Beiträge von moody

    Hallo!
    Vielen Dank für die Antworten. So seh ich es ja auch... Umzug mit Hund... und dann noch den Hund hier haben während es ja eigentlich verboten ist - das hört sich voll verkehrt an.
    Ich telefonier nachher noch mal mit der Vermittlerin und frage nach. Wir müssten jetzt auch SOFORT alles besorgen, Körbchen, Zubehör, Futter - ist alles noch nicht da. Dazu kommt, dass mein Freund seine Abschlussarbeit in 4 Wochen abgeben muss und etwas unter Zeitdruck steht und ich noch 3 Prüfungen für die Uni habe. Das allein mit Umzug ist schon hart genug.
    Dem neuen Hund könnten wir momentan gar nicht gerecht werden! Ab April haben wir ja weder Abschlussarbeit, noch Prüfungen (die nächsten sind dann wieder im September und das ist dann auch nicht so stressig, da wir ja nicht parallel nen Umzug haben ;) )...


    Ich find das auch dubios. Aber ich bin Null erpressbar und finde das auch unmöglich. Ich werd das gleich noch mal nachfühlen. Vermutlich liegt es daran, dass dieser Hund richtig viele Interessenten hat, da viele Leute gern so einen Rassehund hätten.
    Wenn sie ihr Angebot ernst meint, soll sie ihn uns reservieren, wir gucken uns den Hund an und dann ab April darf er einziehen.


    Eine 2. Pflegestelle zu suchen will sie dem Hund "nicht zumuten" - wobei ich das ja als geringere Zumutung empfinde, als ein eher blödes Zuhause. Jedes andere als mein Zuhause ist möglicherweise blöd, denk ich mir :p :D


    Ihr seht, ich bin schon ein bisschen (selbst)sicherer und erpressen lass ich mich schon gar nicht! Danke, dass einige von euch das so genannt haben, was die Tierschutzorga scheinbar macht...

    Unterstützung, sodass unsere Eltern uns den Hund abnehmen haben wir nicht.


    Ich dachte ihc mach nu einen neuen Beitrag auf, weil ja hier eigentlich eher die Entscheidung Rüde oder Hündin ansteht.


    Edit: Und weil mir das grad alles zu viel ist. Jetzt soll der Hund am bestne nächste Woche geholt werden. Beim ersten Telefonat mit der Tierschutztante hieß es, sie macht mind. 1 Vorkontrolle, da wir umziehen macht sie 2 Vorkontrollen fest und wir sollen uns erstmal eine HuSchu suchen, in die wir dann späer gehen wollen und alles mögliche... und auf einmal heißt es, es gibt da Probleme mit der ehem. Besitzerin, die fungiert grad noch als Pflegestelle und will den Hund nu schnellstmöglich loswerden und wenn wir nicht zusagen in 1-2 Tagen, dann kriegt den Hund jemand anders und man könne nicht mal bis März warten :???:
    Ich würd den Kleinen so gern aufnehmen, ich find ihn gut, hatte die ganze Zeit ein richtig gtues Gefühl bei ihm und wir wollten eh nächste Woche hinfahren und beide Hunde anschauen (die Strecke lässt sich eh verbinden und dann haben wir einen Vergleich, weil wir beide Hunde gesehen haben) - aber ich bin noch nicht mal sicher auf was ich achten muss. Wir wollen mit den Hunden je:
    -spazieren gehen
    -gucken wie er reagiert auf uns, auf andere Hunde, auf Auto fahren
    -gucken ob er Treppen steigen kann
    -bisschen spielen um das Wesen kennen zu lernen...
    naja und mal gucken ob sie gesund sind, soweit wir das beurteilen können.
    So hab ich mir das erstma überlegt. Ob ich damit jetzt falsch liege :hilfe: :hilfe:

    Danke für eure Antworten, ich find die unterschiedlichen Meinungen sehr aufschlussreich. Ich selbst hatte noch nie eine Hündin, ich weiß nur dass meine Cousine keinen Rüden wollte, als sie ihre Hündin gekauft hat. Die Gründe weiß ich allerdings nicht mehr so genau...

    Hallo!


    Ich hab eine Weile gesucht, auch bevor ich in dem Forum hier angemeldet war, aber scheinbar haben wir nun zwei Hunde zur Auswahl, die was für uns sein könnten.


