Beiträge von Atrevido

    2 nicht verwandte, aber gleichaltrige Kater, die noch keine Kitten hatten :lol: und beide am selben Tag kastriert wurden: einer Schwabbelbauch, einer absolut hochbeinige Gräte ohne den Hauch von Bauch. Meine Meinung, alles nur Veranlagung, genau wie beim Mensch ;)

    So geht's mir bei Emil ja auch, einige Parallelen sind da schon ;)

    Ob hier der Stress durch die gesundheitlichen Probleme kam, oder umgekehrt lässt sich bei uns nicht genau sagen. Aber es geht hier definitiv immer Hand in Hand. Wo es zuletzt vor dem Chip so extrem schlimm war, ging es ihm auch gesundheitlich (in erster Linie Magen) wieder sehr schlecht. Aktuell ist sein Stresslevel (für seine Verhältnisse, sonst natürlich immer noch viel zu hoch) relativ gering, sein Magen völlig stabil und auch alles andere sehr ruhig.

    Übrigens war Lito auch 0 oversexed, weswegen ich von allein auch nie auf Chip/Kastration gekommen wäre und mich mit der Entscheidung sehr schwer getan habe. Tatsächlich hat die Klinik das angesprochen und wir haben es in Verbindung mit leichter Prostatavergrößerung zunächst mit Tardastrex ausprobiert. Darunter ging es ihn für ein paar Wochen schon mal besser, weswegen num der Chip kam.
    Allerdings wäre es eine Erklärung fürs Timing, wo sein Stress begann. Mit 8/9 Monaten war er natürlich voll drin im Hormonchaos, was ihn scheinbar echt aus den Latschen gehauen hat.

    Dachte nicht, dass ich mich so undeutlich ausgedrückt habe :???:

    Natürlich ist mein Endziel beim Gassi einen ausgeglichenen Hund zu haben. Er ist ein junger, aktiver Hund, der muss nicht schnarchend neben mir hertrotten. Aber bitte entspannt.

    Ich hab nicht gesagt, dass du nix machen sollst.

    Hmm...doch. Sogar genau das.
    Aber ist auch schnuppe. Gab zwar leider nichts hilfreiches, aber auch kein das ist nicht gut, weil ;) Also vielen Dank und ich bleibe einfach bei meinem "Plan". Aktuell funktioniert er den Umständen entsprechend ja ziemlich gut.

    Ich kann deine Erklärung @Die Swiffer durchaus nachvollziehen und trifft bestimmt auf einige Hunde auch zu. Natürlich ist mein Endziel beim Gassi einen ausgeglichenen Hund zu haben. Er ist ein junger, aktiver Hund, der muss nicht schnarchend neben mir hertrotten. Aber bitte entspannt.

    Allerdings bringen direkte Ruheübungen draußen mehr Stress in diesen Hund. Umso langsamer etwas passiert und umso weniger er vorwärts kommt, desto mehr fährt er hoch. Daher sehe ich keinen Sinn darin auf Teufel komm raus so (von 100 "mit Gewalt" auf 0) mit ihm zu arbeiten.

    Action ist es nicht, aber mit dem Futterbeutel ist trotzdem Bewegung drin. Trotz der vielen Außenreize, konzentriert er sich damit auf mich und bleibt damit hoffentlich ansprechbar. Das sehe ich als Vorteil. Und damit kann ich ihn hoffentlich langsam von 100 auf 90, auf 80, auf 70 usw runter fahren, bis wir dann eben wirklich bei dem ruhigen Gassi angelangt sind.
    Das ist im Moment meine Idee, ob es dir richtige ist? :ka: Ich weiß es nicht. Darum frage ich hier auch um Tipps. Aber auf Teufel komm raus Ruhe in den Hund klappt halt definitiv nicht, kann er nicht.