Beiträge von geordie

    -- wobei ich denke, es wäre sinnvoll, das Wort in diesem Zusammenhang nicht zu benutzen, denn nicht wenige Hundehalter denken tatsächlich, es wirkt prophylaktisch gegen Würmer (ist ja auch logisch gedacht).

    Liebe Grüße
    Kay

    Ich habe auf Nein geklickt, weil Ginger nicht durch die Leine an sich aggressiv ist. Allerdings wird sie sehr wohl hundeaggressiv, wenn sie sich eingeengt fühlt, und wenn es nicht anders geht kann das Engegefühl auch mal durch die Leine bestärkt werden.

    Als ich es nicht besser wusste, habe ich die Leine so gehalten, dass ein Engegefühl verursacht werden MUSSTE (vieles weiß ich immer noch nicht besser, so isses nicht, aber das mit der Leine habe ich inzwischen gelernt :roll: ) -- da hätte ich "ja" angeklickt, obwohl es eigentlich gar nichts mit meinem Hund und der Leine an sich zu tun hatte.

    Liebe Grüße
    Kay

    Ich bin davon ausgegangen, dass das Zeug alles zusammen vermischt wird, ich tue es ja alles zusammen in ein kleines Behältnis, aber beim nächsten Mal frage ich einfach, danke für den Hinweis.

    Inzwischen gebe ich Kotproben ab, nachdem ich bei Verdacht bzw. so 2mal im Jahr entwurmt habe, allerdings entwurme ich mit Hausmitteln statt den typischen Tabletten. Bisher alles negativ, außer einmal: Da hatte Ginger angeblich Hakenwürmer. Daraufhin gabs eine Kur mit Propolis und Kokosöl, und die Kontrollprobe danach war wieder negativ, ich hege aber immer noch leise Zweifel, obs wirklich Würmer und keine Hirsestückchen im Kot gewesen waren :roll:

    Liebe Grüße
    Kay

    Samojana, wenn du der Meinung bist, viele Wege führen nach Rom, dann teilst du diese Meinung mit den meisten Barfern. Es gibt doch keinen Grund, eine deiner aufgelisteten Fütterungsformen der Spezialbehandlung als "Philosophie" und Dogma" zu unterziehen -- wie jemand hier schon geschrieben hat, es ist einfach nur Hunde füttern ;)

    Liebe Grüße
    Kay

    Ich füttere an Tierteilen ganz bewusst nicht ausschließlich Muskelfleisch, gerade da sähe ich persönlich Probleme für den Hund. Ich freue mich darüber, an ganz frische Sachen wie Lachsköpfe, Hühnerrücken und Pansen/Blättermagen zu kommen, ich weiß bei den meisten Sachen, sie wurden artgerecht gehalten und ohne lange Wege geschlachtet, und ich freue mich auch um den Gedanken, dass ich eine sinnvolle "Resteverwertung" unserer verwöhnten westeuropäischen Menschengesellschaft betreibe und mit Gingers Fleischkonsum die Anfrage nach Tierprodukten nicht -- oder wenn, nur minimal -- hochdrehe.

    Wie unterschiedlich die Meinungen zu Frischfütterung sein können.

    Bei allen Meinungsunterschieden finde ich aber letztendlich, der größte Unterschied zwischen meiner Einstellung und der einer Minderheit anderer Frischfütterer der ist, dass ich und die meisten anderen nicht der Meinung sind, allein wir machen es richtig, während die bösen Barfer / Selbstkocher / Rawfeeders /Wie-auch-immer-Hauptsache-Andersdenkende
    ihre Tiere auf Raten umbringen :roll:

    Liebe Grüße
    Kay

    Vorneweg: Ich habe die detailliersten Rechnungen angestellt, die man sich als Normalmensch vorstellen kann, so isses nicht.

    Gerade deswegen (es kommen andere Gründe hinzu) bin ich überhaupt nicht fürs Rechnen, wenn es um die Fütterung geht. Wenn man nur ein paar Werte herauspickt, funktionierts; wenn man ins Detail geht, geht es mit frischen naturbelassenen Futtermitteln einfach nicht auf. Es sei denn, man zählt Getreide dazu -- ich halte es nicht für einen Zufall, dass diese Laborwerte eng mit der Futterindustrie zusammenhängen.

    Ich fühle mich viel abgesicherter, wenn ich die Fütterung eben nicht von diesen Werten abhängig mache und würde den Rechner nur dann schwingen, wenn es aus irgendeinem Grund nicht möglich wäre, z.B. Knochen (Mineralien) oder Innereien (Vitamine) zu füttern. Unter normalen Umständen finde ich den Ansatz "wir basteln uns ein Beutetier" am Sinnigsten, so ist es auch -- angenehmer Nebeneffekt -- am Leichtesten.

    Liebe Grüße
    Kay

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    Wie machen das die Teilbarfer unter euch? Habt ihr auch solche Probleme?

    Ich denke, es gibt wenige Teilbarfer, die einen Vergleich mit Barf ziehen können, meistens fangen die Leute mit Trofu an und machen dann Teilbarf.

    Zum Lunge trocknen: Es dauert eben lange, außen trocken und innen rosa ist die Vorstufe. Ich mache es so, dass ich die Lunge erst in Streifen schneide, dann vortrocknen, dann mit der Schere in Stückchen schneiden (auch das dauert lange) und zurück in den Backofen.
    Gerade wartet im TK-Fach eine Ladung Lunge darauf, getrocknet zu werden... wobei "gerade" in dem Fall ein paar Wochen heißt... puh, manchmal habe ich weniger Lust, muss ich zugeben.

    Liebe Grüße
    Kay

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    Auch im Erwachsenenalter gibt es bei diesem Futter abwechslung.Das Beste ist, man kann es in der Linie ohne nervige Futterwechsel tauschen


    Ui -- ich denke, wenn ein Futterwechsel nervig ist, dann gerade deswegen, weil man unnötigerweise bisher nur eine Futtersorte gefüttert hat. Die Verdauung stellt sich mit der Zeit auf diese eine Sache ein und bekommt einen Schock, wenn es was anderes gibt.
    Gibt es von vornerein Abwechslung zwischen verschiedenen gut vertragenen Sachen, gibts auch keinen nervigen Futterwechsel.

    Liebe Grüße
    Kay

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    Wenn es pures Fleisch wäre, müssten keine tierischen Nebenerzeugnisse deklariert werden :)

    Es gibt aber rein gesetzlich keinen Unterschied. In der EU-Futterverordnung heißt es halt "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse", die beiden Sachen sind nirgends getrennt voneinander definiert. Wenn man es genau wissen will, bleiben meines Wissens nur zwei Marken zur Auswahl (Terra Canis und Herrmanns), alle anderen schreiben einfach "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" oder das genauso nichtssagende "(Rind/Hühner/usw.-)Fleisch".

    Es bleibt aber immer noch die Frage mit den 56%, das wäre mir auch zu blöd.

    Liebe Grüße
    Kay