Beiträge von Fullani

    Ich bin ein Fan davon, wenn jemand weiß, was er sich für einen Hund holt und dann mit allen Konsequenzen umgehen kann, um dem Hund, der Umwelt und sich selbst ein möglichst gutes Leben und Miteinander zu ermöglichen.

    Es gibt ja auch genug Jäger, bzw. eher Jagdschein Inhaber, die -überspitzt gesagt- alle 3 Monate mal auf einen Ansitz fahren und ansonsten versauert der Jagdhund völlig ohne Zuwendung. Und dann gibt es Besitzer ohne Jagdschein, die sich bemühen den Hund anlagengerecht zu fördern und Rücksicht nehmen.

    Prinzipiell ist es natürlich immer an schönsten, wenn ein Hund seiner "Berufung" nachgehen kann. Und eine Jagdhunderasse so zurecht züchten zu wollen, dass sie als Begleithund durch das Leben geht, sehe ich höchst kritisch.
    Aber wie immer gibt es nicht nur schwarz und weiß, sondern hängt von den jeweiligen Individuen ab.

    Ich bin momentan auf Mallorca und wir klettern jeden Tag. Auf mein Laufen kann ich aber nicht verzichten und ziehe früh immer los.
    Aber es ist schon so heiss...! Um 7 Uhr bereits macht mir die Hitze ordentlich zu schaffen.
    Früher komme ich nicht aus dem Bett, weil man abends so lange schön draußen sitzen kann =)
    Naja, dann eben nur kurze Läufe, aber schwitzen tu ich für 4 :lol:
    Habe auch mehr Krämpfe unter Tags als normalerweise. Ich liebe Sommer und Sonne, aber fürs laufen wären ein paar Grad weniger wohl nicht schlecht.

    Ich hab ja momentan drei Aussies (meine zwei und einen Feriengast) und Urlaub, bin also viel in den Bergen unterwegs.
    Anscheinend scheint es schon ein großer Unterschied für die Leute zu sein, ob man zwei oder drei Hunde dabei hat (besonders wenn ich ganz allein mit allen drei unterwegs bin, ohne Freunde etc)
    Bei meinen eigenen hab ich nie was komisches gehört, aber mit den drei Hunden kamen jetzt schon öfter Fragen, ob ich Hundesitterin sei oder das etwa ALLE meine seien :shocked: :lol:

    Insgesamt muss ich sagen, dass es total toll mit drei erwachsenen, gut erzogenen Hunden ist :herzen1: Und ehrlich kaum einen Unterschied im Alltag macht :ka: Könnte man sich schon fast dran gewöhnen :ops:

    ich überlege momentan auch zwecks einer Laufuhr, weiss aber noch nicht welches Modell es werden soll. Entweder sie können zu wenig, sind unhandlich, nicht wirklich schön oder unbezahlbar :lol:
    Bis ich die richtige Uhr gefunden habe, wird hier eben auch ohne Banderl gelaufen =)

    Gestern habe ich das erste mal Bergtraining gemacht. Hab mir einen netten Berg ausgesucht und bin hoch gelaufen. Fazit: ich bin nicht fit :lol:

    Das ist doch nochmal ganz was anderes, als Lauftraining auf der Geraden. Da muss ich wohl noch einiges an Arbeit und Training investieren....
    Aber wie gut, dass mir das unfassbar viel Spaß macht =)

    Heute war ich früh morgens dann lockere 10km und es war herrlich.

    Das einzige Thema, was mich momentan frustriert, ist, dass ich keinen der beiden Hunde mitnehmen kann.
    Mexx ist mit seinen 12 Jahren und einer Karpalgelenksverletzung gesundheitlich nicht mehr fit genug (was auch normal ist und leider der Lauf der Dinge..)

    Ich hätte da ja noch einen 7jährigen gesunden Hund. Aber Felia ist ziemlich der faulste Hund, den ich kenne...ab +5Grad sind schon 8 km in flottem Tempo eher grenzwertig.. :muede:
    Also bin ich unter der Woche nun zeitlich echt gefordert, was die Organisation von Vollzeit Arbeit, Gassi, Hundesport und Laufsport angeht.
    Das ist so schade, wo laufen sich doch so schön mit Hund verbinden ließe. Mexx würde ja so gern wieder, wenn er noch könnte :verzweifelt:
    Ziemlich frustrierend.