    Wir sind ein junges Pärchen, ich studiere noch ca 2-3 Jahre und wir ziehen in etwa 8 Wochen in eine neue, größere Wohnung um. Unser Hund wäre nicht allzu oft allein und wir suchen grad eine Hundeschule raus, damit wir nach einer Eingewöhnungszeit direkt alles richtig machen...
    Mein Freund ist ein Hundeanfänger und mein eigener Hund ist vor knapp 3 Jahren in den Hundehimmel gegangen. Ich hab also schon Hundeerfahrung, aber hatte noch nie ohne meine Eltern nen Hund.


    Die Hunde, die uns zur Auswahl stehen:


    Hündin, 10 Jahre, frz. Bulldogge ausm Tierheim etwa 100km von hier. Wird nächste Woche operiert (Zysten die entfernt werden sollen).

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    Sie ist eine sehr unkomplizierte und liebe kleine Bully Hündin, zeigt sich aber bei uns anderen Hündinnen gegenüber als sehr dominant! Mit Rüden verträgt sie sich gut und spielt sogar noch ganz ausgelassen mit ihnen. Unsere Tierärztin vermutet das sie früher mehrmals Welpen bekommen haben muss, ihre letzten paar Zähne sind nicht mehr die Besten und an ihrer Milchleiste sind 3 Zysten ca. Erbsengroß fühlbar


    Rüde, 9 Jahre, frz. Bulldogge-Boston Terrier-Mix, etwa 300km von hier.
    Muss so bald wie möglich den Besitzer wechseln, da es keine Pflegestelle für ihn gibt. Wir wollten erst in 8 Wochen den Hund aufnehmen, da in der momentanen Wohnung Hundehaltung nicht ideal ist - und auch nicht erlaubt.

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    Er liebt Kinder und mag Katzen, kann stundenweise allein bleiben und ist selbstverständlich stubenrein. Nachts schläft er in seinem Körbchen, ist ein guter Beifahrer im Auto und geht schön an der Leine. Er hat keinen jagdtrieb und weiß sich auch sonst immer gut zu benehmen.


    Beide sind scheinbar für uns geeignet, da sie für Anfänger geeignet sind. Beide haben Eigenschaften, die wir mögen. Bloß stresst jetzt, dass wir den Rüden (den wir eig. bevorzugt haben wollten) ganz schnell holen sollen.


    Wir haben 8 Wellensittiche, die im Wohnzimmer leben. In der neuen Wohnung haben die ihr "eigenes" Zimmer in das der Hund nicht rein soll. Da hätten wir dann weniger Stress mit beiden Tierarten. Hier lässt sich beides eher schwieriger trennen.
    Noch dazu bin ich in der Prüfungsphase und mein Freund steckt in den Endzügen seiner Abschlussarbeit - wir hätten ab April richtig viel Zeit für den Hund, vorher ist es ehrlich stressig. Momentan wohnen wir im 3. Stock und draußen ist gar nichts grün, da kann man die Hundehaltung eigentlich vergessen.
    Wenn das Problem mit der sofortigen Aufnahme von dem Rüden nicht wäre, würden wir ihn bevorzugen, aber ihc glaub dieser Tierschutzverein, dem er gehört lässt da nicht mit sich reden :( :


    Nu ist guter Rat irgendwie total teuer. Ich bin super aufgeregt!


    Was würdet ihr mir/uns raten?

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    moody
    Anscheinend ist es dir noch gar nicht in den Sinn gekommen dass man erst im Laufe einer Behandlung sieht ob es überhaupt etwas bringt weiter zu therapiern. Oder möchtest du deinem Hund schon von vorne herein jede Chance auf Heilung nehmen?


    Davon abgesehen wurdest du hier nur aufgeklärt und ich finde deinen Ton hier stellenweise mehr als unfreundlich.


    Ich finde den Ton von einigen hier mehr als unfreundlich und meine Einstellung mehr als realistisch. Solange es geht, würde ich meinem Hund (den ich übrigens noch nicht habe, haha aber schön dass wir uns um etwas nicht-existentes streiten) alles ermöglichen - aber was nicht geht, geht nicht. Ich werde sicherlich keine OP bezahlen, die in die zehntausende geht.


