Beiträge von geordie

    Hi,

    bei Geordie war es genauso, er war es so gewohnt, das Gebrachte blitzschnell zu holen und ebenso blitzschnell auf den Boden zu spucken, dass ich selber auf Anhieb keinen Weg gesehen hätte, das Verhalten zu ändern. Ehrlich gesagt hat es uns damals auch gar nicht gestört, nur die eine Hundetrainerin hat es ähnlich gesehen wie euer Trainer scheinbar auch ("Er erteilt euch damit ein Kommando") und uns eine Anleitung gegeben, wie wir es anders machen:

    Statt darauf zu warten, dass er ganz zurückkommt, haben wir uns umgedreht und sind vor ihm weggelaufen, so dass er uns hinterherrennen musste, bevor er das Dummy loslässt. Wenn er ganz nah war, haben wir die Richtung geändert, sind leicht gebückt gegangen und haben dann noch im Gehen den Dummy aus dem Hundemaul genommen, wenn er langsamer neben uns herging. Nach einer Weile wurde beim Weggehen die Hand nach hinten ausgestreckt, damit der Hund selber den Dummy reinlegt. Dann wurden die Weglaufstrecken langsam auf Null reduziert. Am Anfang wurde immer gelobt, wenn der Hund den Dummy im Maul rumtrug statt ihn fallenzulassen.

    Die Weglauf- und Bück- und gleichzeitig Lob- und Handausstreckaktionen waren alles andere als elegant, ich bin nur froh, dass es keine Videos von dieser Zeit gibt :D Hat aber gut gewirkt, Geordie legt inwzischen alles Gebrachte in die Hand.

    Was mir bei euch aufgefallen ist: Es wurde euch gesagt, ihr müsst es anders machen, aber nicht erklärt, genau wie man es anders macht? Das finde ich nicht sehr vielversprechend... Vielleicht lohnt es sich, in der Gegend zu fragen, ob es hilfreichere Trainer gibt.

    Was jetzt aus Hundesicht das "Höflichere" daran sein soll, den Dummy in die Hand zu legen statt auf den Boden, das leuchtet mir freilich immer noch nicht
    ein :roll:
    Aber es sieht schon besser aus und ist weniger Mühe für den Mensch, insofern bin ich froh, dass Geordie es jetzt kann. Viel Spaß beim Üben, und lass dich ja nicht fotografieren dabei :D

    Liebe Grüße
    Kay

    @Rike
    Ah, danke für den Tipp!
    Übrigens danke auch für den Tipp, den du sonstwo reingesetzt hattest, mit dem Knochenmehl von Barf-Gut. Das werde ich jetzt für die nächste Zeit bestellen, denke ich. Ginger scheint das Knochenmehl vom barfshop gar nicht gut zu verdauen (schmierig und übelriechend der Output, auch schon vor AB), ich möchte ihr aber jeden Tag was geben, solange bei ihr der Knochen noch wachsen muss.

    Liebe Grüße, Kay

    Zitat

    Was hatte sie denn? Und warum darf sie kein Fett zulegen?


    Sorry, erst gesehen! Ginger hatte eine ED-OP: Sie hat jetzt einen durchgebrochenen und fixierten Elle-Knochen, der über die nächsten Wochen länger zusammenwachsen soll. 6-8 Wochen lang nur 3mal am Tag 15 Minuten Leinenspazieren... zum Glück ist es bisher so wie bei euch, noch hat sie keinen großen Appetit. Da sie schon so zum Moppeln neigt, muss ich jetzt mit der Zusammensetzung / Menge aufpassen.

    Heute morgen Pampe aus Ruccola, Postelein, div. Sprossen, Nüssen und Karottensaft mit Bierhefe, Barfers Omega-Öl, Gelenkzusätzen, Schmerzmittel, AB und Quark zum Übertönen (wobei ich mir gerade hab sagen lassen, das beißt sich mit Antibiotika, ab morgen gibts stattdessen einen Hauch Leberwurst :roll: )

    Später 2 Hühnerhälse mit Algen-Kräuter-Mix.

    Liebe Grüße, Kay

    Zitat

    Hundefutter ist doch immer aus Fleisch für den menschlichen Verzehr. :???:


    Du hattest es selber vorne im Thread geschrieben: Dieses "Fleisch" bedeutet bei Haustierfutter eben nicht nur Fleisch im Lebensmittelsinne, sondern auch Sachen wie Knochen, Haut, Federn, Sehnen, Knorpel usw. Das mit dem menschlichen Verzehr bedeutet nur, dass die Tierteile aus Schlachtungen für den menschlichen Verzehr stammen, nicht etwa, dass die Tierteile selbst auch Teile sind, die für Menschen genusstauglich wären.

    Mir ist klar, dass dir das klar ist =) Die Begriffe können aber sehr in die Irre führen, wenn man dieses Hintergrundwissen (noch) nicht hat. Die Futterhersteller spielen auch z.T. sehr geschickt mit den Begriffen, finde ich. Einige behaupten dann sogar weitgehend sinnfrei "keine Nebenprodukte" zu verwenden, was die Verwirrung wirklich perfekt macht :roll:

    EDIT: Das sollte jetzt nicht speziell auf Josera bezogen sein.

    Liebe Grüße
    Kay

    NRC = National Research Council, angesehene amerikanische Forschungsgesellschaft.

    Samojana, du hast ja schon Zitate gepostet, wo es heißt, Fleisch alleine würde ausreichend Phosphor enthalten. Die Zitate sind aber alle vage gehalten und ändern nichts dran, dass mit einer barfüblichen Menge Fleisch ohne Knochen die Bedarfszahlen nicht erreicht werden.

    Nur die Tatsache, dass die Bedarfswerte nicht erreicht werden, das würde mich nicht weiter irritieren, ich bin selber mehr als skeptisch bei den Laborversuchen, aber diese Quellen scheinen sich sonst, z.B. bei den Spurenelementen, an ebensolchen Laborzahlen zu orientieren.

    Es ist einfach seltsam, bei Iod Mikrogrammunterschiede ausrechnen zu wollen, Phosphor aber ohne konkrete Zahlnennung locker-flockig für abgehakt zu betrachten.

    Liebe Grüße
    Kay

    Aargh, ich glaube, ich habs falsch gemacht. Ich habe "aus dem Ausland stammender erwachsener Mischlingshund aus dem Tierschutz" angekreuzt.

    Ginger kam ursprünglich aus Italien, wir haben sie aber von einer deutschen Tierschutzorga, die sie schon nach Deutschland geholt hatte. Sie war schon einige Monate in dessen Tierheim hier in D, als ich sie im Netz sah und wir sie dann holten.
    Sorry...

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat


    weil sie sich m.E. nicht auf Frischfutter übertragen lassen, deshalb. ;)


    Zur Erinnerung: Du hast die NRC-Quelle jetzt gebracht.

    Es fehlt immer noch eine Begründung zur Meinung, dass bei einer fleischlastigen Fütterung ohne Knochen die Hälfte des sonst für nötig erachteten Phosphors ausreichend/empfehlenswert sei.

    Zitat

    Aber wo wir schon mal dabei sind, werf doch mal einen Blick auf die Eiweißempfehlungen ( NRC). Und gib das KG deines Hundes ein, damit die Gesamtmenge angezeigt wird.


    Da kommt was sehr Niedriges raus: 14,5g (wobei nicht klar ist, ob das der reine Überlebensbedarf oder eine Fütterungsempfehlung sein soll). Die Berechnung nach M/Z ergibt ca. 23g verdauliches Protein als Fütterungsempfehlung.

    Und nu?

    Liebe Grüße
    Kay