Beiträge von Fullani

    Wenn man bedenkt, was es kostet, sich selbst zu versichern usw finde ich brutto 4000€ nicht zu viel. An so einer Selbstständigkeit hängt ja unfassbar viel.
    Das sehen leider viele Leute nicht....


    Ob man nun gleich mit "bullshit" kommen muss, ist halt die andere Frage..... :???:

    Also ich habe seltenst Begegnungen mit Leuten, die ihre Hunde wirklich mies behandelten.
    Eine ist allerdings leider relativ häufig, da der Mann bei mir in der Straße wohnt.
    Die haben ein total nettes Dackelchen. Das Tier kam letztens zu uns gedüst unerlaubterweise und der Mann rannte hinterher. Ich dachte anfangs nur " oh wie gut, dass er seinen Hund einsammelt", als er am Hund war holte er allerdings aus und schlug den Hund so heftig, dass dieser wirklich schrie und es so einen lauten Knall gab, dass ich schon sämtliche Rippen gebrochen sah.
    Ich war so schockiert, dass ich im ersten Moment gar nicht wusste, was ich tun soll.
    Ihn anpampen bringt bestimmt wenig, also vielleicht ruhig mit ihm das Gespräch suchen ??
    Ich hab dann gesagt, dass das nun wirklich nicht sein müsse, aber der Mann hat nur gebrummt und ist von von dannen gezogen.
    Mir hatte es da wirklich kurzzeitig die Sprache verschlagen, weil ich mit sowas beim besten Willen nicht gerechnet habe.
    Es war eben auch ein Festhalten oder klapps, sondern mit vollem Körpereinsatz auf ein Mini Dackelchen.

    Leider macht der das anscheinend Regelmäßig.

    Außer Dackel klauen ist mir auch noch nichts eingefallen... :verzweifelt: :dagegen:


    Außer dem Typen Treff ich allerdings eher deutlich mehr Menschen, die sich fröhlich vom Hund veräppeln lassen und sich freuen, wenn der Hund auf den hundertsten Rückruf zufällig an ihnen vorbei läuft und ihm dann auch noch nen Keks einschieben |)

    Das Kapitel gehört für mich zu den nervigsten in der ganzen Hundehaltung.
    Hier gibt's auch genügend Hofhunde, die selbst hundelose Spaziergänger auf den öffentlichen Wegen (!) stellen, von fremden Hunden ganz zu schweigen.
    Solche Grundstücke und Höfe vermeide ich so gut es geht.

    Ich persönlich blocke fremde Hunde immer ab. Ab und zu werfe ich meine Leine vor die Füße des Hundes, ab und zu werf ich Kekse in die andere Richtung und mal schicke ich meinen Rüden hin, damit er du Hunde abfängt (nur meine Hündin kann auf die meisten fremdhunde verzichten, mein rüde ist freundlich, aber eben älter). Ist der Fremde Hund wirklich unfreundlich, werfe ich auch mal meinen Schlüsselbund oder ähnliches.

    Ändern kann man es leider nicht und man kann solchen Situationen nur managen und organisieren.

    Ich versteh das Zwinger Problem gar nicht.... :ka: Das ist halt ein eingezäunter Bereich, in den der Hund ab und an kommt, wenn man kein Auge auf ihn haben kann und er nicht hoftreu sein sollte... Die Leute sind währenddessen ja am Hof.
    Man kann auch "garten" dazu sagen oder könnte den Hund kurz ins Wohnzimmer bringen. So hab ichs zumindest verstanden. :???:

    Klar gibt es artgenossenunverträgliche Hunde. Aber ich glaube nicht, dass die Halter sich das gewünscht haben. Somit glaube ich auch nicht, dass es viele gibt, die einen solchen Hund bewusst übernehmen wollen.


    Kommt wohl auf die eigenen Umstände an. Für mich wäre Verträglichkeit kein Nummer eins Kriterium. Meine Hündin kam auch erst im Alter von 5 Jahren zu mir.

    Nun nichtsdestotrotz steht eine Abgabe doch gar nicht - Als ernst zu nehmende Überlegung - im Raum, daher ist das völlig irrelevant?! Oder hab ich was verpasst :ka:

    Also zur Unverträglichkeit - meine Hündin kann gut auf fremdhunde verzichten und ich finde das hier nicht sonderlich stressig - und das, wo ich nicht auf dem Mond lebe |) Gibt auch ländliche und nicht überlaufene Gegenden jenseits des Mondes.

    Und dann verstehe ich nicht, weshalb hier der Teufel an die Wand nicht nur gemalt, sondern quasi via live streaming zum Leben erweckt wird und von "Katastrophe" oder "unerzogen" bis hin zur "Abgabe" die Rede ist, während eine junge Mutter mit zwei großen Hunden und kleinem Kind eben in einer neuen Situation ist, in die alle erstmal wachsen müssen.
    Viele Mütter sind ohne Hund erstmal "überfordert", einfach weil sich Alltags Strukturen mit Kind völlig verändern!

    Und von Überforderung sofort auf absolut unerzogene Hunde zu schließen finde ich gewagt. Überhaupt alle urteilenden Posts hier finde ich gewagt!

    Die Mamas und Hundebesitzer hier haben ja schon tolle Einblicke in ihren Alltag gewährt. Ich bin sicher, mit etwas Routine, Management und Organisation, kriegt ihr das hin.

    Babysitter ab und zu finde ich auch sinnvoll. Wir sitten öfter mal das Nachbarskind, obwohl die Eltern "nur" gemeinsam zum Sport gehen wollen und ihnen das gut tut. Finde ich völlig normal, jeder braucht auch mal Zeit für sich.