Mir blutet echt das Herz den Hund mit seinen Schmerzen so allein zu lassen. Die derzeitige Medikamention reicht ja offensichtlich nicht. Davon muss man keine Ahnung haben, das spürt man doch als Halter bzw der Hund zeigt es durch derartig heftige Schmerzreaktion. Unabhängig davon was langfristig gemacht werden soll oder nicht, gehört der Hund für mich mit Schmerzmitteln neu eingestellt. Was muss das arme Tier für Schmerzen haben. Aber ist ja alles nicht so schlimm... Ich bin ehrlich erschüttert. Man muss keine Ahnung von der Diagnose haben um seinen Hund zu schnappen, zum Facharzt zu gehen, ihm zu beschreiben wie es ihm geht und neue, bessere Schmerzmittel zu fordern.
Beiträge von Atrevido
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Da hänge ich mich mal mit dran.
Übers normale Barfen bei Katzen hatte ich auch mal intensiver nachgedacht. Aber die Supplementierung ist da ja deutlich aufwendiger als beim Hund. Und meine Tiger rühren mit Pulver und Co nichts mehr an
Das Problem hätten wir wohl auch beim Trocken BARF 
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Aber Shira ist ja auch nicht extrem brachycephal?
Das mit dem Herz ist Mist - schön, wenn ihr die Medikamente so gut helfen!
Achso es ging um die Extreme. Sorry das hatte ich nicht explizit rausgelesen. Und von Extrem ist sie weit weg.
Dankeschön!
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Das ist auch meine und ich bin in ein paar FB-Gruppen unterwegs. Die Leute sehen die Probleme einfach nicht, was mir wirklich schleierhaft ist.
Ich bin ehrlich...ich würde es wirklich schade finden, einige Rassen komplett aussterben zu lassen. Beim Mops kenne ich tatsächlich keine einzige Zucht mit Nase, die nicht unter Retromops läuft und die sind auch nur so naja... Aber bei Franzosen, OEB's, Continental Bulldoggen etc gibt es immer wieder Züchtergruppen (bei weitem auch nicht alle!) die meiner Meinung nach wirklich gute Arbeit leisten und die Hunde vielleicht noch nicht "perfekt" sind, aber definitiv kein Leben in Qualen führen. Somit geht es ja, und das gar nicht soo langsam.
Daher wäre ich dafür das niederländische Ampelsystem hier bindend einzuführen. Damit sind die ganzen Extreme relativ zügig weg udn der Rest hat die Möglichkeit sich weiter positiv zu entwickeln.
Weißt Du oder andere, ob es aktuell auch sowas wie Gentests gibt?
Das Brachyzephaliesyndrom, nicht die Kurzköpfigkeit selbst (also natürlich schon, aber Kurzkopf/Kurznase heißt nicht automatisch alle krankhaften Veränderungen auf einmal) , scheint ja auch eine genetische Komponente zu haben.
Sprich: Möpse haben tendentiell anderes ausgeprägte Probleme, andere Missbildungen der Atemwege etc. als französische Bulldoggen als Rasse Sowieso.
Also vorallem die Hunderassen mit vielen Falten scheinen mehr Probleme zu haben, als die ohne, selbst wenn beide Kurzköpfe sind.
Ob das ein zulässiger Schluss ist, da bin ich unschlüssig und in der Hitzigkeit der Debatte kommt ähnliches auch kaum zur Sprache.
Aber eben dass Extremformen des Brachyzephaliesyndroms wahrscheinlich auch rassespezifisch genetisch verankert sind und auch bei Kürzestnasen nicht alle Vertreter bzw alle Rassen immer das Vollbild entwickeln, ließe ja theoretisch irgendwie noch hoffen.
(Wenn man dann auch noch von extrem kurzen zu noch deutlich sichtbaren Nasen und vernünftig funktionierenden Kiefern käme, auch bei den brachyzephalen Rassen, die weniger häufig vom Vollbild "Es geht irgendwie gar nix mehr" betroffen zu sein scheinen. )
Ich bin bei allen bei dir. Leider weiß ich nichts bezüglich eines Gentests.
Ich bin an Positivbeispielen sehr interessiert.
Immer her damit.
Von Einzelfällen oder Zuchten?
