Beiträge von sabarta
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Ich glaube, eine "Methode" kann ohnehin nur dann greifen, wenn der HH von seinem Tun auch überzeugt ist. Mit welcher Einstellung auf ein Problem eingegangen wird, ist in meinen Augen häufig wesentlich wichtiger, als das gewählte Werkzeug.
Für mich ist die Clicker-Salve nicht schlüssig. Allein schon deshalb würde wohl jeder Selbstversuch scheitern.
Ich behaupte nicht, dass sowas nicht funktionieren kann, aber für mich ist das einfach zu sehr "um die Ecke gedacht".Dass ich durch den schnellen Einsatz des Clickers bei einem gestressten, pöbelnden Hund unterbewusst positive Emotionen auslösen kann, leuchtet mir dabei sogar noch ein. Was mich eher stört ist, dass ich meinem Hund dadurch nicht genau mitteile, was ich statt dessen möchte.
Wenn ich mit meinem Hund entspannt an anderen vorbeigehen möchte, ist es dann nicht sinniger, auch genau das zu üben?
Im Prinzip stimme ich Dir zu, also in dem Punkt mit der Überzeugung. Ich kanns mir leider trotzdem nicht verkneifen
noch was dazu zu schreiben
Die Clickersalve ist nur ein Notfallinstrument, kein aktives Training. Man versucht damit zu retten, was noch zu retten ist. Wenn der Hund am ausrasten ist, ist er eh nicht empfänglich für Alternativverhalten durch Kommandos.
Das Alternativverhalten wird dann in für den Hund aushaltbaren Abstand geübt. Ziel des Trainings ist es, dass der Hund garnicht ausrastet. Mit Zeit und Übung kann der Abstand dann langsam verringert werden

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Ich hatte einen Hund, der Menschen nicht kannte und diese auf 300m meldete und sich nicht anfassen ließ. Unsozialisiert, Angst vor Kindern, ging aber vor. Was Desensibilisierung angeht, weiß ich ziemlich gut Bescheid, und dazu brauchst du keinen Clicker, nur Futter. Der Trick ist das Futter, nicht der Clicker. Und das funktioniert immer dann, solange der Hund bereit ist zu fressen.
Aber einer der an der Leine pöbelt, um Stunk zu machen, den werde ich garantiert nur dann loben, füttern oder clickern, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt, dann versteht er, was ich von ihm will. Um all das zu erreichen, braucht man keinen Clicker, man kann, muss ihn aber nicht benützen.
Man muss immer den Hund sehen und warum er wann was macht. Problemhund? Immer wieder gerne.

Ich rechne aber ab August, da wir da nochmal von vorne anfangen mussten.
Meine Hunde lagen auch schon entspannt einen Meter neben anderen Hunden. Da das aber ein besonders guter Tag, rechne ich das auch nicht ein. 10Meter klappen nunmal shcon zuverlässig.
Du verstehst hier aber anscheinend nicht die Gundsatzdisskussion. Es ist mir doch völlig egal wie andere ihre Hunde erziehen, mir ist auch völlig bewusst, dass es auch anders geht. Mir ging es lediglich darum aufzuklären, dass diese Frau nicht irgend einen Blödsinn veranstaltet, sondern das eine Methode ist die durchaus finktioniert!
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Sind 4 Monate Ewig im Vergleich, dass das ein Verhalten war das sich 3 Jahre lang festigen konnte?

Die Zeit geb ich meinen Hunden gerne!
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Dazu kann ich persönlich nur sagen: ich nutze beides.
Ich benutze den Clicker genauso für Tricks und fürs Shapen wie für eskalierte Alltagssituationen.
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Seit Mai diesen Jahres ungefähr nach 3 Jahren Pöbelei. Im Sommer hatten wir allerdings eine Pause und einen Rückschritt, da mussten wir fast bei den 100Metern wieder anfangen.
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Und kriegst du es weg? Kann dein Hund andere Hunde ignorieren? Hat nur Augen für dich? Sucht Rat bei dir und verlässt sich auf dich?
Meine Hunde ignorieren andere Hunde nicht, da das nicht mein Ziel ist. Wenn sie Hunde sehen ist ihre erste Reaktion nichtmehr auszurasten. Sie schauen mich an und "zeigen" mir die anderen Hunde. Selbstverständlich dürfen sie die anderen Hunde anschauen was sie auch ruhig machen.
Wir haben mit einer Wohlfühldistanz von 100m angefangen. Mittlerweile sibd wir bei 10m, an guten Tagen sogar weniger.
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Öhm doch das glaube ich sehr wohl. Meine Hunde zeigen mir auch, dass das so falsch nicht sein kann

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Mit dem Clicker hilfst du dem Hund da aber raus, denn sein Unterbewusstsein nimmt das Geräusch sehr wohl wahr.
Wenn der Hund noch nicht zu weit "weg" ist, kann auch der Click zur Umorientierung führen. Bei uns ist es mittlerweile so: springt der Hund kurz in die Leine gibts einen Click, der Hund orientiert sich zu mir um, ich geh einen Schritt zurück und die Belohnung gibt es dann bei mir wegen der Umorientierung.
Wir sind dank dieser Methode fast ausrasterfrei und ich betrachte den Clicker als Kommunikationshilfe, vorallem in schwierigen Situationen.
Auch wenn ich "falsche" Situationen clicke werden sie dadurch nicht häufiger gezeigt, eher im Gegenteil...
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Ja das weiß ich nach dem Link oben auch
Habe mich vielleicht etwas unpassend ausgedrückt....
Deswegen schrieb ich es auch für Tuuka
