Beiträge von IngoK

    Zitat

    'Der Hund' lernt den Menschen im Laufe seines Lebens lesen - das ist ihm sicherlich nicht angeboren.


    Sorry, aber das stimmt nicht.
    Natürlich lernt er das im Laufe seines Lebens immer besser.
    Es gibt aber jede Menge wissenschaftlicher Studien, die belegen, dass es Hunden tatsächlich inzwischen angeboren ist, menschliche Gestik, Mimik und Stimmlage zu verstehen.


    Viele Grüße

    Ingo

    Die angegebenen Lumenzahlen sind meist theoretische Maxima der verbauten LED, die mit den verwendeten Batterien nie auch nur annähernd zustande kommen.
    Dennoch kannst Du sehr helle und handliche LED Taschenlampen für kleines Geld bei Ebay erstehen. Ich habe mehrere solche und durchaus gute Erfahrungen gemacht. Im Busch in Afrika glühen die Löwenaugen noch in 250m Entfernung auf und generell sind die Dinger sehr viel heller als übliche Taschenlampen.
    Achte auf welche mit guten wiederaufladbaren Akku, sonst gibst Du sehr viel Geld für Batterien aus.
    Ein Zoomreflektor und einstellbare Leistungsstufen sollten schon sein.
    Klar, ein Profi lächelt über so etwas, aber für Deine Zwecke reicht eine für 20-40€.
    Natürlich nicht direkt in Augen strahlen, wenn die näher als 50m dran sind.
    Hier ein Beispiel für ein brauchbares Produkt (habe ich selber auch):

    Viele Grüße

    Ingo

    Schnauzengriff ist hier im Hundeforum extrem verpönt - was ebenso unsinnig ist, wie ihn als wichtig zu bezeichnen.
    Fakt (oder sagen wir in diesem Medium mal lieber: Meine Meinung ist) ist, er ist nicht nötig, schadet aber auch nicht.
    Hunde sind mehr als auf alles andere tausende von Jahren und Generationen darauf selektiert worden, menschliches Handeln zu verstehen und richtig zu interpretieren.
    Jede Art von Maßregelung, die Du ernst meinst, wird daher bei dem Hund ankommen. Ob Du meinst, dabei hündisches Verhalten imitieren zu müssen ist ziemlich egal.
    je spontaner, umso verständlicher, je überlegter, umso größer das Rsiko, vom Hund eben nicht verstanden zu werden.
    Welpen bekommen im übrigen auch von der Mutter ab und an klare Ansagen. Je jünger die Welpen sind, umso weiter dürfen sie gehen, je älter sie werden, umso deutlicher werden die Grenzen gesetzt.
    Je nach Temperament von Hündin - und Welpen- fällt Maßregeln allerdings unterschiedlich offensichtlich und heftig aus.
    In jedem Fall ist es jedoch sehr kurz und folgt unmittelbar auf das Fehlverhalten. Behält man das im Kopf, fährt man schonmal nicht schlecht. Nur mit positiver Verstärkung zu arbeiten ist unnatürlich. Eine klare Ansage ab und an kann Wunder und beschleunigend -druchaus auch auf die Bindung- wirken. Wie deutlich man dabei werden muss hängt vom individuellen Hund ab. Der eine ist extrem eingeschüchtert, wenn man ihn kurz anschnauzt oder es bricht eine Welt für ihn zusammen, wenn Du einfach aufstehst und weggehst, der andere realisiert diese Art der Maßregelung vielleicht noch nicht mal und braucht dann schon mal einen Schubs oder meinetwegen auch einen Schnauzengriff. Ich favorisiere für die hartleibigeren Fälle kurzes Schubsen unter gleichzeitigem einsilbigem verbalem Schimpfen (ich rufe dabei einfach "hey"). Das dauert nur den Bruchteil einer Sekunde und muss daher zB nicht mal ein Spiel wirklich unterbrechen. Es ist dennoch für den Hund gut verständlich und in seiner Intensität so anpassbar, dass es jeden beeindruckt.
    Im Zweifelsfall kann man es noch durch Abwenden oder Weggehen verstärken.

    Viele Grüße

    Ingo

    Wir haben einen Straßenhund. Und ja, er denkt mit, plant voraus und merkt sich auch Dinge längere Zeit.
    Von wegen, im Augenblick leben....
    Aber er hinterfragt auch und widerstrebt bei Dingen, die er "anders sieht". Er wäre trotz aller Bindung viel lieber viel unabhängiger, als er es als Haushund sein kann.
    Ob das ungewöhnliche Intelligenz ist? Wohl eher Ausnutzung des Potentials, erzwungen durch jahrelanges auf sich selbst gestellt sein auf der Straße.
    Macht ihn das zu einem "dankbaren" Hund? Ja. Macht es ihn zu einem einfachen Hund? Absolut nicht.
    Ein wenig weniger mitdenken und hinterfragen und ein wenig mehr blinder Gehorsam wären oft schön.
    Anthropomorph gesehen verhält sich unser Hund teils recht intelligent und ist es dann auch im menschlichen Sinne. Aber hier liegt der Knackpunkt, wir neigen dazu, Intelligenz nur aus unserem Blickwinkel zu bewerten udn sind dann weitgehend blind für kontext- und artpsezifisch anders geartete Intelligenz, die dennoch hohe kognitive Fähigkeiten benötigt.
    Insofern ist eine Bewertung tierischer Intelligenz für LAien -aber auch Fachleute- sehr schwer und man liegt dabei oft weit daneben. Ein einfaches Beispiel zeigt das: Ratten kommen mit komplizierten Labyrinthen im Schnitt weit besser zurecht, als Professoren, die unter gleichen Bedingungen gegen soe antreten. Sind sie deshalb intelligenter? Schimpansen lernen es nie, gesprocheen Sprache zu nutzen. Sind sie deshalb Dumm? Nun, im vergleich zu uns vielleicht, doch wei gut sie potentiell mit Sprache umgehen können zeigt sich, wenn man ihnen eine Zeichensprache lehrt.
    Und last not least: Bei aller -aus Menschensicht- Intelligenz unseres Hundes: Unsere Graupapgeien lassen ihn weit weit hinter sich, wobei widerum das Männchen erheblich cleverer ist, als das Weibchen. trotzdem hat sie die Hosen an, denn sie ist dreister (und macht sich anscheinend weniger Gedanken über potentiell unangenehme Folgen ihres Handelns).

    Viele Grüße

    Ingo