Bei meinem ersten Hund wollte ich: klein, nett und schwarz. Bekommen habe ich: klein und schwarz. ^^ Aus dem Tierschutz, bzw. er wurde von einer Familie von einem Bauernhof weggeholt, da er und seine Geschwister dort vernachlässigt wurden und sehr krank waren. Auch er. Damals war mir echt nicht so klar, wie unterschiedlich Hunde doch sein können, kannte ich doch nur die netten, jagdlich geführten Labradore (und da groß und schwarz nicht ging, eben klein und schwarz). Und mir war auch nicht klar, was so eine versemmelte Prägephase bedeuten kann. Er war ein kleiner Teufel- der beste auf der ganzen Welt und ich vermisse ihn immer noch sehr.
Bei meinem zweiten Hund wollte ich: klein und Hündin. Bekommen habe ich: klein und Hündin. Und entweder aus dem Tierschutz, nem Ups-Wurf oder eine Privatabgabe. Sie war dann eine Privatabgabe. Dass es ein Rassehund (vom Vermehrer) und dazu noch ein recht hübsches Exemplar in der eher seltenen Farbe bi blue mit blauen Augen wurde- ja, das war ein absoluter Zufall.
Beim dritten Hund wollte ich: eigentlich alles egal, nur bitte nicht so groß. Bzw. eigentlich wollte ich gar nichts, Hund Nummer Drei kam einfach so in unser Leben gestolpert, aus dem Tierschutz, ursprünglich von den Straßen Russlands gepflückt. Es wurde dann ein toller Rüde, der echt klasse ist, mir aber ein Stück zu wenig Pfiff hat. Und auch um ca. 10 cm und 10 kg die Größenvorstellung sprengte. ^^
Ich habe also immer wirklich wenig Vorstellungen gehabt, der Gang zum Züchter wäre für mich undenkbar, dafür bin ich einfach zu flexibel, als dass es das rechtfertigen würde. Klar spinnt man dennoch immer mal rum und sinniert über Rasse XY nach. Aber ich weiß genau, dass der nächste Hund.. und der danach und der danach... sehr wahrscheinlich einfach irgendein kleines Wesen sein wird, dass ein Zuhause braucht. :)
Das Einzige, was ich mir mittlerweile echt ein bisschen wünschen würde, wäre ein nicht (so stark) haarender Hund. Denn Hund Nummer Drei haart wie die Pest ![]()