Beiträge von zauberpony

    Ich kann mich diesem Satz überhaupt nicht anschließen. Weder aus persönlicher Erfahrung noch aus der Arbeit in einer Tierarztpraxis.

    Meine persönliche Bilanz:

    - Labradorhündin, reinrassig vom Züchter: 13 Jahre alt geworden, gesund bis auf einen Mammatumor im Alter von ca. 2 Jahren

    - Shetland Sheepdog, vermutlich reinrassig vom Vermehrer: bisher 7 Jahre alt, gesund bis auf einen Mammatumor im Alter von ca. 4 Jahren und angeborene Sehprobleme - klopf auf Holz

    - Mischling vom Bauernhof, vermutlich Chihuahua/Spitz x Terrier: mit 2 Jahren Lymphdrüsenkrebs, mit 3 Jahren verstorben, öfter mal krank im Sinne von Erkältungen, Magen-Darm usw.

    - Mischling aus dem Auslandstierschutz, bisher 4 Jahre alt und fit wie ein Turnschuh - klopf auf Holz

    Weitere Familie:
    vier Mischlinge, vermutlich Labrador/ Husky x Dalmatiner, mittlerweile fast 10 Jahre alt
    Nummer 1: angeborene Speiseröhrenverengung, Inkontinenz seit einigen Jahren
    Nummer 2: Gebärmuttervereiterung
    Nummer 3: Gebärmuttervereiterung, etliche Lipome überall, nun Krebs
    Nummer 4: angeborene Epilepsie in leichter Form

    Bei uns in der Familie gibt es die Situation, dass vier Wurfgeschwister von Geburt an zusammenleben. Nur die vier, keine weiteren Hunde. Gibt es ja doch eher selten so. Sie werden im Sommer 10 Jahre alt, drei Hündinnen, teilweise kastriert, teilweise unkastriert, und ein Rüde, unkastriert.
    Auch hier kann man sagen, dass die Hündinnen sich öfter mal in der Wolle haben, bisher nix schlimmes, den ein oder anderen Cut oder Loch mal, aber sonst nichts. Ab und an stürzen sich die drei Furien auch auf ihren Bruder. Der steht generell ziemlich unter der Fuchtel der Damen und lebt so treudoof vor sich hin. Stress würde der nie mit denen starten.
    Mit Fremdhunden geht es mit zwei der Hündinnen sehr gut, eine (die, die auch definitiv die Königin des Hauses ist) ist absolut unverträglich und schreddert andere Hunde auch wirklich. Der Rüde ist Kommunikationslegastheniker und daher kracht es mit unserem (unkastrierten) Rüden, ansonsten aber ein Lämmchen mit zarten 35 kg.

    So mein bescheidener Einblick, anders habe ich Stress unter zwei Hunden im gleichen Haushalt bisher eigentlich nur dann erlebt, wenn die Halter einfach unfähig waren zu vermitteln, dass es kein Gezicke untereinander zu geben hat. Also keinerlei speziell negative Erfahrungen zu Hündin/Hündin.