Beiträge von Sheigra

    Mit dem Flüssigsauerteig von Seitenbacher habe ich auch angefangen.

    Da Fertigsauerteige aber nur zum Säuern da sind und nicht zur Lockerung beitragen (wenn aktive Hefen im Tütchen wären, wäre das sicher lustig im Supermarktregal...), habe ich mit einem eigenen Sauerteig angefangen. Seitdem brauche ich Hefe nur noch für Rezepte ohne Sauerteig.

    Hauptsache ist aber: Es macht Spaß. Ob mit Fertigsauerteig oder mit einer selbst gezogenen (und mit Namen versehenen ;) ) Sauerteigkultur.

    Im Tierpark waren auch viele Libellen unterwegs. Allerdings blieb nur eine lange genug sitzen für ein Foto:

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    Luchse im Wildpark Alte Fasanerie:

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    Ok, die Rustikalen Baguettebrötchen hätten ein paar Minuten länger im Ofen bleiben können. Ich hielt die 250°C, die das Rezept vorsieht, für Brötchen zu hoch und habe sie bei 220°, fallend auf 200°, gebacken. Mit ist die Kruste ein wenig zu weich; Männe findet sie klasse (als Gebissträger klagt er gerne über harte Krusten und dergleichen). Aber schön locker und fluffig sind sie, der Geschmack durch die lange Gare ist auch klasse. Definitiv wiederholungswürdig!

    Ich messe die Temperatur erst gar nicht. Kein heißes Wasser; lieber zu kalt als zu warm; wenn es kalt ist, dauert halt alles etwas länger; wenn es zu warm wird, überlebt das der Sauerteig möglicherweise nicht.

    Beim Auffrischen stelle ich die Gläser mit dem "alten" Anstellgut immer wieder in den Kühlschrank, bis das aufgefrischte schön frisch und fit ist. Vor zwei Jahren habe ich es mal zum Auffrischen auf die Terrasse gestellt und dann vergessen - es hat die Hitze nicht überlebt. Zum Glück hatte ich das alte ASG noch nicht entsorgt und konnte es nochmal zum Auffrischen nehmen...

    Wenn ich Sauerteig für ein Brot ansetze, nehme ich nur so viel, wie ich für das Brot brauche, also nicht ein paar Gramm extra für ein neues Anstellgut, das ich dann vom Teig wegnehmen muss. Ich habe Sauerteige, in die Salz reinkommt, Sauerteige mit Vollkornmehl, mit Roggen- (Weizen-, Dinkel-)mehl in unterschiedlichen Mahlgraden, da wurde mir das irgendwann zu viel Durcheinander für das Anstellgut. Da ich jetzt wöchentlich auffrische, habe ich immer Roggi mit 1150er Roggen und Weizi mit 1050er Weizenmehl in einer gleichbleibenden Qualität. Das macht das ASG "berechenbarer".

    Der Ofen heizt vor für die "Rustikalen Baguettebrötchen". Sie stehen noch im Kühlschrank und ich habe noch keinen Blick darauf riskiert. Vorher brauche ich einen Kaffee. :pfeif: