Es gibt schon highlights..
Mexx hatte Herbst letzten Jahres eine riesige (!) Glasfaser Schiene. Um die Schiene anzupassen, musste er in Narkose gelegt werden.
Anschließend ganz kurz zum pieseln auf die Wiese an der Straße vorm Haus.
Kam ein anderer Aussie auf mich mit bedröppeltem und beschienten Mexx und die Felia zu. Als ich die Dame gebeten habe anzuleinen kam von ihr - nichts.
Ich hab es nochmal lauter wiederholt, da meinte sie nur, ja sie kann ihn nicht mehr rufen wenn er andere Hunde sieht. Wohlgemerkt lief der Hund ungesichert an einer befahrenen Straße im Wohngebiet !
Tja ich hab Felia hingeschickt und den anderen Hund harsch vertrieben, da hat sich die HH aufgeregt, wie gemein das sei, ihr rüde wolle doch nur hallo sagen....ich habe der Dame erklärt, dass mein Hund verletzt, krank, und alt ist, zudem heute in Narkose war.
Und ihre Antwort? "Hätten Sie dem mal vernünftiges Sozialverhalten beigebracht, dann könnten die sich auch beschnuppern!"
Ist ewig her, aber diese Ignoranz, dieses mangelnde Verständnis hat mich damals echt umgehauen - zudem war ich eh besorgt um Mexx und dann sowas.
Und die Schiene war beim besten Willen NICHT zu übersehen:
Solche Leute nehmen dann auf unverletzte Hunde ja erst recht keine Rücksicht.
Und sowas erlebe ich leider doch schon recht oft. Keine Ahnung, ich würde mir wünschen es wäre anders, alle wären entspannt, Friede Freude, aber so ist MEINE Realität zumindest leider nicht.
Die meisten Zufalls Begegnungen sind gekennzeichnet von Stress und den daraus resultierenden Lösungsstrategien, sei es "spiiiiielein" oder mobben, manchmal sieht man auch "schöne" jagdsequenzen oder einfach komplett verunsicherte Hunde.
Keine Ahnung, ich für mich habe das Kapitel ja beendet. Ja ich hatte auch entspannte Fremdhunde Kontakte, aber die paar "ja guten Tag schnüffel" Begegnungen sind es mir nicht wert, viele stressige Situationen zu riskieren.
Dann lieber nur noch untereinander und Freunde ![]()