    Ist doch gar nicht so kompliziert: Ich bin ein Gegner von Operationen, die nur der Lebensverlängerung aber nicht der Verbesserung des Lebens dienen. Mit anderen Worten: Wenn ein Hund einen Unfall hat und zb eine Not-OP gebraucht wird, dann wird die gemacht, punkt aus. Aber wenn ein Hund irgendein Leiden hat und mit einer OP noch mal 6 Monate weiterlebt (wenn es gut läuft) und dann nach einer Chemo und noch einer OP noch mal 6 Monate weiterlebt... weißt du was ich meine?
    Es gibt einfach Grenzen im Leben und manche sind eben unüberwindbar. Da geht es nicht um Geld, sondern um Machbarkeit.

    Bekannte von mir haben einen Langhaardackel und wohnen im 7. Stock mit Fahrstuhl. Dann hat sich letztes Jahr das Problem ergeben, dass die Frau, die hauptsächlich mit dem Hund zu tun hat, schwanger war und als sie im 8. Monat war ist der Fahrstuhl für fast 3 Wochen ausgefallen. Hund, schwangere Frau und Einkäufe in den 7. Stock zu kriegen ist echt heavy.


    Manche Wohnungen eignen sich halt eher nicht für eine Hundehaltung, auch dann nicht, wenn der Hund eigentlich nicht zu schwer zum Tragen ist (ein Dackel is ja nu nich grad n Fettsack).

    Da stimme ich dir ebenfalls zu. Mal ganz abgesehen davon, dass Hunde nicht eingeschläfert werden DÜRFEN, wenn bloß das Geld fehlt.


    Ich bin selbst im Tierschutz aktiv und habe dort schon häufig erlebt, dass sich Leute mehrere Tiere anschaffen, meist katastrophal halten und diese Tiere dann noch nie einen TA gesehen haben, obwohl sie dringend einen bräuchten. Ich hab z.T. selbst solche Wellis in meiner Gruppe oder auch schon solche vermittelt.
    Und für so einen Vogel ist eine Behandlung ja nun vergleichsweise günstig, wie gesagt meine teuerste Erfahrung war eine Henne, die 4 Wochen gepäppelt wurde, AB bekam und Aufbaupräperate, das waren am Ende möglicherweise knapp unter 150€. Aber wie gesagt, sowas ist mir egal, hauptsache die Kleine hat's überstanden.


    Bloß wenn es eine OP ist, die der Hund mit ach und krach übersteht und danach ist der Hund gar nicht mehr in der Lage sein Leben weiterzuführen ohne tausend Therapien und Medikamente und Schmerzen, dann seh ich schlicht und einfach keinen Sinn darin. Das ist für mich Tierquälerei und Egoismus pur, denn der Hund hat nix davon, nur der Mensch weil er dann ja den liebsten Hundi nicht vermissen muss. Lächerlich, das mit Geiz gleichzusetzen.


    Ich würd nem Hund auch kein Toupet aufsetzen. Oder Schönheits-OP. Oder die 3. Chemo bei einem Hund, der von seiner natürlichen Lebenszeit her schon bald nicht mehr wieder aufwacht (das Beispiel des 13jährigen Bernersennenhundes mit 3 Chemos, Zahn-OP und diversen anderen OPs im 11., 12. und 13. Lebensjahr). Da is dann auch irgendwann ma Schluss.


    Bloß wie gesagt. Meine Frage war: OP-Versicherung oder nicht. Und hier muss ich klar sagen, werd ich mich nach meiner TÄ richten, wenn sie sagt: "Der Hund, den sie da jetzt haben, der braucht vermutlich das und das" und das ist in so einer OP-Versicherung drin, dann würd ich die eher abschließen, als wenn von nix auszugehen ist. Geld zur Seite leg ich eh, vermutlich mehr als ich brauche - ist jedenfalls zu hoffen. Auch wenn es in keinem Hundeleben 13800€ werden (was ich aber auch immer noch für ne Marke halte, die nicht jeder für seinen Hund erreicht).

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    Ich finde es irreführend, liebe TS, dass du teure Behandlungen immer mit lebensverlängernden Maßnahmen die für den Hund in jener Situation Quälerei sind gleich setzt.


    Hast du auch mal gelesen was ich so schreibe oder findest du Menschen, die nach dem Sinn oder Nutzen von OP-Versicherungen fragen generell doof?


