Beiträge von Fullani

    Also was die Wege angeht, fand ich Oberfranken echt super genial. Da bin ich aufgewachsen und habe das reiten gelernt.

    Oberbayern hingegen...nunja kommt darauf an, wo. Hier im Chiemgau gibt es tolle Wege, aber die meisten sind einfach sehr steinig und hart. Für gemütliche Schritt Ausritte usw. durchaus okay, aber für Galopp etc eher mäßig

    Ich danke euch allen von ganzem Herzen.
    So ein Zuspruch tut wirklich gut. Ich fühle mich jetzt tatsächlich besser :bussi:
    Das DF ist eben auch für Pony Frust klasse :lol:

    @nepolino sie ist definitiv noch klar im Kopf. Sie hat lediglich sehr gut gelernt, dass sie damit recht zuverlässig Erfolg hat, will aber einen weder los werden, noch dreht sie total auf.
    Normalerweise hilft beschäftigen und Volten Volten Volten ganz gut. Ab und zu kündigt sie es nämlich sogar an und man kann sehr gut einen Kreis drehen, wenn sie sich so anspannt, um das los preschen zu verhindern.
    Nur heute war es echt Zickzack und völlig unvermittelt.
    Sie hat das losschiessen überhaupt schon seit ca zwei Wochen nicht mehr gemacht und so schlimm wie heute war es sogar noch nie.
    Ich hake es nun einfach unter „schlechter Tag“ ab und beginne morgen von Neuem! =)

    Und Mitreiter sind wie Fussballväter am Spielfeldrand. Die können grundsätzlich alles besser und wenn der Ball kommt, brechen sie sich beim Dagegentreten nen Zeh. :pfeif:

    LG, Chris


    Das ist ein sehr guter Vergleich :lol: Daran werde ich nun immer denken, deshalb grinsen und dadurch eine so positive Aura bekommen, dass dann auch gleich alles viel besser klappt und ihnen die Kommentare eh vergehen =)

    Heute hatten wir unser erstes richtiges Tief, seit mein Pony nun mir gehört.

    Heute bin ich nach 10 Minuten abgestiegen.
    Sie ist in der Halle einfach losgeschossen und war einfach von Anfang an nicht gut drauf. Ich bin dann als sie für einen Moment schön lief kurz aus der Halle, um frische Luft zu schnappen (wenn sie so unvermittelt los schießt, verspanne ich mich auch und dem wollte ich entgegen wirken...vor allem ist sie seit Ewigkeiten nicht mehr „geschossen“ und ich wollte da einfach eine kurze Pause ).


    Wieder in die Halle wollte sie partout nicht, es war wirklich ein Kampf sie da rein zu bekommen. Das hatten wir noch nie.
    Als wir dann IN der Halle waren, bin ich abgestiegen. Immerhin waren wir drinnen, die Diskussion war also gewonnen, aber für mehr vom Sattel aus hatte ich heute keine Energie mehr, ich war total verkrampft.

    Ich habe dann vom Boden aus Schulterherein, Seitengänge etc geübt, damit sie nicht mit so einer Aktion dann sofort „entlassen“ wird.

    Aber ich bin heute schon frustriert. Sie hat bei der Vorbesitzerin ja erfolgreich gelernt, dass sie sofort zu ihrem Heu kommt, wenn sie so losschießt, inzwischen wurde das aber echt besser, da sie auf „losschießen“ anstrengende Arbeit bekam und bei „brav und kooperativ“ eben auch immer wieder Pausen und das Ende auch immer auf eine besonders tolle Aktion hin erfolgte. Darauf habe ich wirklich Wert gelegt.

    Aber heute hab ich aufm pferd das erste mal wirklich Angst bekommen. Ich wäre so gerne eine coole Socke gewesen, die dann zumindest so lange weiter gemacht hätte, bis man das ganze positiv hätte beenden können (Meisterwerke müssen es ja gar nicht sein, aber halt einfach ein gutes Ende für alle).
    Aber ich habe das heute nicht leisten können. Und das Gefühl im Sattel Angst zu bekommen ist echt kacke. Kenne ich so gar nicht. :-(
    Außerdem fühl ich mich auf ganzer Linie als Versager heute, weil ich es eben nicht leisten konnte, entspannt zu bleiben und weiter zu machen.
    Die Kommentare von den Mitreitern tun dann ihr Übriges.

    Naja, es muss auch mal ein richtiges „tief“ geben, nur „hochs“ und positive Entwicklungen wären ja seltsam ;-) und ansonsten war es bisher einfach fast super, seit sie bei mir ist.
    Also muss man wohl auch aus solchen Tagen seine Lehren ziehen..

    Naja, das von-der-Seele-schreiben hier hat gut getan =)

    @Theobroma klingt gut, darf ich fragen, was ihr gemacht habt? Bin immer auf der Suche nach Inspiration :lol:


    @Winkehund Ich möchte einfach mit meinem Pony zusammenwachsen und auch gemeinsam weiter lernen. Dafür nehme ich mir aktuell wirklich sehr viel Zeit, die wir miteinander verbringen.
    Außerdem habe ich zwei Reitstunden und zwei Bodenarbeitsstunden im Monat, sprich es ist jede Woche eine Trainerin da in nächster Zeit =)

    @nepolino ja sehr sehr gerne, Schnee haben wir wirklich meistens im Überfluss zu bieten :lol:

    @Cattlefan vielen Dank für den Input!
    So ähnlich arbeiten wir bereits, Übergänge, Stangenarbeit und sämtliche Biegungs/Stellungs Themen sind unser Hauptthema.
    Beim Reiten setzen wir auf kurze, uns sinnvolle erscheinende Einheiten aktuell und eben einen oder zwei kurze Ausritte pro Woche...

    Auch longieren etc ist für mich Bodenarbeit, also einfach alles, was das Pferd ohne reiten bewegt und gymnastiziert. Vielleicht war es also eher eine Definitions“Problematik“, was die ganze Verwirrung meinerseits auslöste.

    Zum Sattelthema: der alte Sattel war vorne viel zu eng und lag extrem schlecht. Ein Glück, dass sie so wenig geritten wurde, denn der Sattel passte bemerkenswert schlecht.
    Unglaublich traurig. Es muss wirklich schmerzhaft gewesen sein.

    Wir haben ja nun einen anderen Sattel und mit Physio, sinnvollen Übungen und allem drum und dran kann es eigentlich nur besser werden.


    Jedenfalls denke ich....wir sind auf einem guten Weg.

    Das ist doch ein guter Plan - es geht doch nicht nur darum, in möglichst kurzer Zeit Muckis aufzubauen, sondern Ihr 2 wollt zusammenwachsen, Euch gegenseitig vertrauen und gemeinsam Spass haben.
    LG, Chris


    Das trifft es sehr gut.
    Da sind wir gerade fleißig dabei. Die Maus ist einfach so toll, sie ist genau „die Richtige“ und irgendwie wachsen wir jeden Tag ein Stück mehr zusammen und lernen so viel :herzen1: