiedenen Farben verschaffen. Gut Gelb kann ich nicht bieten.
Das sind keine Behauptungen, aber klar das kann niemals nie stimmen, trotzdem es viele kranke, blaue Doggen gibt
Aber ich habe auch mit keiner anderen Aussage von einem Züchter mit blauen Doggen gerechnet... -
Mein Großer hat viele Jahre Vetmedin bekommen. Die Leber wurde dabei nie angesprochen, was natürlich nicht heißen muss. Wegen angeschlagenen Nieren wurde aber regelmäßig Blut überprüft und die Leberwerte waren bis zum Ende immer in Ordnung. Das wäre nochmal eine Frage an den Kardiologen.
Bei ihm hat übrigens HerzAgil von cdVet mega gut angeschlagen. Selbst der Kardiologe war hin und weg. Würde ich auf jeden Fall versuchen.
-
Aus Erfahrung würde ich den Hund in einer guten Klinik richtig durchchecken lassen.
Ich habe ähnliches mit meinem Junghund durch. Die "Dorftierärztin" wie auch die erste Klinik hat ihn als gesund abgetan und meinte das sei ein psychisches oder Erziehungsproblem. Nun habe ich den Salat und eine gesundheitliche Großbaustelle.
Es ist besser geworden, aber von gut sind wir auch noch recht weit weg. Alles Gute! -
Soll es unbedingt Pferd sein? Im Real Nature ist auch Rind mit drin. Insgesamt würde mich im Vergleich das Bubeck mehr ansprechen. Ich habe das auch eine Weile gefüttert. Es ist halt sehr trocken. Es wurde gefressen, aber wirklich heiß waren hier beide nicht.
-
Werde den Ta daher erst gleich auf die Behandlungsmöglichkeiten der Schleimhaut ansprechen können, das ging gestern ehrlich gesagt total unter und daher versuche ich mich jetzt vor dem Gespräch schon so gut es geht zu informieren, Fragen & Notizen zu machen, um in der Aufregung nachher nichts zu vergessen.
Absolut verständlich, wusste nicht, dass die Diagnose erst so kurzfristig stand.
Blutbild halte ich für sehr wichtig, und evtl auch die Kotuntersuchung. Dann könnt ihr auch wegen Parasiten und Co sicher sein.
Ursache können hier natürlich die anderen Probleme sein, die ich auch definitiv mit Vorrang behandeln würde. Also zumindest Herz und evtl Lunge. Auch die vergrößerte Leber ist nicht zu unterschätzen. Wichtig ist natürlich aber, dass gefressen wird. Mein kleiner hatte die gleichen Symptome wie deine. Immer sehr dünn und schlecht gefressen. Fressen bedeutet halt sehr wahrscheinlich Schmerzen. Wichtig ist also leichtverdauliches und was den Magen und Darm beruhigt. Olewo Karotten sind zB gut. TF würde ich aktuell ganz weglassen, das ist zusammen mit rohen Fleisch gerade kontraproduktiv.
Ich wünsch euer Hündin alles Gute!
-
Was sind denn für Dich graue/blaue Doggen? Es gibt blaue Doggen - Blauzucht und es gibt graue die in der Geflecktzucht fallen und Grautiger heißen.
Siehe meinen Post danach:
Es gibt Rassen, wo es das blau als "vollwertige" Farbe gibt, ohne Erkrankungen. Aber bei den Doggen und vielen anderen Rassen ist das verwässertes schwarz und geht definitiv sehr oft mit verschiedenen Erkrankungen einher. Muss allerdings auch nicht zwangsläufig. Es hat es aber sogar ins Qualzuchtgutachten geschafft.
http://www.doggen.info
Aber auch die Grautiger sind nicht unproblematisch.Und die Aussagen du züchtest selber und es gibt keine ungesunden Farben erschrecken mich. Wer weiß wie viele Welpenkäufer es gibt die wieder meinen solche Falschinformationen stimmen und sich dann wundern, wenn ihr toller Hund vom Züchter krank wird

-
Ich kannte es bisher so, dass blaue Hunde (z.B. beim Staff) meist mit Hautproblemen und auch anderen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen haben.
Es gibt Rassen, wo es das blau als "vollwertige" Farbe gibt, ohne Erkrankungen. Aber bei den Doggen und vielen anderen Rassen ist das verwässertes schwarz und geht definitiv sehr oft mit verschiedenen Erkrankungen einher. Muss allerdings auch nicht zwangsläufig. Es hat es aber sogar ins Qualzuchtgutachten geschafft.
-
Züchtest du selber @thorandfrigg
Es gibt keine "ungesunden" Farben.
Du möchtest also sagen, dass graue/blaue Doggen kerngesund sind und es keine Probleme bei ihnen gibt?