Beiträge von zauberpony

    Da lebt aber z. B. auch kein anderer Hund, es ist kein riesenhaftes Grundstück, wo immer viel los ist, sondern ein Garten und es handelt sich auch nicht um einen Bernhardiner, der vielleicht von Haus aus gute Voraussetzungen dafür hat, ein glücklicher Draußenhund zu sein.

    Das sehe ich ganz anders. Ich stöbere hier oft via Internet die Tierheime durch. Wieviele Hunde sitzen dort schon 6, 7 oder mehr Jahre.Für solche Hunde wäre es besser, wenn sie irgendwo in Aussenhaltung, aber mit viel Ansprache der Menschen, leben dürften.

    Übrigens hätten die meisten meiner Hunde damit kein Problem gehabt. Oft genug mußte ich sie abends regelrecht reinlocken.

    Es kommt immer darauf an, was für eine Rasse es ist; ein kleiner Chi oder Pudel, wäre für eine ständige Aussenhaltung eher ungeeignet.

    Grundsätzlich ist so ein "Besser als Nix"-Prinzip oft nicht so der richtige Ansatz, wie ich finde. Wie ich im Vorigen schon geschrieben habe, bin ich keinesfalls per se gegen Draußenhaltung, in diesem Falle aber eindeutig ja. Du schreibst ja selber eine kleine Einschränkung im letzten Absatz und genau darum geht es doch auch. Manchmal mag es passend sein, ja. Manchmal eben auch nicht, das hängt von den individuellen Umständen ab. Die würde ich jetzt mal (und du wahrscheinlich doch auch nicht?) nicht nur auf die Rasse beschränken.

    Es gibt ja auch noch weitere Möglichkeiten, die nicht darin enden, dass ein doch schon etwas in die Jahre gekommener, älterer Hund, der (jedenfalls konnte ich das nirgends lesen) Außenhaltung nicht gewöhnt ist, plötzlich alleine in nem Garten sitzt. Vielleicht findet sich ja z. B. ein Kompromiss, in dem ein kleinerer Hund doch im Haus erlaubt wird.

    Aber warum sollte die Gewöhnung an Stubenreinheit denn von der Größe des Hundes abhängen? :???: Das macht doch gar keinen Sinn. Mein Kleindhund gehörte jedenfalls zu denen, die genau so fix stubenrein waren, wie andere Hunde auch.

    Vielleicht, das wäre so das Einzige, was mir einfallen würde.. liegt es da doch wieder eher am Menschen (ohne jetzt etwas unterstellen zu wollen!), der kleine Hunde oft doch anders behandelt, als große Hunde?

    Ich finde Drinnenklos für kleine Hunde blöd. Einfach nur, weil es wieder mal diese Einstellung schürt, dass kleine Hunde keine "echten Hunden", sondern eher Katzen oder sonstwas sind. Wenn der Hund Pipi muss, dann geht man raus, fertig. :ka:

    Den Einwand bzgl OP usw. verstehe ich . Das ist jedoch, gottseidank, ja eher ein Ausnahmefall. Evtl, wenn es wirklich gar nicht anders geht, kann man zu dem Zeitpunkt dann ja so etwas anbieten. Aber generell zum Erlernen der Stubenreinheit... leuchtet mir das nicht wirklich ein. Ich glaube auch, dass das dem Hund die Sache nicht wirklich einfacher macht. Simpler ist es doch, wenn ganz klar geregelt ist: Draußen lösen ja, drinnen lösen nein. Vielleicht ist das auch der Grund? Dass vielen Klein(st)hunden diese Pads schon beim Züchter angeboten werden und sie deswegen den Sprung zur wirklichen Stubenreinheit nicht so schnell schaffen? Wäre dann ja aber wieder absolut menschgemacht und hätte ursprünglich rein gar nichts mit der Größe des Tieres zu tun.

    Hallo,

    erstmal: Ich finde es toll, dass du dir einen Hund aus dem Tierheim vorstellen könntest! Und dann auch noch einen Älteren, das ist klasse! Leider haben solche Hunde ja oft nicht mehr so viel Glück, was eine Vermittlung angeht.

    Zur Haltung: Ich persönlich finde Außen-/ Zwingerhaltung in der Regel auch nicht toll.

    Ich kannte mal einen Fall, wo ich sagen würde, ja, doch, da war das in Ordnung. Es handelte sich dabei um zwei große Hunde, die durchgehend draußen wohnten. ABER:

    - sie wohnten in der Scheune, die direkt an der Küche lag, so konnten sie durch ein großes Fenster ins Haus sehen und bekamen auch immer mit, wenn jemand rein/raus ging, da dort der Zweiteingang ins Haus lag, der eigentlich ausschließlich benutzt wurde

    - es handelte sich um einen Hof mit mehreren Pferden. Daher war klar, dass wirklich zu JEDER Jahreszeit und bei egal welchem Wetter IMMER mehrere Stunden täglich draußen verbracht wurden, sodass die Hunde da viel Familienanschluss hatten

    - Es lebte noch eine zweite Partei mit eigenen Pferden mit auf dem Hof. Das heißt, selbst wenn die eigentlichen Besitzer gerade nicht draußen waren, war trotzdem immer noch etwas los

    - wurde es zu kalt, kamen die Hunde im Winter mit ins Haus

    - als die Beiden älter wurden und die ersten Zipperlein anfingen, kamen sie auch mit ins Haus.

