Beiträge von geordie

    Kann ich nur unterschreiben.

    Was ich nicht mehr missen möchte, grad im Winter, ist die Biothane-Schleppleine. Hat ein relatives Vermögen gekostet, auch weil ich bei meiner Zwergin die 9mm-Breite wollte, die es nur in dem teuren Shop gibt (klar :roll: ) -- lohnt sich aber total. Das einzige, was man nicht damit machen kann, ist Knoten rein.

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    ...ich füttere auf Anraten unseres TA ebenfalls das Hills i/d weil Ruby von anderem Futter nach einer Woche immer Durchfall und Schleim im Kot hat. Mit diesem Futter geht es ihr prima. Mich verunsichert aber eben auch die eigentlich schlechten Bewertungen dieses Futters und der geringe Fleischanteil. Zudem kostet der 14kg Sack sFr. 133.00 ! Ich gebe dieses Geld natürlich gerne aus, da es ihr ja gut geht damit, aber eben hab ich mich schon manchmal gefragt, ob es nichts anderes gäbe....


    Hi,
    hier ging es um ein anderes Futter, aber da ich mal selber in der Situation steckte, @die anderen bitte kurz OT verzeihen :gott:
    Von der Marke Reddy gibts ein Futter, das ähnlich ist --- heißt Intestinal -- und viel weniger kostet, was ja auch nicht schwer ist :roll: Geordie hat beide, Hills und Reddy, ähnlich vertragen, d.h. der Durchfall war weg, der Kot war nicht gerade normal aber für seine damaligen Verhältnisse Welten besser, nur die Chemiewaffenpupserei blieb bei beiden Marken unverändert.
    Endgültig weg waren die Probleme übrigens als wir angefangen haben, frisch zu füttern, zunächst gekocht, später roh. Seitdem bekommt er hauptsächlich rohe fleischige Knochen und Pansen, und es geht ihm sehr gut dabei: Solange er keine bindegewebsreichen Schlachtabfälle und kein Getreide bekommt, verdaut er vollkommen normal.

    Beauty
    Falls du eine konkrete Leseempfehlung möchtest: Die Broschüre von Swanie Simon zum Barfen älterer Hunde enthält auch Tipps für die Fütterung bei Lebererkrankungen, gibts für 5 Euro im barfshop oder bei amazon.
    So oder so alles Gute!

    Liebe Grüße
    Kay

    Ich glaube, das was normalerweise nachgibt, ist eher der Karabiner und/oder die Karabinerbefestigung als die Leine an sich. Obwohl: schmales Nylon bei einem 30kg Hund, da hätte ich auch Bedenken.

    Wenn eine schwerere Leine kein Problem ist und grad genug Geld da ist, würde ich Biothane mit Messingkarabiner empfehlen. Jemand hat mir mal erklärt, warum Messing das Mittel der Wahl ist, ich glaube mich zu erinnern, dass es sich im Ernstfall verbiegt und nicht bricht, bin aber nicht mehr sicher, jedenfalls soll es viel zuverlässiger sein als das sonst übliche Karabinermetall. Biothane mit Messingkarabiner gibts z.B. bei http://www.biothane-reitshop.de --

    Liebe Grüße
    Kay

    Hi Christiane,

    so ein Drittel Knochen müsste wahrscheinlich hinkommen (Putenhälse haben laut meinen Auspuhlversuchen jedenfalls ein Drittel). Susanne Reinerth meint mit 10% Knochen reine Knochen, das anhaftende Fleisch zählt bei ihr zum Fleischanteil.

    Ich verstehe aber nicht, warum es nötig wäre, bei Reinerth das anhaftende Fleisch irgendwo dazu zu rechnen ... ich dachte, bei Reinerth entscheidet man sich für eine Gesamtmenge, nimmt x mal 10% als RFK-Anteil (je nachdem wie fleischig/knochig die RFK im Schnitt sind, sagen wir 3 x 10%), 10% als "wertvolles" Innereienanteil, 25% Gemüse, und das was übrig bleibt (so um die 35% werdens wohl sein) gibt man als Tierteile ohne Knochen. Habe ich es falsch verstanden :???:

    Anne (Aura)
    :bussi: zurück!

