Beiträge von zauberpony

    Danke Schnaudel. Ich hab schon gedachg ich bin im falschen Film. Ich schreibe extra x-mal, dass es hierbei um MEIN persönliches Erleben geht. Hätte ich es noch mehr betonen sollen, ich weiß nicht wie.
    9 Monate ist nicht lang, aber es ist auch kein Wimpernschlag. So. Wo habe ich gesagt: "ich bin ja schon soooooooo lange in diesem Metier und bin allwissend, leider ist mir noch nie so etwas wie manche hier berichten untergekommen. Also gibts das nicht."
    Fakt ist: ich höre diese schlimmen Kastrafolgen nur hier über das Forum. Im Bekanntenkreis oder auf der Arbeit kam mir so etwas bisher nicht unter. Ich wundere mich warum und hoffe natürlich, dass es einfach noch keinem der mir bekannten Hunde passiert ist. Dass es das aber gibt bezweifle ich nicht und es tut mir sehr leid fûr die Tiere. Ich bin kein Kastrationsfreund, mein eigener Hund ist nicht kastriert und wird es wohl auch nicht. Habe ich mich jetzt klar ausgedrückt?

    lordbao: Recht oder Unrecht im Bezug auf die Definition einer "Horrormeldung". Für mich impliziert das nicht, dass die Meldung unwahr ist.

    Eeey, ganz ruhig, Brauner ;)

    keine Ahnung, wieso du jetzt meinst, eine Rechtfertigung wäre überhaupt verlangt worden. Es ging jetzt eher weniger um deinen konkreten Fall, sondern darum, dass man hier, im Forum, viel von Kontra-Gründen liest, während einem (mir ;) ) das im realen Leben bisher einfach nicht begegnen will. Und doch, ich finde das sind Horrormeldungen, denn diese Meldungen finde ich einfach schlimm. Mehr habe ich auch gar nicht gesagt.
    Und, nö, ich kenne keine Studie. Befinde mich allerdings auch gerade am Handy.

    Meine Hündin ist übrigens nicht kastriert und ich habe es auch nicht vor.

    Zitat

    - meine Hündin ist mit 4 1/2 Jahren inkontinent und die ersten Tropfen traten bereits mit ca. 3 Jahren auf -> lt. Studie beträgt die Quote anschließender Inkontinenz immerhin bei knapp 30 %
    - Luna ist sehr rüdenhaft geworden und ich kenne einige Hündinnen, die sich nach der OP verhalten als wären sie lebenslang in den Stehtagen - wirklich nicht schön, dagegen ist Lunas Rüdenhaftigkeit wirklich harmlos
    - daran anschließend scheint es außerordentlich schwer, den richtigen Zeitpunkt zur Kastration zu finden -> ich wüsste nicht, wie ich ihn das nächste Mal wählen soll
    - es ist ein riesiger Eingriff - kannst ja mal Frauen fragen, die eine Totaloperation hinter sich haben
    - das alles abgesehen vom Risiko während und nach er OP selbst

    Überhaupt finde ich es unmöglich, dass die Hündinnen immer dran glauben müssen, dass die Menschen sich nicht vorher überlegen, was sie da tun. Aber das ist zu OT.

    Ich arbeite beim TA und weiß daher, wie die OP an sich so abläuft.

    Ich bezweifle nicht, dass es diese Horrormeldungrn gibt, dass es wirklich Hündinnen gibt, die inkontinent werden, etc. Aber was mich immer stark wundert ist, wie selten einem (mir?) das im Alltag begegnet. Außerhalb des Forums kenne ich niemanden, der von Folgeschäden spricht, weder bei Rüde, noch bei Hündin. Daher ist natürlich auch immer Aufklärung schwer, weil es einem (mir?) einfach nicht unter kommt, dass etwas schief läuft odef unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Selbst in der Praxis ist mir dort (in 9 Monaten) nichts untergekommen.

    Hallo Ilona,

    ich drücke dich ganz doll. Ein langes, langes Hundeleben ist zu Ende gegangen. Ich bin sicher er hatte ein tolles Leben, da ist der Tod einfach nur die nächste Station.
    Quintus, alter Herr, komm gut drüben an!

    LG
    Tjani