    Ich finde nicht jede lebensverlängernde Maßnahme schlecht, sondern wenn der Hund dadurch später noch extreme Schmerzen hat bzw. die Heilungschancen gleich Null sind (so wie bei meinem Hund vor 3 Jahren), dann seh ich einfach keinen anderen Sinn darin den Hund am Leben zu lassen, außer dass ich ihn dann weniger vermissen würde - Egoismus also.


    Immerhin geht es ja eigentlich in diesem Beitrag um ein WAS-WÄRE-WENN-Szenario: Ich hab noch gar keinen Hund, aber wir stecken in der Planungs- und Vorbereitungsphase. Der Hund, den ich noch nicht habe, war bisher allerdings recht gesund und es ist möglich, dass er niemals tausende Euro-OPs und Chemos und Knochenimplantate aus NASA-Gold und Gebiss und was weiß ich braucht.


    Ich würde für meinen Hund nicht 13800€ ausgeben. Und zwar deshalb, weil ich dafür meine Niere verkaufen müsste, um das Geld zu haben, oder ich könnte mich ja prostituieren oder vielleicht mein Erbe vorzeitig antreten. Bin ich jetzt als Hundehalter ungeeignet? Na dann denk das doch.


    Ich werd mir noch genug Schiet anhören müssen, wenn die Leute sehen, dass ich mir einen Modehund gekauft haben werde (wird wohl ne frz. Bulldogge) - übrigens war der Hund, den wir zuerst ernsthaft haben wollten ein behinderter Hund (Mischling) mit 50€ Medikamenten monatlich und Routinekontrollen vierteljährlich. Das war okay für uns, aber das hat mit der Vermittlung aus anderen Gründen leider nicht geklappt.


    Ich glaub meine Frage ob man eine Kranken- und OP-Versicherung dringend braucht wurde noch nicht so richtig beantwortet. Ich frag mal meine Tierärztin, die kennt sich damit wohl aus. Die HundehalterInnen, die ich so kenne haben alle keine Krankenversicherung und auch keine OP-Versicherung, sie sparen so oder weiß ich nicht wie die das machen.


    Übrigens hab ich meinen Hund auch geliebt. So sehr, dass mir mein persönliches Glück MIT ihm weniger wichtig war als dass es ihm gut geht. Und da kann man jetzt auch noch über Religion streiten, aber ich glaub die Toten nehmen ihre Schmerzen nicht mit ins Jenseits. (Was wär das nu auch für ne Perspektive)...



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    Also, ich sag mal so:
    Es gibt ältere /alte Hunde die nicht so oft zum TA müssen und andere sind oft krank.
    Ich mußte mit meiner Maus oft zum TA und es ist auch eine ganz schöne Summe zusammen gekommen (einige Tumor OPs, Kreuzbandriss, Ampotation einer Zehe, geplatzter Milztumor,Gebärmutterentzündung, Ultraschall, Labor, Medis). Aber ich würde es immer wieder so machen. Es war alles ganz schön teuer aber ich konnte meinen Hund nicht leiden lassen. Mit dem Kind geht man ja auch zum Arzt wenn es krank ist.
    Mir kam auch nie in den Sinn zu sagen "sorry ich kann es nicht bezahlen bitte erlösen sie den Hund". Solange es Hoffnung gab habe ich diese genutzt.Ich mußte auch eine Ratenzahlung vereinbaren, aber das war es mir wert.
    LG Ute


    Vielen Dank. So ähnlich seh ich es ja auch.

    Quietsch-Spielzeuge sind richtig nervig. Ich ertrag das nicht lange, dieses Geräusch.


    Dann kommt dazu, dass ich gelesen hab (glaube Martin Rütter sagt das), dass Quitsch-Spielzeuge dem Hund beibringen dass es Spaß macht auf etwas rumzukauen, das quietscht. Das ist brisant, weil Welpen die sich unterwerfen auch quieken.


    Mein früherer Hund fand Quietschtiere super. Ich hab ihm das Ding gegeben, wenn er ganz lieb war... und es is das einzige, was ich noch von ihm habe, weil er das am meisten geliebt hat. Ist aber auch ein ausnehmend hübsches Spielzeug, eine Snoopy-Figur, die man auch so hinstellen kann.


    Öh... Fieberthermometer. Ich frag ma meinen TA, wenn ich dann ma mit ner Liste voller Fragen bei ihr reinschneie :roll:

    Also ich find manche hier ganz schön radikal.


