Beiträge von geordie

    Axel
    Wenn du jetzt meinst, das von ihr Erwähnte war nur eine unverbindliche Empfehlung und bezieht sich nicht auf die offizielle Zulassung, alles klar, nichts anderes sage ich ja auch.

    Und sonst... du scheinst eher darauf bedacht zu sein, das jährliche Impfen auf alle Fälle aufrechterhalten zu wollen als dich auf den Inhalt der so oft verlinkten Quellen einzulassen. Da beziehe ich mich nicht nur auf M. Peichl, wobei du in dem Fall eh nur die Autorin erwähnst -- zu den Daten, die sie liefert, hast du nichts gesagt. Mit dieser Hartnäckigkeit kenne ich so eine Haltung sonst nur von manchen Tierärzten.

    Liebe Grüße
    Kay

    P.S. Ich fänds schade, wenn wir jetzt dem "alle Tierärzte sind geldgeil"-Wahn verfallen würden, das wäre unfair =)

    Zitat


    war heute bei meiner TA um mit ihr über die impfsache zu reden sie meinte es gäbe generell nur für dir Tollwut eine 3 jahreszulassung für alles andere nur ein jahr ist das richtig?

    Nein, ist es nicht, außer vllt. bei Leptospirose (der Impfstoff wirkt höchstens ein Jahr, deckt zudem nicht die hierzulande gängigen Lepto-Arten ab).

    Bei Staupe und Parvovirose habe ich auch mal in einem Forum nachgefragt und folgenden Link zu einem Beipackzettel des einen Herstellers bekommen: http://www.pharmazie.com/graphic/A/22/8-20122.pdf

    Das ist Nobivac, da steht drei Jahre. Bei Quantum sinds angeblich vier Jahre.

    Was aber der Tierarzt bei einem vermeintlich uninformierten Hundehalter in den Impfpass reinschreibt, das ist eine andere Geschichte :roll: Man muss hierzulande schon informiert hingehen / am Besten vorher anrufen und auf das bestehen, was rechtens und erwünscht ist, sonst bekommt man oft einfach ein Jahr eingetragen, egal bei was.

    Liebe Grüße
    Kay

    EDIT:
    Hat sich überschnitten. Du könntest dir auch von der Tierärztin den Beipackzettel des Impfstoffs zeigen lassen, der angeblich nur ein Jahr hält =)

    Axel, du bringst da was durcheinander.

    Die "Empfehlung" der Hersteller steht nirgends verbindlicher als auf dem Beipackzettel der Hersteller.

    Was wichtiger ist: Dieses Herstellerdatenblatt ist die einzige unter diesen ganzen Empfehlungen, die einer offiziellen Zulassung bedarf. Was genau die offiziellen Zulassungen im Einzelfall bei Tollwut vorschreiben, steht hier schwarz auf weiß:
    [url=http://www.pei.de/cln_101/nn_161…-veterinaer.pdf]Übersicht über die Immunitätsdauer der Tollwutkomponente der Veterinärimpfstoffe[/url]

    Zu Hunden, die keinen nennenswerten Titer aufbauen: Ja, den Ausnahmefall gibt es -- auch bei einjähriger Impfung. Zu deinen Argumenten allgemein möchte ich sagen, dass auch eine Angstmache um Tollwut die TW-Impfung nicht kürzer wirksam macht.

    Liebe Grüße
    Kay

    Ich könnte mir vorstellen, dass es so läuft:

    Vom Futtergeschäft aus betrachtet:
    Ein großes Futtergeschäft wird das einkaufen, was sich gut verkauft und vorzugsweise vom Großlieferanten angeboten wird (viele kleine Lieferanten macht viel Arbeit, sprich wird teuer, es sei denn, man ist Kleinstunternehmer). Die üblichen Sorten erfüllen diese Kriterien, darum gibts keinen Grund was zu ändern.

    Von einer "besseren" Futtermarke aus betrachtet:
    Wo informieren sich die informierten Kunden? Fast nur im Internet. Also warum nicht übers Internet vermarkten, so erreicht man die entsprechenden Kunden und spart nebenbei auch Kosten.

    Liebe Grüße
    Kay

    Zitat

    Normal sagt man das beim Barfen der hund weniger trinkt, dem zu folge kann ich mir gut vorstellen das sie weniger pinkeln müssen.

    Das "weniger" bezieht sich aber auf den Vergleich mit trofugefütterten Hunden, die haben ja ganz schön viel was auszugleichen. Der Wassergehalt im Frischfutter (und in Dofu) bewegt sich bei so um die ?70-80%?, bei Trofu um die 10%.

    Bei Ginger habe ich nicht den Vergleich, sie wird fast seit ihrem Einzug hier gebarft. So wenig wie bei Kimba ist es nicht, aber bei ihr ist es auch manchmal so, dass sie frühmorgens oder spätabends nicht muss.

    Liebe Grüße
    Kay

    Ich sehe das genauso wie Betty. Zumindest vom Spezialisten anschauen lassen, sonst wirst du immer ein schlechtes Gefühl haben.

    Jetzt nach Gingers ED-OP ist mir erst so richtig klar, wie Hunde mit Schmerzen umgehen, nämlich möglichst gar nichts zeigen. Wie Ginger auf gebrochenem Beinchen rumläuft, ist eine echte Offenbarung. Wenn ein Hund mit einem im Prinzip belastbaren Bein nur dreibeinig läuft, würde ich Schmerzen nicht ausschließen, bloß weil man sie ihm sonst nicht ansieht.

    Ginger hat übrigens im November eine leichte PL festgestellt bekommen, damals rutschte die Kniescheibe mehrmals am Tag raus und nach einem kurzen Beinschütteln meist gleich wieder rein. Sie ist inzwischen mit Hilfe von Muskelaufbau-Übungen einer ganz tollen Hundephysiotherapeutin völlig symptomfrei, die deutliche Besserung wurde neulich vom Gelenkspezialisten bestätigt. Hier die HP der Physiotherapeutin, falls hier jemand in der Gegend mitliest: http://www.dogtouch.de

    Liebe Grüße
    Kay

    Clemens, mit diesen Argumenten kannst du auch für das monatliche oder wöchentliche Impfen plädieren.

    Es lohnt sich wirklich, sich ins Thema reinzulesen, hier zum Beispiel:

    Da findest du allerhand Details zu Studien über die Dauer der Immunität (z.B. Staupe und Parvo mind. 7 Jahre) und zu Nicht-Wirken von Imfpungen und Nachimpfungen.

    Liebe Grüße
    Kay

    Vergangenheit:
    Dosen: Pedigree, Rinti, Hills i/d, Reddy i/d
    Trofu: Royal Canin, Timberwolf, UniQ, Lupovet.

    Gegenwart:
    Für die Zeiten bei Sittern ganz selten mal eine Dose Terra Canis, ansonsten frisch.

    Zukunft:
    Da man Frisches an den Hund fast beliebig anpassen kann, wüsste ich spontan keinen Grund, davon wegzukommen *aufholzklopf*
    Für Sitterzeiten könnte mal eine andere Dosensorte / TK-Fefu hinzukommen.

    Liebe Grüße
    Kay