    - es waren ZWEI. Als der eine starb, lebte der andere nicht mehr draußen, sondern im Haus.

    Hier sehe ich ganz klare Unterschiede zu der Situation in deinem Fall... alleine schon das Alter des Hundes sehe ich als problematisch an- vielleicht ist er jetzt noch fit, aber für einen großen Hund sind 8 Jahre schon eine ganze Menge. Das heißt in der nächsten Zeit wird es wohl anfangen, dass die Gelenke ein bisschen knirschen und es hie und da wehtut. In so einem Zustand draußen zu wohnen, das halte ich für nicht besonders angemessen. Wenn es hoch kommt, werdet ihr, wenn das Wetter nicht so toll ist, wahrscheinlich wenn es hoch kommt so um die 2 Stunden draußen beim Hund verbringen - das heißt in anderen Worten: 22 Stunden des Tages ist der Hund alleine. In meinem Beispiel waren die Hunde bei Weitem weniger Zeit des Tages alleine und selbst dann, waren sie eben immer noch zu Zweit.

    Ich halte die Bedingungen für nicht angemessen und würde von so einer Haltung absehen. Deine Vermieterin klingt ein wenig so, als sei sie "vom alten Schlag". Und da wird ja oft gesagt, "nunja, XY haben wir früher immer so gemacht, das hat auch geklappt". Fragwürdig, sehr fragwürdig.
    Vielleicht gäbe es ja die Möglichkeit, deine Vermieterin da noch ein bisschen zu bearbeiten, dass der Hund doch mit ins Haus dürfte? Du scheinst damit ja an sich keine Probleme zu haben, oder? Vielleicht ja ein Kompromiss, wenn es ein kleinerer Hund wird und nicht so ein Großer?

    So natürlich schwierig einzuschätzen. Aber solche "Tics" gibt es, klar. Meine Hündin hat irgendwann mal damit angefangen, bei Aufregung zu niesen. Vor allem, wenn sie merkt, dass es raus geht. Mittlerweile macht mein Rüde das auch. Und, als ob es damit noch nicht genug wäre xD , mittlerweile auch der Gassihund, der hier 2x pro Woche zu Besucht ist (also doch schon recht engen Kontakt mit meinen Beiden hat).

    Jetzt gibt's hier ein riesiges Geniese, wenn es Gassi geht. Und krank ist definitiv keiner der drei Niesprofis! :ugly:

    Es lohnt sich aber auf jeden Fall nachzufragen. Ich kenne den Fall, dass der Impfung zwar für 3 Jahre zugelassen ist, aber dennoch nur auf 2 Jahre eingetragen wird (aus "Sicherheitsgründen", damit die Leute auch wirklich wirklich nicht zu spät zum Impfen kommen / Geldmache, je nach Perspektive ;) ).

    aber da doch auch - scheuer und vorsichtiger.. vor wem denn? Vor dem Menschen, oder nicht? Das ist ja nur dann wieder ein Problem, wenn es heißt, dass es schwieriger wird, das Wild zu schießen- was ja an sich auch gar nicht mehr notwendig wäre.

    Und bzgl des Verletzens - nein, erstens könnte man ja durchaus auch den Aufgabenbereich anpassen, dass z. B. Förster erlösen, wenn das Tier verletzt ist. Und zweitens, wenn es darum geht, dass es so viele Wölfe gibt, dass das Wild "heimlich und scheu" wird, bzw. nix mehr für die Jäger zum Schießen übrig bleibt, dann würde es vermutlich nicht allzu lange dauern, bis ein verletztes Tier von Wölfen gefunden wäre- oder? Und vielleicht insgesamt auch weniger Wildunfälle, weil es "heimlich und scheu" würde UND weniger und damit weniger oft überhaupt auf Straßen anzutreffen ist?

    Danke. Was meinst du mit "total flüchtig und ist gar nicht mehr zu greifen"? Zu greifen wofür? Das Argument mit den sehr großen Gruppen verstehe ich, aber würde das die Wölfe wohl groß abhalten? Anfangs bestimmt, aber viele Tiere jagen ja im Rudel Beutetiere, die in großen Herden leben und lernen eben schwächere Tiere auszuwählen und von der großen Herde zu trennen, denke da z. B. an Löwen. Warum sollten Wölfe das nicht auch lernen und durchführen können? Dann wären die großen Gruppen doch kein Problem mehr.
    Die Variante, dass das Wild beim Menschen Schutz sucht, hm, ja, auch ein einleuchtendes Szenario, aber das heißt ja noch nicht, dass Menschen nicht dennoch die Tiere (ver)jagen würden und die Tiere damit lernen, dass es eben keinen Schutz beim Menschen gibt. Oder? Dieses Szenario würde dann ja irgendwann in der Vorstellung enden, dass die Wälder leergefegt sind und sich Beutetiere in den Städten, bzw. in Menschennähe gedrängt verstecken und die Wölfe um einen Kreis darum leben. Ist das realistisch?

    @QueenyQ - klar, in so einem Falle müssten natürlich auch Anpassungen vorgenommen werden. Nachsuchen usw. für verletzte Tiere durch Autounfälle oder sonstwas (das ist ja leider auch ein großer Aufgabenbereich beim Jäger) sind ja trotzdem notwendig. Wobei- sind sie? Gerade verletzte Tiere wären doch in diesen Szenario wortwörtlich ein "gefundenes Fressen" für den Wolf.