Beiträge von Ashy

    Da bist du aber ganz, ganz, ganz dezent fehlinformiert 🙈

    Ja, mega, Melanie!! Die Übungen kommen mir bekannt vor… und dann noch das Enkelkind :-) Bin auf eure weitere Reise gespannt – geniesst sie!

    Und für mich ging der grösste Traum in Erfüllung: Cinna und ich haben uns für die Weltmeisterschaft im Agility qualifiziert, die dieses jähr in Österreich stattfinden wird. Der Weg bis dahin war purer Nervenkitzel, aber wir haben es geschafft. Ich kanns nicht glauben :loudly_crying_face: :smiling_face_with_hearts:

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    Keine Ahnung, ob die Regel noch existiert bzw. welche Ausnahmen es gibt. Ich laufe in erster Linie für mich und möchte immer das Beste geben – wer es nicht schafft den Klassenerhalt zu schaffen – ob mit oder ohne Ausnahmeregel –, der sollte sich wirklich fragen, ob die Klasse 3 (und da sind eh so viele Hunde drin!) das richtige für jemanden ist. Und natürlich kommt es auch auf die Anzahl der Turniere an. Heisst ja immer, dass Person A nicht so viele Turniere gehen kann/will wie Person B. Aber entweder der Sport ist einem so wichtig, dass man es kann und will oder eben nicht.

    Ich finde es total in Ordnung, wenn man sagt "Ich bleibe in Klasse 2, das passt" besser, als wenn sich wer unbedingt in der 3 halten will.

    Zitat

    Bei so einer hohen DIS Quote sind ja 3 fehlerfreie Läufe pro Jahr schon deftig. - 1 fehlerfreier Lauf pro Jahr schon eher.

    Sonst würde es dieses und nächstes Jahr in der A3 tatsächlich dünner besetzt werden.

    Nein, ist es eigentlich nicht. Ein gut ausgebildetes Team sollte es schon gut schaffen können zumal es ja nicht von Platzierungen abhängt.

    Hier mal ein "overload-Video" – sollte dir mal einen Eindruck geben, Gandorf:

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    Was ich bei dieser Fragestellung immer etwas schade finde ist wenn es dann ins "wer Kritik äußert macht das ja nur weil er selbst nicht oben mitläuft" ausufert. Das eine hat mit dem anderen nicht zwangsläufig etwas zu tun. Ich kann auch reiten und Springreiten toll finden und trotzdem das Niveau wie beim Derby in Hamburg (das ist das Turnier mit dem Wall) nicht gut heißen.

    Finde ich nicht.

    Hier lese ich raus, dass man mit einem schnellen Border Collie (natürlich nehme ich diese schöne Rasse als Beispiel, haha) momentan ja nur Windhundrennen in der höchsten Leistungsklasse betreibt. Für Laien sieht es auch einfach aus,. wenn ein gut ausgebildeter und schneller Hund solch einen Parcours läuft – keine Frage! Aber man weiss nur selber wie viel Arbeit in der Ausbildung dieser Hunde steckt. Ebenso welche Fähigkeiten man als Hundeführer mitbringen muss/sollte bzw. sich allenfalls aneignen sollte. Eben genau diese:

    Zitat

    Kraft, Balancegefühl, Mut, strategische Entscheidungen, Impulskontrolle, Teamarbeit…

    Aber das ist ja auch irgendwie ein Kompliment, wenn es so rüberkommt, als täte es diese Eigenschaften nicht geben. Dann hat man alles richtig gemacht :-)

    Kraft, Balancegefühl, Mut, strategische Entscheidungen, Impulskontrolle, Teamarbeit…

    Wenn es kein Galopprennen mit Hindernissen mehr ist, hätte eine größere Anzahl an Rassen eine Chance zu punkten.

    Aber alle meine Vorschläge wären natürlich hinderlich, wenn die Hunde durchgehend Endgeschwindigkeit laufen sollen.

    Machst du derzeit Agility in der höchsten Leistungsklasse? Nein? Dann würde ich mir solche Aussagen irgendwie nicht zutrauen…

    Nur kurz:

    Ich sehe das komplett anders wie die meisten hier im Forum – wie so oft. Wenn du hinter den Hund stehen kann, deine Tochter sich diesen schon seit vielen Jahren wünscht und schon explizite Vorstellungen hat… why not!

