Beiträge von IngoK

    Meine Notropis kommen mit 26 Grad wunderbar klar. Aber nächstes Jahr werde ich zur Vermehrung ein Aquarium in den Garten stellen und den -hoffentlichen- Nachwuchs im Gartenteich aussetzen.

    Viele Grüße

    Ingo

    P.S.: Die Zahl der Trumdeckelschnecken ist ein gutes Mass für das Ausmass der Überfütterung. Offensichtlich fütterst du viel zu viel......da wird auch ein mittelbarer Grund (Wasserwerte!) für das Fischsterben liegen. Sei froh, dass die TDS das etwas abpuffern, indem sie zuviel Futter in zuviel Schnecken verwandeln, was letztlich harmloser ist.
    Viele TDS gibt es natürlich nur, wenn sie genug Futter finden. Wenn Du nur soviel fütterst, wie für die Fische reicht, wird sich de TDS Population in Grenzen halten.

    Für mich ist die Antwort auf dei Threadfrage eigentlich eine ganz einfache: Eskommt darauf an! :D :D
    Was meine ich damit? Nun, der Hund ist ohne Zweifel ein soziales Lebewesen mit einem starken Bedürfnis nach einem sozialen Umfeld mit weitgehend geregelten Rollenzuweisungen.
    Dabei ist er in seiner Hundwerdung hochflexibel bezüglich des Beziehungsrahmens geworden und passt sich verschiedenen Situationen im menschlichen Umfeld ebenso an, wie er in der Lage ist, eine Rudel- oder rudelähnliche Struktur zu verstehen.
    Diese generelle Aussage wird teilweise durch gezielte Zucht auf bestimmte Ausprägungen potentiell sozialrelevanter Verhaltensweisen (Wach- Schutz- Hüte- Herdenschutztrieb-) eingeschränkt, tendenziell ist die individuelle Charakterprägung (wobei die Lebensweise in der Sozialisierungsphase natürlich ene große Rolle spielt) aber trotzdem entscheidender für die Fähigkeit sich in verschiedene Sozialstruktur einzubinden als die Rassezugehörigkeit.
    Was das Ausbilden von Hunderudeln angeht ist meine Meinung die folgende: Die meisten Hunde besitzen die Fähigkeit, sich in ein bestehendes Rudel einzugliedern (sofern sie die Akzeptanzhürde meistern). Die meisten wären auch in der Lage, mit ihren Nachkommen ein organisch gewachsenes Familienrudel zu gründen. Viel weniger Hundeindividuen sind dagegen imstande ein nicht familiär gewachsenes Rudel "zu gründen" und dort eine Kernfunktion (ich vermeide damit bewusst ein wenig den Begriff Alphatier) auszuüben.
    Daher bilden nicht alle streunenden Hunde Rudel oder rudelähnliche Gemeinschaften, doch es kommt vor.
    Soweit meine Meinung zu der Gesamtsituation.

    Viele Grüße

    Ingo

    P.S.: Gefährten können, müssen aber nicht Rudelmitglieder sein, Rudelmitglieder sind immer Gefährten :D

    Liest sich wie unser Hund.
    War ein ca 5 jähriger Strasenhund als er vor drei Jahren zu uns kam.
    Grundgehorsam war mit etwas Hundeschuleunterstützung rasch drin.
    Ohne Ablenkung funktioniert er auch prima, gerazu musterhaft.
    Aber das Ausbüxen beim Anblick von jagdbarem oder auch das Leinepöbeln bei manchen Hundetypen und ein paar andere Kleinigkeiten haben wir auch mit Hilfe von zwei (nacheinander) Hundetrainerinnen nicht wegbekommen.
    Im Zweifelsfall ist die jahrelange Selbständigkeit auch noch nachhaltig zu spüren.
    Wir haben inzwischen akzeptiert, dass manches einfach mit diesem Hund nicht geht. Hund ist immer an der Schlepp und bei kritischen Hundebegegnungen wird kurz und knapp ohne Gedöns an kurzer Leine vorbeigegangen und gelobt, wenn er sich danach beruhigt und uns zuwendet.
    Natürlich beloben wir sowieso jedes positive Verhalten in den kritischen Situationen ausgiebig, aber 100% von Wild und Hund abrufbar wird unsrer wohl nie sein.
    Da kommt halt ein bestimmter Charakter mit dem jahrelangen Freileben zusammen (Stur, unabhängig, selbständig) und dagegen haben ein paar Jahre Haushund (obwohl die Bindung inzwischen recht stark ist) nicht 100%ige Druchschlagkraft.
    Will sagen: Gib zwar jetzt noch nicht auf, kann aber sein, dass Du mit manchem auf Dauer leben musst.
    Aber auch das geht durchaus.

    Viele Grüße
    Ingo