Beiträge von sabarta

    Vorallem sind Aussies Wundertüten.

    Meine zum Beispiel jagen, finden aber andere Menschen, auch Fremde, erstmal toll. Der Schutztrieb hält sich in Grenzen, da ist der Wachtrieb schon eher da.

    Andere Aussies, auch mit unseren verwandt, sind genau das Gegenteil. Jagen nicht, stellen dafür grundsätzlich jeden Fremden und lassen niemanden ins Haus.

    Ich habe absolute Jagdschweinchen hier sitzen.

    Das ein Hütehunde auf Sicht jagt, da sollte man sich darauf einstellen. Mein Rüde legt aber nochmal einen drauf und geht auch der Nase nach.

    Aber ich würde behaupten der Jagdtrieb ist kontrollierbar. Mittlerweile sind sie von Vögeln und Spuren abrufbar, doch 2Meter vor einem aufspringenden Wild ist (noch) zu viel.

    Also ich habe zwei Aussies, die bis jetzt Schafe nur mal zufällig gesehen haben und nicht hüten.

    Sie haben täglich einen 1stündigen Spaziergang mit Suchspielen, kleine Spielerein aber vorallem Antijagdtraining. Der Soaziergang ist mestens morgens. Mittags gibts dann noch Bespaßung im Garten oder Wohnzimmer (toben, tricksen, ZOS, was uns eben einfällt).

    Je nach Lust und Laune gehen wir noch ab und an Joggen/Fahrradfahren.


    Wie du siehst ist das nicht wirklich viel, doch die Zeit die wir miteinander verbringen ist sehr intensiv. Zudem sind sie kaum alleine, was ich finde auch noch einen Unterschied macht.


    Wieviel und vorallem was ein Hund braucht, kommt aber immer aufs Individuum an. Der Rüde "fordert" schon seine Bespaßung während die Hündin den ganzen Tag im Bett liegen bleiben könnte.

    Natürlich versuche ich aus den Situationen raus zu gehen bzw. Garnicht erst da rein zu kommen. Ich lass meinen Hund ja nicht den anderen anstarren und warte bis er ausrastet.


    Beispiel wäre ein schmaler Weg, von vorne kommt ein Hund ich will umdrehen, hinter uns kommt aber auch ein Hund, Ausweichen ist nicht möglich. Ich versuche meinen Hund so lange bei mir zu behalten wie möglich. Irgendwann kommt aber der Punkt, wo alles zu viel ist und der Hund ausrastet. In dem Moment kann er kein Alternativverhalten ausführen. So eine Situation seh ich nicht als Training, sondern eben als "Aushalten und das beste draus machen".


    Alternativverhalten kann ich in fürs Training passenden Situationen üben, bei uns ist es eben das Zeigen. Wenn er zu spannig ist, bellt er nichtmehr, sondern macht ein paar Tricks oder springt einen Baum an.