Beiträge von geordie

    Zitat

    Um ehrlich zu sein, hab' ich gedacht, dass das Barfen eben gerade nicht so komploziert ist, wie man als Barf-Laie immer gehört hatte :/


    :D
    Wenn man Knochen füttert, ist es auch nicht bzw. man MUSS nicht rechnen, die Rechnerei wird halt erst mit Pülverchen zur Notwendigkeit.

    Ich stimme dir aber zu, es müsste doch gar nicht nötig sein, den "Bedarf" UND die P-Ausgleichsmenge zusammen zu rechnen.

    Entweder man füttert keine Knochen, dann setzt man Pulver (am besten Knochenmehl) nach Ca-Fütterungsempfehlung zu. Das schafft doch automatisch ein Ca:P-Verhältnis über 1:1, oder?

    Oder man deckt den Ca-Bedarf über Knochen und will mit Pülverchen auch an knochenfreien Tagen ein "gutes" Ca:P-Verhältnis erzielen, dann setzt man eben weniger zu (in dem Fall tuts Eierschale).

    Warum sollte man die zwei Sachen zusammen addieren? :???:

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    ja klar,aber es gibt auch wirklich biologisches...
    rotes palmöl wird ja auch oft vögeln gegeben,ich kenn zB ein vogelshop die palmöl verkaufen,was garantiert biologisch ist,haben sogar extra greanpeace verweis bzw ne verlinkung von denen, dabei!

    Auch für biologisch gezüchtetes Palmöl kann Regenwald abgeholzt worden sein. Das ist ja gerade das Problem.

    Wenn du ein Palmöl gefunden hast, das extra von Greenpeace für vertretbar befunden wurde, wäre das was anderes -- nur der Greenpeace-Link, den ich dir oben zitiert hatte, besagt ganz klar, dass Greenpeace nicht imstande ist, vertretbare Palmölsorten zu nennen. Hm. Verrate bitte mal den Vogelshoplink, das bringt vielleicht Licht ins Dunkle --

    Liebe Grüße
    Kay

    Ergänzend zu Hummels Beitrag:
    Du brauchst Kalzium nicht deswegen, weil das Phosphor im Fleisch zu hoch ist, sondern weil das Kalzium im Fleisch zu niedrig ist (sowohl im Verhältnis zum Phosphor als auch einfach so).

    Liebe Grüße
    Kay

    P.S. @Rike
    Mensch, du bist Moderatorin! Glückwunsch, finde ich super! :gut: hoffentlich ist das angebracht und du brauchst (noch) kein Mitgefühl :lol:

    Hi Christiane,

    1:1 als Ideal wäre mir neu :???:

    Die Version, die ich kenne, lautet zusammengefasst:

    -- 1,3:1 bis 2,1:1 je nach Lebenslage (bis zu 2,1:1 bei wachsenden Hunden)
    -- je näher man an der reinen Bedarfsgrenze entlang füttert, desto wichtiger ist es, genügend Ca im Vergleich zu P zu haben.

    Hier das Original-Zitat asu Meyer/Zentek, Ernährung des Hundes:

    Zitat

    Aus den Versorgungsempfehlungen* ist abzuleiten, dass je nach der Leistung ein Ca/P-Verhältnis von 1,3 bis 2:1 (P jeweils = 1) in der Ration eingehalten werden sollte. Mäßige Abweichungen von diesen Relationen werden ohne Nachteile toleriert, wenn die absolut notwendigen Mengen zur Verfügung stehen. Stärkere Abweichungen von den angegebenen Relationen (insbesondere ein Ca/P-Verhältnis unter 1:1) sind jedoch bei absolut niedrigen Gehalten wegen der gegenseitigen Beeinflussung der Elemente bei der Absorption, aber auch im intermediären Stoffwechsel zu vermeiden.

    *80mg Ca, 60mg P (1,3:1) für ausgewachsene Hunde, bis zu 520mg Ca, 245mg P (2,1:1) nur für wachsende Hunde


    Fütterst du keine Knochen? In dem Fall empfiehlt sich Knochenmehl, weil man (laut den rechnenden Barfern) mit reinen Ca-Pülverchen den den Bedarf an anderen Mineralien wie z.B. Phosphor nicht gedeckt bekommt. Das Knochenmehl aus dem Barfshop bspw. hat ca. 20% Ca und ca. 6,5% P, falls du damit Rechenversuche machen möchtest.

    Neugierige Frage: Wo genau hast du deine Ca:P Info (die mit 1:1 bei erwaschsenen Hunden, 1,3:1 bei wachsenden Hunden) her?

    Liebe Grüße
    Kay

    Hi Joana,

    leider hat Bio-Anbau nicht zwingend mit Regenwalderhaltung zu tun. Hier die Aussage von Greenpeace dazu, aus ihren Palmöl-FAQs


    Liebe Grüße
    Kay

    Ich denke, das kann schon vorkommen: Es reicht schon, dass ein Hund empfindlich auf bestimmte Kräuter reagiert, viele "bessere" Futtersorten enthalten oft alles mögliche an Kräutern.

    Es dürfte aber auch Leute geben, die angeben, ihr Hund vertrage nichts Hochwertiges, wenn der Hund sein Leben lang fast nur die eine Supermarktsorte bekam und dann auf einmal wechseln sollte. In solchen Umständen ist es wahrscheinlich egal, auf was gewechselt wird, der ganze Organismus hat sich schon längst auf den Einheitsbrei eingestellt und wird mit was anderem nicht mehr fertig, es sei denn, man steckt viel Mühe in den Übergang und nimmt zeitweilig schlimme Symptome in Kauf.

    Liebe Grüße
    Kay