Zur These, es wäre Blödsinn, auf vermeintliches Mäkeln einzugehen:
Geordie hat bei ein paar Sachen (Gemüsepampe, rohe Leber) konsequent "gemäkelt", bis er kastriert wurde und auf einmal alles unkritisch in sich reinstopfte. Das habe ich ausgenutzt, um ihm wieder die unbeliebten Sachen vorzulegen -- mit sowas von durchschlagender Wirking, dass es mir für immer eine Lehre gewesen ist.
Zum Glück ist Geordie ein Magendarmsensibelchen und reagiert gleich extrem auf die Sachen, die er schlecht verträgt; andere Hunde haben vielleicht "nur" schlimme Magenschmerzen, die sich nicht so leicht anmerken lassen.
Klar kann man einen Hund zum Mäkeln erziehen. Man muss nur nachvollziehbar für den Hund ein nicht so beliebtes Fressen durch ein anderes ersetzen. Bei Geordie gab es nie zur gleichen Mahlzeit Ersatz, wenn etwas nicht gefressen wurde; es kam weg und das wars an dem Abend. Aber dem Hund gleich tagelang das gleiche Verhasste und möglicherweise nicht Vertragene vorzusetzen, das muss auch nicht sein.
Liebe Grüße
Kay