Danke an alle, die auf meine Frage geantwortet haben. :)
Also ich kann nur sagen: ich habe einen schwierigen Hund. Sieht furchtbar putzig aus, aber das wars dann auch schon.
Ich habe nur einen Saarloos bisher richtig erlebt und das ist Franks Nimueh. Alle anderen nur so im Vorbeilaufen und interessanterweise immer nur Welpen oder Junghundr (wo sind die erwachsenen Hunde bloß?
)
Nimueh ist wunderschön und ein tolles Tier. Aber man merkt sehr deutlich, dass das eben nicht nur ein "normaler" Hund ist. Meiner ist schon sehr selbstständig und nimmt auch bewusst Strafe in Kauf, wenn er irgendwas tun will. Aber zu nem Wolfhund ist das einfach kein Vergleich. Nach meiner Erfahrung mit meinem Hund würde ich mir so ziemlich jede Rasse "zutrauen" (ob ich das will, steht auf einem anderen Blatt), aber von nem Wolfhund würde ich sowas von die Finger lassen.
Nicht, weil ich nicht denke, ich würde damit "fertig", aber weil ich das emotional nicht durchstehen würde. Diese ewige Diskutiererei und Durchsetzerei, die unumstößliche stoische Ruhe, Komsequenz und, ja, Vehemenz, die würde ich nicht aufbringen wollen. Das, was ich mit meinem Hund durch habe ist wirklich nicht ohne, wirklich nicht. Aber ich glaube gegen das, was man mit einem Wolfhund erlebt ist das ein Furz.
Mich würde es einfach nicht glücklich machen, ich will nicht immer und ewig diskutieren und kämpfen und ewig an einer eigentlich simplen Sache arbeiten (zB alleine bleiben, Stubenreinheit aber auch Fragen zw Mensch und Hund). Mich hat das so dermaßen traurig und unglücklich gemacht, ich war streckenweise so hilf- und hoffnungslos.. keine Ahnung, nein. Schau dir die Hunde wirklich an und entscheide dann sehr sorgfältig ob du diese Kraft wirklich die nächsten 10-15 Jahre aufbringst UND daran Freude hast.