    EDIT: Was mir aber bei Knochenfütterung einfällt: Es ist vllt. gar nicht so schlecht, lieber mehr zu füttern, besonders wenn es nicht jeden Tag Mineralienreiches gibt. Ich kann mir vorstellen, dass mehr Mineralien von den Laborpülverchen aufgenommen wird als von fleischigen Knochen und halte deshalb die Bedarfswerte/Versorgungsempfehlungen nicht für 1:1 übertragbar auf eine natürlichere Fütterung.
    Außer beim älteren Hund, da würde ich anfangen, weniger Knochen zu geben, aber ich denke, der Hund zeigt es einem selber an (bzw. die Verdauung).

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    Steht das für den Knochenaufbau und Blutspiegelerhalt zu verstoffwechselnde Ca (also der Ca- Bedarf) denn dem Ausgleisch von Phosphor zur Verfügung?


    Laut Meyer/Zentek (da kommt schließlich die Sache mit dem Ca/P-Verhältnis her) eindeutig ja. Es heißt bei ihnen ja, dass das Verhältnis sich aus den Versorgungsempfehlungen (bei erwachsenen Hunden 80mg / 50mg) herleitet.

    Mit anderen Worten: Es sind nicht zwei verschiedene Prozesse, sondern die nötigen Mineralien sollten im ausgewogenen Verhältnis zueinander zugeführt werden.

    Zitat

    Wie ist denn der Ca- und P-Gehalt von Spann- und Hochrippe...?


    Ich kanns momentan nicht nachgucken, ist aber so, dass Ca vernachlässigbar ist (so um die 10, glaube ich) und P so um die 150 plus/minus.

    @Rike (Hummel)
    Das mit Terra Canis habe ich nicht einfach so vermutet weil Eierschale (sowas würde ich niiieee machen :roll: ), sondern TC gibt auf der Dose an, wieviel Prozent Ca und P drin ist -- hier ein paar Beispiele aus meiner Notreserve: Lamm Ca 0,14%, P 0,11%; Rind getreidefrei Ca 0,10%, P 0,08%; Wild Ca 0,16, P 0,12.

    Liebe Grüße
    Kay

    Hi Jamey,

    ein gutes Ca/P-Verhältnis hinzukriegen ist was anderes als den Bedarf an Ca und P zu decken. Hast du 1,3mg Ca und 1mg P, hast du das "richtige" Verhältnis. Das heißt aber nicht, dass 1,3mg Ca und 1mg P ausreichen, um den Ca- und P-Bedarf des Hundes zu decken.

    Mit Eierschalenpulver kann man die Menge an Kalzium erhöhen, die Phosphormenge bleibt aber gleich, sprich auf Dauer zu niedrig. Es sei denn, man füttert nicht nur Eierschalenpulver als Mineralienlieferant, sondern gibt auch mal etwas, was die anderen Mineralien (Phosphor usw.) enthält. In dem Fall ist Eierschalenpulver OK.

    Ich glaube, wenn man sich an die Terra Canis-Fütterungsempfehlung hält, füttert man tatsächlich nicht genügend Mineralien. Es sei denn, der Hund bekommt auch mal Knochen.

    Liebe Grüße
    Kay

    Das ist kein Gütesiegel -- sie schreiben nur, dass man sich über die allgemeine Problematik bei Rettet den Regenwald weiter informieren kann.

    Auf der Website von Rettet den Regenwald erscheinen laut Google die Begriffe "rotes Palmöl" und "kontrolliert biologischer Anbau" gar nicht, sondern es gibt nur Artikel wie "Interview: Folter und Morde für Palmöl", "Zertifizierte Regenwaldrodung: Betrug mit Industriesiegel RSPO für Palmöl" und "Palmöl: Abfackeln fürs Frühstück".

    Ich befürchte, du wurdest da ziemlich geschickt in die Irre geführt :sad2:

    Liebe Grüße
    Kay