    Aber naja, wo ein Wille ist, ist ja bekanntlich auch ein Weg :rollsmile:

    Also ich muss sagen, dass ich meine Hündin z.B. ganz und gar nicht "hübsch" finde. Durch ihre Art wird sie für mich "schön" und weil sie mein Hund ist, liebe ich sie voll und ganz so, wie sie ist (auch wenn ich manchmal sage, dass sie einfach furchtbar aussieht - gerade auf Fotos :lol:)

    Nichtsdestotrotz fände ich es unverschämt, wenn jemand ungefragt meinen Hund "hässlich" nennen würde. Das ist einfach eine Frage von Benehmen.
    Gehe ich jedoch zu einer Ausstellung oder ähnlichem, dann bitte ich ja um eine Bewertung und falls die dann "nicht korrekt" oder "nicht dem Standard entsprechend" ist, ja dann ist das eben so.
    Verstehe nicht, wie man so etwas dann "persönlich" nehmen kann.

    Also Hound oder auch Viszla fiele mir ebenfalls ein, da ist der Punkt mit der Bewegungsfreude und Eignung für Canicross ja auch sehr passend.

    Eine Nummer kleiner wird es irgendwie schwierig.
    Wie wäre es denn mit einem Dansky? Die sind halt sehr selten und ich kenne leider nur Beschreibungen, kein einziges Exemplar persönlich, finde die Beschreibungen aber recht ansprechend.
    Hmm oder auch ein Kooikerhondje?

    Ich habe oft das Gefühl, dass sich die Beziehung durchaus gewandelt hat, die viele Menschen zu ihren Hunden haben.
    Da ist der Anspruch zum einen an sich selbst (bloß alles "richtig" machen) und zum anderen an den Hund (der soll schließlich verträglich, ruhig, unauffällig und "brav" sein) sehr hoch.
    Gerade in der Stadt ist das mein subjektiver Eindruck. Da hat der Hund gewisse Rollen zu erfüllen, sollte funktionieren und manchmal wird dabei übersehen, dass es sich einfach um ein -oft noch sehr junges- Tier handelt, welches da schlicht überfordert ist.
    Aber es hat alles bloß zu klappen....Klar, da geht man sich schließlich auch nicht so leicht aus dem Weg, sollte der Hund den Erwartungen dann doch nicht gerecht werden - ergo umso höher ist der Druck, dass bloß alles klappt.

    Dann kommt jedoch die Realität, man selbst ist nicht perfekt, der Hund auch nicht. Und der Druck wird unter Umständen noch größer, der Hund hat schließlich einen anderen Hund angeraunzt *zur Hülf*...jedes Blinzeln wird argwöhnisch dokumentiert, Fachmenschen konsultiert und irgendwann ist dann jedes intuitives Agieren und Reagieren weganalsysiert.

    Natürlich braucht man, um intuitiv auf Hundeverhalten eingehen zu können, zunächst theoretisches Wissen rund um Hundeverhalten, Körpersprache, Lerntheorien usw usw und/oder Erfahrung im Umgang mit den Tieren! Das ist Voraussetzung, die man schaffen sollte durch Beobachten, von erfahrenen Menschen lernen, Bücher, Seminare, DVDs, weiß der Kuckuck, was einem da am besten liegt.

    Aber es ist ja ein Unterschied, ob man alles zu Tode analysiert oder sich etwas aneignet und dann versucht anzuwenden.

    Immer wenn ein Anspruch auf Perfektion dazu kommt, entsteht unweigerlich Druck, denn Perfektion wird NIE erreicht werden, wenn es um soziale Gefüge geht, egal ob Hund - Hund, Mensch - Hund usw. Das ist ja nunmal kein statisches, technisches Konstrukt.

    So und hier birgt sich dann die Gefahr, dass alles nur noch zu verkopft betrachtet wird und man sich (und den Hund) schlimmstenfalls irre macht, da es DEN Weg nicht gibt.