    Eine Bekannte hatte einen Bernersennenhund, der so ca. 12 Jahre alt war. Als ich den Hund das erste Mal gesehen hab, konnte der kaum laufen und hatte die 2. Chemotherapie grad hinter sich, sowie künstliche Hüfte und verschiedenste andere OPs, vor allem Zahn-OPs.
    Das ist doch Wahnsinn!


    Mein früherer Hund hatte am Ende seines Lebens eine solche Aussicht: Wenn wir ihn operieren lassen erlangt er maximal 70% seiner Nierenfunktion zurück, vermutlich hält dies dann 6-8 Wochen an, das ist die negativ-Prognose. Es kann acuh sein, dass er noch ein halbes Jahr lebt, aber er wird immer Schmerzmittel nehmen müssen, wenn mal was mit seinem Futter ist.
    Ich bin kein egoistischer Mensch. Ich hab ihn beobachtet, wie er vollgepumpt mit Schmerzmitteln wie eine Hündin gepisst hat und hab ihn extrem gern gehabt, immerhin bin ich mit ihm aufgewachsen. Aber was ist für einen Hund wichtig? Mein Kleiner war ein sehr stolzer Rüde und er konnte keine Markierungen mehr machen. Er konnte nix mehr ershcnüffeln, weil er nix mehr kapiert hat wegen der Schmerzmittel. Er wog noch nie mehr als 10kg und als es zuende ging hat er rasant Gewicht verloren. Er war einfach nicht mehr er selbst. Er konnte nicht mal mehr normal gehen, er ist gelaufen wie ein Cowboy.


    Wir haben ihn wegen dieser Prognose einschläfern lassen, da unsere Tierärztin, die unseren Hund über all die 14 Jahre die er gelebt hat kannte, uns dazu geraten hat. Sie sagte, wäre es ihr Hund, würde sie sein Leben nicht verlängern. Er ist ohne Angst in meinem Arm eingeschlafen. Mehr instinktgesteuert als noch er selbst, er hat mich nur erkannt, weil er mich erschnüffelt hat, seine Augen waren nach außen gekehrt und wirr.


    Ich würde meinem Hund niemals antun, dass er unter Schmerzen ein für Hunde unwürdiges Leben weiterführt. Ich kann es ihm nicht erklären, weil es keine Möglichkeit gibt einem Tier mitzuteilen, warum es weh tut. Ein Mensch ist was anderes.
    Meine Wellensittiche sind genauso - bei einer schlechten Prognose von meiner vogelkundigen Tierärztin lasse ich den Vogel einschläfern. Und für mich ist Hund oder Welli gleichwertig, denn ich werde in Kürze beide Tiere haben. Da gibt es keine Lieblinge. Wenn's dem Vogel nicht gut geht muss man das angehen, genauso wie wenn der Hund was hat.


    Bevor mir jemand Geiz vorwirft: Ein Wellensittich kostet beim Kauf vl. 10€. Ich habe 8 Wellensittiche (alles Notfallabgabetiere, da ich im Tierschutz aktiv bin). Die TA-Behandlungen für die Wellis betragen manchmal 60€, für eine Henne hab ich mal 150€ gezahlt, weil sie nach und nach immer wieder behandelt werden musste und sonst gestorben wäre. Das ist immerhin der 15fache "Wert", den ich bei Übernahme als Schutzgebühr gezahlt hab und es ist in Ordnung so! Ich behandele meine Tiere so gut es geht, aber wenn's nix mehr hilft, dann muss man da durch. Man hat so viel Macht über das Tier, ich hasse das, aber es ist eben so, dass der TA einen dann fragt: "Wollen Sie es noch einen Tag versuchen" und am nächsten Tag hat man wieder die gleiche Frage...


    2000€ würde ich vermutlich nicht zusammensparen für den Hund, da er sicher vorher zum TA muss. Aber ich hab so ein Konto angelegt, auf das ich für alle TA-Besuche (für beide Tierarten, wobei die Vögel sowieso weniger zum TA müssen) monatlich eine Mindestsumme per Dauerauftrag einzahle und dann noch was ich mir halt denke zur Seite lege. Ich denke das ist besser als eine OP/Krankenversicherung. Bzw. hoffe ich das.
    Summenmäßig werde ich niemals 4500 auf einmal in den Hund pumpen können, ich bin Studentin. Aber ich kenne niemanden, der das könnte oder wollen würde.