    Kann deiner Tochter jedenfalls absolut nachfühlen und ich bekam meinen ersten Hund mit 12 Jahren. Entgegen ALLER Meinungen (Disco, Freund, Schule, blablablabla, …) bin ich nach wie vor mehr als "nur einfacher" Hundehalter! Meine Mutter hat sich nicht um den Hund gekümmert, aber "toleriert". Für mich war Terry, meine erste Hündin, mein absolutes Leben. Beste Freundin etc. Und dadurch, dass ich auch rech früh mit dem Hundesport in Kontakt kam, habe ich sicherlich auch weniger "typische Jugend" erlebt – bewusst und unbewusst! Ohne diese Hündin und die Hunde danach, hätte ich sicher so manche Lebenskrise nicht gemeistert.

    Und zum Thema Border Collie: mag etwas viel für den Anfang siena andererseits gibt es für mich fast keine bessere und einfacherer Rasse! Ebenso der Sheltie. Gerade wenn man eben schon was in Sachen Hundesport machen möchte, spricht da ja per se erstmal nichts dagegen, finde ich. Jedenfalls wollte ich ziemlich schnell einen "dieser typischen" Rassen, die es im Hundesport nunmal so gab; wie den Sheltie, der dann auch mein Zweithund wurde.

    Ich kenne jedenfalls VIELE Jugendliche, die denselben Lebensweg hatten, wie ich. Und nach wie vor noch aktiv im Hundesport sind bzw. "einfach" Hunde halten. Natürlich gibt es auch das Gegenteil, keine Frage. Ich sage mal, so, wenn du im worst case dahinter stehen kannst, ist es sicher etwas schönes. Man lernt so viel durch Hunde.

    Nachtrag: Bin jetzt 32 by the way.

    Also ich bin ganz ehrlich: ich kann mir das Rassengetue echt schlecht anschauen. Lieber woanders hingucken, hahaha. Es ist und bleibt alles umstritten. Gut, dass der eine Pudel da jetzt hingepinselt hat ist auf jeden Fall ultrapeinlich – keine Frage! Glaube aber auch nicht, dass es jetzt grossartiger Stress war, sondern eher "jetzt muss es raus". So wie ich mitbekommen habe, dürfen Ausstellerhunde das Gelände über den Tag nicht verlassen, weil vor ein paar Jahren mal ein Hund gestohlen wurde.

    Die "Aktivitätenhunde" hingegen haben Tickets, die man beim "Rein- und Rausgehen" jeweils zeigen muss. Alles etwas komplizierter jedenfalls was das betrifft. Besucherhunde sind dort ja auch nicht erlaubt, was ich aber gut finde.

    Gut, die Einstellungen hier im Dogforum zu solch "stressigen" Events sind ja eh sehr zweigespalten, aber die Hunde, die ich da gesehen habe, kamen mit der Atmosphäre sehr gut zurecht. Mein Border Collie Rüde jedenfalls feiert solche Stimmungen und "je oller, desto doller" :grinning_face_with_smiling_eyes: Sieht ja so mancher "Experte" auch komplett anders…

    Aber nach 4 Tagen Crufts, ist es auch wieder ganz schön entspannt zuhause zu sitzen und die Erlebnisse zu verarbeiten! Würde ich nochmals hinfahren? Ja! Ob ich dazu nochmals die Gelegenheit bekomme, weiss ich nicht. Wird sich zeigen! Deswegen geniesse ich umso mehr, dass wir dabei sein konnten. Inmitten dieser wirklich krassen Atmosphäre zu laufen – auch wenn die Parcours nun nicht das Gelbe vom Ei sein (was man aber in der Regel weiss) –, ist einfach ein absolutes Highlight! Zwar haben wir nur einen Lauf durchgebracht, aber diesen zumindest gewonnen. Im Jumping war ich etwas blöd, weil bewusst eine Disqualifikation in kauf genommen habe (habe die Regeln des kompletten Wettbewerbs anders verstanden, haha), um nochmals etwas "nachzutrainieren" und im Finale, welches ich eben durch die Dis eh nicht mehr hätte gewinnen können, habe ich die Stelle vor dem Steg zu lange kontrolliert, ob er gerade auf das Gerät kommt und war dann an andrer Stelle zu langsam, um ihn wieder auf Linie zu bekommen.

    Janu, bestens vorbereitet waren wir nicht dank "dauerkrank sein" + Corona + Peronealsehnenentzündung, aber ich bin sehr stolz auf Cinna, der alles problemlos mitgemacht und nichts in Frage gestellt hat! Bester Borderjunge <3

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