Beiträge von Atrevido

    ShaCo

    Das war ziemlich mittig von dem Spaziergang. Er war so mittelmäßig drauf (wie gesagt generells Stressproblem beim Verlassen des Grundstücks) und es war eine für ihn unbekannte Strecke.


    Dagegen war das ziemlich Richtung Ende eines sehr, sehr guten Tages auf bekannter Strecke. Da war er aber eigl die gesamte Runde bis auf die obligatorischen ersten 5-10min so.

    Ich habe keine Ahnung wie der Thread hier so lange an mir vorbeigehen konnte. Habe hier gerade sehr viel Input für uns mit raus genommen und finde es sehr spannend die unterschiedlichen Eindrücke hier zu lesen :bindafür:

    Bin gespannt ob und was ihr zu einem Video von uns sagt, wo ich bewusst für die, die uns noch nicht "kennen" keine Infos weiter zu gebe:

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    Mein Ex hatte einen Ibiza (Ich meine BJ 2009). Darin passte Shira - 51cm SH und 27kg nur mit "umgeklappte" Rückbank. Was bei dem Auto angeschrägt beudetet, richtig umklappen geht ja nicht :ugly: Wenn du mich fragst, passt Auto und Hund nicht zusammen. Wenn dann nur zusammen gequetscht und mit Gitter, definitiv keine Box.

    ich habe tatsächlich viel Erfahrung mit vielen unterschiedlichen Hunden und ja es gibt die von dir beschriebenen- die sind aber selten wirklich wirklich wirklich selten. Die meisten profitieren von der Klarheit die mit der von mir beschriebenen Lebensweise einhergeht enorm.

    Aber das ist nicht jedermanns Sache einen Hund ernsthaft zu behandeln das ist mir auch nicht neu.

    Deine Erfahrung möchte ich dir gar nicht absprechen.

    Aber ich habe mit meinem verstorbenen Rüden über Jahre als Trainingshund für genau solche Hunde fungiert. Und nach meiner Erfahrung kann ich sagen, dass es sogar ziemlich viele solcher Hunde gibt. Ob aus Trauma heraus, oder weil es evtl jahrelang erstmal falsch gemacht wurde und das Verhalten dann so gefestigt war, kann ich dir nicht sagen. Aber soooo extrem selten sind diese Hunde definitiv nicht, oder vielleicht nur bei dir in der Gegend.

    Beinahe jedem auch erstmal pauschal zu unterstellen, seinen Hund nicht ernshaft zu behandeln (seltsame Wortwahl übrigens :ugly: ich behandle meinen Hund zB sehr ernst, weil ich durchaus um das Gefahrenpotenzial weiß) finde ich ziemlich dreißt.

    Es gibt Hunde die sich so benehmen, weil ihnen einfach Führung fehlt. Da geht und vor allem hilft sowas natürlich und ist das Mitte der Wahl.

    Bei Hunden die - aus welchen Grund auch immer - ein echtes Problem haben, bringt das rein überhaupt nichts. Und das ist egal, ob Hund oder Kleinkind. Da entscheidet der Hund nämlich nicht bewusst und kann sich damit auch nicht bewusst entscheiden, aufgrund deiner Schnubbelbutz tollen Fürhung und Einstellung anders zu sein.

    Meine damalige Trainerin hat mir damals gesagt, dass es natürlich umso besser ist, wenn der Hund noch nicht austickt. Aber selbst wenn: weiter clicken und Keks in den Hund, immer und immer wieder. Wenn er ausgespuckt wird, egal. Click, nächster Keks. Aber natürlich schön hochwertig. Genau deswegen hatte ich eben so große Angst das Ausrasten zu bestätigen.

    Sie hat es mir so erklärt, dass der Click im Unterbewusstsein trotzdem ankommt. Gerade bei heftigen Fällen oder stark ritualisierten Ausrastern, dauert es natürlich. Aber angeblich festigt sich das dadruch bereits stark und nach Zeit X kommt es auch bewusst im Hirn an.

    Keine Ahnung, ob das wirklich so bei jedem Hund klappt. Ich dachte mir irgendwann schlimmer kanns eh nicht werden, also probiere ich das so aus. Bei uns hat es echt geholfen und passierte genau wie vorher gesagt.

    Als Zwischenergebnis hatten wir sogar eine Weile, dass sie ausratsete und dann schon währenddessen immer zwischen Hund und mir hin und her guckte und auf das Click (und natürlich Keks) wartete. Das war schon ein großer Erfolg, weil sie sich vom "Feind" abwenden konnte. Vorher unmöglich. Und so wurde es mit der Zeit immer besser.