Ich muss sagen, ich erfreue mich derzeit jeden Tag mehr an meiner Hündin. Vor ein paar Jahren bin ich von ausgegangen, dass ihre Schnauze für ein beschwerdefreies Leben ausreicht. Atemprobleme oder Röcheln hat sie wirklich 0, zu keiner Zeit. Aber sie hatte seit Jahren große Probleme mit der Thermoregulierung und verfällt dann auch in deutliche Bauchatmung. Von mir und Tierärzten auf die kurze Schnauze geschoben. Daher bin ich von ausgegangen, die Schnauze müsste immer noch deutlich länger (ja ich weiß, das innere muss auch dementsprechend angepasst sein, Länge allein reicht nicht).
Nun kam raus, dass sie herzkrank ist. Vermutlich seit vielen Jahren, wenn nicht sogar von Geburt an. Und seit sie dementsprechend Medikamente bekommt, blüht sie regelrecht auf. Sie hat zusätzlich viele Allergien, Spondylose und wird Ende des Jahres 10. Sie rennt, springt, tobt, kugelt über den Bogen, läuft jetzt wieder große Runden mit, und kleine Runden am Rad. Die Thermoregulierung funktioniert jetzt ebenfalls bedeutend besser.
Definitiv nicht perfekt, aber weit, weit weg von Qual.
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Ich kenn für die Plattnasen eigl nur die sogenannten Kopfmaulkörbe.
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Shira hat letztes Jahr eine Billigschwimmweste von Karlie bekommen. Sie unterstützt schon spürbar, aber auch nicht enorm. Allerdings kann sie so halbwegs schwimmen (ich würde mir etwas mehr Auftrieb wünschen, sie muss echt kämpfen), während sie ohne absäuft

Ich überleg noch, ob eine teurere da wirklich mehr bringt
Aber erstmal muss geklärt werden, ob sie mit ihrem Herzen überhaupt noch schwimmen darf... -
Das wäre natürlich das Optimum. Aber falls dann wieder keiner von beiden was mitanfangen kann, habe ich hier quasi 3 Einzelkatzen. Und da hier die Finanzen leider wirklich ein Thema sind und ich eigl auch keine dritte Katze haben wollen würde (also im Sinne von ich WILL, ist sie da habe ich sie genauso lieb wie den Rest und würde sie nie wieder hergeben
), möchte ich das wirklich vermeiden.Aber da scheinst du tatsächlich das gleiche Thema zu haben. Ist schwer, man möchte ja, dass es den Tieren gut geht :/
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Meine Erfahrungen mit Brachy-Haltern (was für ein Wort...) ist, dass sie es einfach als "normal" empfinden, dass ihr Hund Atemgeräusche hat, nachts schnarcht und röchelt bis kurz vor Erstickung und im Sommer keine Hitze erträgt
Das ist auch meine und ich bin in ein paar FB-Gruppen unterwegs. Die Leute sehen die Probleme einfach nicht, was mir wirklich schleierhaft ist.
Ich bin ehrlich...ich würde es wirklich schade finden, einige Rassen komplett aussterben zu lassen. Beim Mops kenne ich tatsächlich keine einzige Zucht mit Nase, die nicht unter Retromops läuft und die sind auch nur so naja... Aber bei Franzosen, OEB's, Continental Bulldoggen etc gibt es immer wieder Züchtergruppen (bei weitem auch nicht alle!) die meiner Meinung nach wirklich gute Arbeit leisten und die Hunde vielleicht noch nicht "perfekt" sind, aber definitiv kein Leben in Qualen führen. Somit geht es ja, und das gar nicht soo langsam.
Daher wäre ich dafür das niederländische Ampelsystem hier bindend einzuführen. Damit sind die ganzen Extreme relativ zügig weg udn der Rest hat die Möglichkeit sich weiter positiv zu entwickeln.
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Deuka Dog Sensi Kost
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Ich überlege schon lange... Weil meine Jungs zwar an sich gut miteinander auskommen, aber charakterlich extrem unterschiedlich sind und damit nicht wirklich zueinander passen :/ Es gibt kein Stress (mehr), aber ich glaube beiden fehlt etwas. Aber ich bin mir auch unsicher, was für ein Charakter dann wieder zu beiden passt. Sodass nachher nicht gemobbt wird oder ich 3 Einzelkatzen habe. Und Finanzen sind hier leider auch ein Thema... Also ich finde das Thema echt schwierig.