Beiträge von Atrevido

    Ob ich das nun Zeigen und Bennen nenne oder klassisch aufkonditioniere/ marker müsste ja eigentlich egal sein?

    Ich kann dir nur von Shira sagen, dass das ein riesen Unterschied war.

    Ich hatte anfänglich auch die Sorge, dass ich das Austicken bei Hunden damit nur noch bestätige. Aber Fehlanzeige. Bis Litos Einzug (jetzt triggern sich die beiden zusammen leider gegenseitig zu sehr, einzeln klappts immer noch genauso gut) haben wir damit echte Erfolgszüge gefeiert.

    Das klignt wirklich toll mit Peppino :bindafür:

    Am Selbstbewusstsein mangelt es hier nun in keiner Weise :hust:

    Er is nur leider ein Nervenwrack (Tendnez immerhin steigend :roll:) und hat Probleme mit der Reizwahrnehmung/-verarbeitung und fährt dann enorm schnell hoch. Ich sag immer Bewegung ist für ihn Therapie, dabei fährt er nämlich mental runter und kann dann immens viel besser und schneller wieder entspannen.

    Also manche Beiträge hier :roll:

    Was mich eigentlich auch interessiert hat, war, wie eure Junghunde so drauf sind bei Wild, anderen Hunden, und Freilauf generell. Oder haben im Moment alle (so wie ich jetzt auch) die Schleppe dran ?

    Zur schlimmsten Zeit definitiv ja. Der ist allem nach, was sich bewegt hat. Kam ne Spur in die Nase, schwupp los. Ihn da nicht an die Leine zu packen wäre grob fahrlässig gewesen. Im übrigen alles trotz des intensiven Trainings von klein auf an, weil Jagdtrieb beim Terrier natürlich keine Überraschung ist. Bei ihm allerdings das Ausmaß schon, wobei bei ihm sehr viel "Stressjagen" war.


    Ich finde es ganz wichtig (bei allen, aber besonders bei "echten" Jägern) nicht ausschließlich über Verbote zu arbeiten. Sondern auch über Jagdersatz. Das genetische Verhalten immer nur zu deckeln führt meiner Meinung nach zu einem unglücklichen Hund oder einen der 99x hört, aber beim 100. Mal explodiert.

    Hier gibts zB gezieltes Training mit der Reizangel, Spaß-Dummy (für ernstes bin ich nicht zu haben, ginge mit ihm aber sicher), Hetzspiele, aber auch echtes Jagen nach Ratten und Mäusen auf den Feldern.

    nepolino

    Danke für deinen Beitrag :bindafür: Er bestärkt mich eigentlich in allem wie ich an die Sache rangehen wollte. Lieber wirklich kurze Strecken, davor und danach frei und ordentlich Hilfe. Gerade weil er mental nicht der Stärkste ist, um es vorsichtig auszudrücken. Dafür wird er viel, viel länger als fürs Körperliche benötigen. Weniger Hilfe und Strecke kann ruhig später kommen, lieber baue ich mir das sauber auf.

    Für mich sind alle 3 klassiche mittelgroße Hunde. Beim Wheaten stecke ich nun mittlerweile etwas tiefer drin und weiß das es da von bis alles gibt. Also wirklich absolute Schnarchnasen die den Wildkaninchen gelangweilt beim Buddeln zu gucken und sich nicht mehr als nötig bewegen und schon ordentliche Granaten + alles dazwischen.

    @Lorbas

    Genau das dachte ich mir nämlich auch und bin dann immer verwundert hier regelmäßig von "den großen Terriern" zu lesen.

    Da denke ich nur an Airedale und die Russen (ein heimliches Träumchen von mir, aber nein, Vernunft und so).

    als mit oder ohne Leine im einem 1-3m Radius um mich.

    ps: DAS wäre unser gemeinsamer Horror. Das ist eine Leinenlänge, mit der kommen wir beide nicht klar. 3m... :fear:

    Zu wenig für eine klare Führung, zu viel so das man Hektik produzieren kann

    :D

    Ja da hast du recht, er hat beim normalen Gassi eigl 1-1,5m. Aber mir wurde immer gesagt wie streng ich doch bin und deswegen habe ich das ab und zu auch aufgestockt. Mit demselben Ergebnis. Leine beudeutet für ihn leider automatisch Stress. Und damit egal ob kurz, lang oder Schlepp. Im Moment habe ich auch keine Ahnung wie ich das wieder heraus bekomme :fear: