Beiträge von geordie

    Zitat

    Ich habs mal für mich nachgerechnet und es fehlt trotz Leber tatsächlich einiges an Kupfer Zink Jod/trotz Fisch ect.(Laut Bedarfswerten)


    Ja, zu dem Schluss bin ich auch damals gekommen, als ich mit Rechnen geflirtet hatte, bei Vitamin E wars noch extremer, glaube ich. Ich denke, ab da hat gibts einige Alternativen: Man verwirft die Laborwerte als nicht verlässlich // man recherchiert, ob es Tierteile gibt, die man nicht füttert, die reich an den "fehlenden" Sachen wären // man gibt nach Herstellerdosierung ein synthetisches Gemisch // man gibt nach Herstellerdosierung Algenmehl und/oder mahlt ein paar Nüsse hinzu // man rechnet penibel aus, was man alles an natürlicheren Mittelchen bräuchte, um die "Defizite" auszugleichen...

    ...habbich was vergessen?

    Liebe Grüße
    Kay
    wieder GsD relativ kurz

    Was hochwertig ist bei Fischöl... ja, schwer zu wissen, ist ein ganzes Stück Vertrauenssache, denke ich. Ich hab bei Swanies Öl ein sehr gutes Gefühl, Sicherheit ist es aber natürlich nicht.

    Gibts bei euch im Aldi Alaska-Wildlachs? Der Alaska-Wildlachs kommt ja aus relativ sauberen Gewässern, hier in Aldi-Süd gibts den immer bis März/April, der ist sogar MSC-zertifiziert, vielleicht wäre das was?

    Ich hatte mal Abschnitte und Rippen von Reh und Hirsch bei einem ebay-Händler bestellt, der inzwischen eine eigene Homepage hat: http://spreewald-landfleischerei.com
    Es hat zwar gedauert, bis er liefern konnte, die Wartezeit hat sich aber gelohnt, und wahnsinnig teuer war es auch nicht (3 Euro/kg). Bei ihm muss man sehr klar sagen, dass kein Wildschwein dabei sein darf und dass man Fleisch am Stück will, sonst wolft er gern alles mögliche zusammen, aber mit der Lieferung damals war ich sehr zufrieden.

    Liebe Grüße
    Kay

    Hi Anne,

    ich kaufe selber kein Leinöl, hab aber jetzt ein paarmal in einem anderen Forum den Tipp aufgeschnappt, in einer Ölmühle direkt in kleinen Mengen zu bestellen, da es so extrem schnell ranzig wird. Konkret wurde Ditzingen empfohlen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe.

    Beim gesunden Hund kann man m.E. auf Omega 3-reiche Öle getrost verzichten, wenn man nur Wild bzw. Bio füttert und Fisch auch dabei ist. Wenn man nicht ausschließlich Weidetiere und Fisch füttern kann, sind sie schon empfehlenswert, da die konventionelle Tierhaltung eine Verschiebung der Fettsäuren weg von Omega 3 und hin zu Omega 6 bedeutet, was ja unnatürlich ist. Allerdings sind Öle auch keine allzu natürlichen Futtermittel für Hunde und bringen ein Problem mit sich bzgl. Oxidation, daher empfiehlt es sich, bei Ölfütterung auf einen erhöhten Vitamin E-Zufuhr zu achten, siehe z.B.hier:

    Zitat

    Da viele pflanzliche Öle das enthaltene Vitamin E allerdings zum Schutz der ebenfalls enthaltenen ungesättigten Fettsäuren brauchen, ist auf die dem Organismus tatsächlich zur Verfügung stehende Menge Vitamin E zu achten. Faustregel hierbei: Pro Gramm ungesättigter Fettsäuren werden mindestens 0,6mg Vitamin E verbraucht.

    http://www.hund-und-futter.de

    U.a. aus dem Grund gebe ich an Ölen fast nur das Barfers Omega (Vit E zugesetzt) und Weizenkeimöl (hoher Vit E-Überschuss), Leinöl würde ich glaube ich mit Weizenkeimöl strecken.

    Liebe Grüße
    Kay

    Kleiner Tipp zum Wie: Immer so wenig, dass der Dummy wegkommt, bevor es für den Hund langweilig wird. Bei Ginger bedeutet das draußen im Frühling nur zweimal apportieren am Stück. Da ist sie noch total begeistert dabei, beim dritten Mal ist sie schon ein bisschen langsamer beim Zurückkommen, also wird das dritte Mal weggelassen.
    Ach und schnell weglaufen, wenn der Hund zurückkommt, hat bei uns geholfen, dass er den Dummy auch wirklich bis in die Hand bringt.

    Ich denke, Futterdummy ist gut fürs Zurückkommen üben, aber nicht als Alleinrezept, sondern in Abwechlsung mit anderen gemeinsamen Beschäftigungen. Ein bisschen hängts bestimmt auch vom Hund ab, da muss man ausprobieren, welche Beschäftigungen am meisten Spaß machen.

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    Meine Züchterin meinte mal, ein Zeichen dafür, dass der Hund keinen großen / nur wenig Jagdtrieb hat, wäre, wenn man als Halter regelmäßig auf Spaziergängen Wild, Hasen, usw. VOR dem Hund sieht.
    Wenn ein Hund nämlich ein richtiger Jäger ist, würde er die Viecher fast immer vor uns Menschen entdecken.
    :???:
    Hmm....

    Katzen hinter Wohnungsfenstern und Hasen auf 500 Metern in ungünstiger Windrichtung ausgenommen, deckt sich das mit meiner Erfahrung:

    Ginger ist wirklich keine Supernase unter den Hunden, aber sie entdeckt ständig Tiere, von denen ich die allermeisten nie zu Gesicht bekomme. Das bekommt man am Klarsten im Wald mit: Ich weiß nämlich inwzischen genau, wo die wildreichsten Gebiete sind, ohne auch nur ein Reh oder Wildschwein gesichtet zu haben (gut, 3mal hatte auch ich eine Sichtung, da war der Hund aber schon längst auf Strom).

    Liebe Grüße
    Kay

    Ist das sowas wie falscher Hase? :D

    Die frisch operierte Ginger darf pro Spaziergang 15 Minuten gemächlich laufen und das wars an Bewegung, daher gibts bei uns mom. Ausnahmediät:

    Gestern morgens Eigelb mit ihren üblichen Zusätzen (Kollagenhydrolysat, Coseflex DS bzw. MoveFree DS, Roots, Bierhefe), Barfers Omega-Öl und Medikamenten (Schmerzmittel, Antibiotika) plus Schafsquark zum schmackhaft machen.
    Abends Putenschnitzel mit Algen-Kräuter-Mix und Eierschale.

    Heute morgen Pampe aus diversen Blättern und Sprossen mit Karottensaft, plus Zusatzpülverchen, Weizenkeimöl und Medikamenten mit einem Hauch Leberwurst übertönt.
    Später eine Minischeibe Wildlachs.

    Morgen wie gestern mit Pampe statt Quark, mal schauen, ob die Medikamente auch so runtergehen.

    Nachmittags immer ein Stückcken Camembert mit AB-Tablette drin versteckt, sonst keine Extras...

    In der nächsten Zeit wird sie wohl Muskelmasse verlieren, hoffentlich kriegen wir es hin, dass sie kein zusätzliches Fett zulegt.

    Liebe Grüße
    Kay

    Samojana
    Ich sehe keinen Grund auf deine "Ihr Barfer macht alles falsch"-Ausführungen einzugehen. Weißt du, ein Forum ist für mich eine Möglichkeit, sich über eigene Erfahrungen einerseits und nützliche Infos andererseits auszutauschen. Du geizt sehr mit Ersterem, OK, dein Privileg. Wenn du auch keine echten Infoquellen bringst sondern nur Polemik, darfst du dann nicht erwarten, ernst genommen zu werden.

    Hab deinen ersten Beitrag von heute morgen wegen des letzten Satzes gemeldet, die folgenden Beiträge von dir lese ich ausnahmsweise nicht, der Tag ist zu schön für Kreuzzüge.

    Uschanka

    Zitat

    Um zu meinem eigentlichen Problem zurückzukommen: Ich glaube jetzt auch, dass die Unlust, Knochen zu essen auf eine ausreichende Versorgung zurückzuführen ist. Also: Kauartikel weglegen (er hat sowieso immer nur einen zur Zeit, das habe ich vielleicht missverständlich ausgedrückt...), ein paar Tage kein Kehlfleisch u.ä. füttern und dann nochmal ausprobieren.


    Super! Kehlkopf kannst du übrigens wegen Mineralienversorgung vernachlässigen, weicher Knorpel ist nicht mit Knochen vergleichbar. Man sollte sowas allerdings aus anderen Gründen nicht so oft geben (ein Tier hat viele Knochen mit Fleisch dran, aber nur einen Kehlkopf ;) )

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    Uns sind schon öfter mal die Hunde abgehauen (alles Mädels) und die waren zwar fertig danach, aber nie so fertig. Echt schlimm! Diese empfindlichen Rüden. Man muss zu seiner Verteidigung aber sagen, dass er ein ziemlicher Fährtenhund ist und wahrscheinlich geschnüffelt hat wie ein Depp.

    Mensch, das geht so nicht. Wenn man weiß, dass die Hunde jagen, sollte man sie im Wald nicht frei laufen lassen. Es gibt Schleppleinen... Hast du dich überhaupt gefragt, wie es den Rehen erging?

    Ich kann leider nichts dazu beitragen, ob das normale Erschöpfungserscheinungen sein könnten, dazu fehlt mir die Erfahrung, es klingt aber schon heftig.

    Liebe Grüße
    Kay

    Eine angebliche Studie wird nicht dadurch wissenschaftliche Realität, dass man Links zu Texten kommerzieller Ernährungsberater einstellt, die im Vorbeilaufen "eine Studie" erwähnen :roll:

    Liebe Grüße
    Kay

    die eigentlich eher darüber erstaunt ist, dass die eine Ernährungsberaterin meint, 30% der von ihr überprüften Futterpläne seien "bedarfsgerecht".

    Man bedenke, dass dieses "Bedarfsgerechte" ausschließlich über pauschale Laborversuchswerte definiert wird, die heute wissenschaftstypisch anders aussehen als noch vor 10 Jahren. Das heißt z.B. beim zitierten Calciumbeispiel, dass kein "bedarfsgrechter" Futterplan von vor 10 Jahren heute noch als "bedarfsgerecht" gelten würde, sondern sie wären alle hochoffiziell bedenklich bis gefährlich überdosiert an Calcium.

    In noch 10 Jahren ist die Wissenschaft noch ein Stück weiter, wer weiß, was dann alles falsch wird, was die heutigen Laborversuche als einzig "Bedarfsgerechte" ergeben.

    Wenn man die Wahrscheinlichkeiten ganz nüchtern betrachtet, könnte man zum Schluss kommen, es wäre selbst im Sinne dieser Ernährungsberater sicherer, einen Junghund einfach drauflos zu barfen, da hätte man zumindest noch die 30%-Chance, es bis zum Seniorenalter nicht hochoffiziell vermasselt zu haben :roll: