Beiträge von IngoK

    Bist Du sicher, die Springkünste Deines Hundes genau zu kennen? Es wäre ärgerlich, aufwändig etwas zu bauen und der Hund hüpft einfach drüber.
    Ich spreche aus Erfahrung: 90 cm überspringt unserer aus dem Stand - und er ist selber an der Schulter nur 43 cm hoch.
    Billig, einfach (zB mit Kabelbindern) anzubringen und nicht unhübsch sind zB Schildmatten. Gibt es in allen Höhen in jedem Baumarkt.
    Die Auswahl an schnell wachsenden Rankpflanzen ist recht groß. Es kommt ein wenig drauf an, ob Du mehrjähriges willst oder einjähriges und wie die Sonneneinstrahlung ist.
    Efeu wächst eher langsam, vor allem in den ersten 5-6 Jahren. Es ist zwar leicht giftig, wegen des sehr bitteren Geschmacks dürfte aber kaum ein Hund freiwillig gefährliche Mengen davon fressen. Extrem rasch und dicht - und das selbst im Schatten- wachsen die verschiedenen winterresistenten Arten aus der Gattung Aristolochia. Die schwarzäugige Susanne (Thunbergia) ist zwar nicht winterhart, wächst aber auch sehr schnell. Verholzend und mehrjährig sind zB Clematis und Kiwi. Beide wachsen rasch brauchen aber Sonne.

    Viele Grüße

    Ingo

    Ich kenne aus meiner weiteren Bekanntschaft genau einen Fall, in dem ein Hund einen Überfall verhindert hat.
    Verhalten von Hund und Frauchen fand ich geradezu vorbildlich und die bildliche Vorstellung des ganzen, so ernst es eigentlich ist, läßt mich immer wieder schmunzeln. Selbst jetzt, nach vielen Jahren noch.
    Was war passiert: Junge, recht attraktive und selbstbewusste Dame geht nach Einbruch der Dämmerung allein im Park spazieren. Nun, nicht ganz allein, denn sie führt den Familienhund Gassi. Das ist ein gemütliches, friedfertiges und sehr gut erzogenes Tier und darf daher im Umkreis einiger Meter frei herumlaufen. Das einzige leicht ungewöhnlcihe: Herr Hund ist ein Mastino von fast 80 kg, der zudem leider ein starker Sabberer ist.
    Dann passiert es: Die Dame wird von einem angetrunkenen jüngeren Herrn erst verbal, dann körperlich belästigt. Als sie aufkreischt, taucht aus dem Dunkeln ihr Begleiter auf, springt den jungen Mann an, bringt ihn zu Fall und stellt sich breitbeinig über ihn. Laut und tief knurrend, dabei vor Aufregung extrem sabbernd.
    So bleibt er stehen, bis die Polizei vor Ort ist. Als braver Hund unternimmt er auf Weisung hin nichts weiter, das Knurren soll aber immer bedrohlicher geworden sein.
    Der Vorfall hatte keine negativen juristischen Folgen für Hund und Halterin, aber ich denke, der Angreifer wird in der Wartezeit einiges an Gefühlen durchlebt haben.
    Recht so.

    Viele Grüße

    Ingo

    Unsere Terrarientiere findet der Hund interessant, zeigt sie an, lässt sie aber in Ruhe. Ausnahme komischerweise die Scheltopusiks. Wenn ich das Freilandterrarium öffne, drängt Hund sofort hin, will rein und ich würde nicht für ihn garantieren, wenn er dort einen Scheltopusik findet. Daher wird Hund ins Haus gesperrt, wenn ich am Gartenterrarium arbeite.
    Unsere Fische sind ihm egal, vor den meisten Futterinsekten schreckt er eher zurück.
    Unseren Graupapageienhahn ignoriert er weitgehend, bzw ist ihm freundlich gesinnt (hört aber nicht auf dessen Kommandos, auch wenn die energisch ausgesprochen werden). Unsere Graupapageiendame mag er gar nicht und würde sie wohl umbringen, wären sie unbeaufsichtigt zusammen. Das beruht allerdings auch auf Gegenseitigkeit - nur würde bei einer Konfrontation der Vogel halt den kürzeren ziehen.


    Viele Grüße

    Ingo

    Ich selber komme nur selten auf mehr als 6 Stunden Schlaf.
    Bei uns ist der Hund der Langschläfer.
    Zwischen 19 Uhr 45 und 7 Uhr 30 empfindet er es als Zumutung rauszusollen. Wenns sein muss hält er auch noch eingie Stunden länger durch. Wenn er wirklich muss, kommt er, fiept und stupst.
    Aber meist fordern wir ihn morgens früher zum mitgehen auf, als ihm eigentlich lieb wäre.


    Viele Grüße

    Ingo

    Zitat

    Ich liebäugel derzeit mit der Sony Alpha 77, in einem Paket mit Objektiven. Da ich nicht wirklich viel Erfahrung habe, könnte von Euch mal jemand das Angebot anschauen, und mir sagen, ob gut oder nicht gut? Ob zum Preis vergleichbar eine Andere besser oder gleichwertig wäre?

    http://www.sony.de/bundle/e3000kbl20fdn.eu

    Die E 3000 in dem verlinkten Angebot ist eine Billigknipse für Systemkamera Einsteiger. Mit der wirst Du nicht glücklich.
    Sie kann wenig und mutet in der Haptik sehr billig an.
    Die A77 kann ich dagegen nur empfehlen, ich habe sie -unter anderem - auch selber und bin nach wie vor begeistert.
    Die Preise sind übrigens in den Keller gesunken, da alle sich auf die neuen A7 und A7R stürzen. Man kann also gerade jetzt preisgünstigst eine neue oder fürn Appel und nen Ei eine gebrauchte A77 erwerben.
    Alleinstellungsmerkmale sind IMHO der extrem flexible Klappmonitor mit Liveview ohne AF Kompromissen, die Sucherlupe, der große helle EVF, in dem ich nicht nur sehe, wie das Bild in Abhängigkeit von meinen Einstellungen aussehen wird, sondern in dem ich von der Sucherlupe über die Wasserwaage bis zum Histogramm alles einblenden kann und mit dem ich das geniale Fokuspeaking nutzen kann.
    Horizontales Spinnennetz, 50 cm über dem Boden mit darunter hängender Spinne. Spinne von unten knipsen und mit volller visueller Kontrolle scharf stellen - Null Problem...welche andere Kamera kann das?
    Der fehlende Spiegelschlag und elektronische erste Vorhang in Kombination mit dem Super Steady Shot hilft in der Praxis enorm, auch lange Verschlusszeiten frei Hand zu halten. 1: 60 bei 400mm bekomme ich in guter Qualität oft hin, 1/125 eigentlich immer..
    Mit den richtigen Objektiven kann man die 24 Megapixel voll ausnutzen und das Rauschverhalten ist druchaus besser, als man der A77 nachsagt - mit Bedacht verwendete Einstellungen vorausgesetzt.
    Als JPG Knipser nutze ich auch zumindest einen Teil der bequemen Gimmicks wie Auto HDR, Panorama, oder Toy effekt recht regelmäßig.

    Beispielbilder findest Du in meiner Galerie auf dem Sonyuserforum. In der Galierie dazu einfach nach Bildautor ingoKober suchen.

    Viele Grüße

    Ingo

    Plage...abschiessen...ich finde es erschreckend, hier immer noch die Einstellung zur Natur vorzufinden, die den Artenreichtum Europas bei allem was größer als ein Kaninchen ist in den letzten tausend Jahren auf den heutigen traurigen Rest reduziert hat.
    Schakale sind zudem vorsichtige Opportunisten und die Vorfälle klingen so gar nicht nach denen. Hier kann leicht wieder ein Sündenbock geschaffen werden und die Tätigkeiten streunender Hunde werden rasch mal den Schakalen in die Schuihe geschoben.
    Übergriffe von Schakalen auf Menschen? Eher gewinne ich drei Wochen hintereinander eine Million im Lotto.
    Und ja, ich habe mich schon in Gebieten aufgehalten wo Schakale leben und ihnen nachgespürt. Geschossen habe ich aber nur mit der Kamera:
    http://www.sonyuserforum.de/galerie/detail…image_id=110244
    Leider war es aber schon immer so, dass man die Tiere, die man umbringen will, zuerst verteufelt, ihnen alles mögliche in die Schuhe schiebt und dann der große Held ist, wenn man seltene harmlose Kleinbeutegreifer abknallt, weil sie die Frechheit haben, sich in ihren angestammten Territorien wieder auszubreiten.
    Und selbst wenn sie mal ein Haustier reissen: Schakale sind nützlich, in Europa selten und schützenswert, Hunde sind gefälligst unter Kontrolle zu halten.
    Meine Kollegen auf der anderen Seite des großen Teiches haben Kojoten im Vorstadtbereich und was tun sie: Sie lassen Katzen und kleine Hunde nicht unbeaufsichtigt raus und freuen sich an den nächtlichen Heulkonzerten. Wird mal eine Katze gefressen, ist klar, dass der unachtsame Mensch schuld war, nicht der Kojote!
    Die Amerikaner - zumindest manche- haben offenbar etwas gelernt. Wir Europäer anscheinend immer noch nicht.
    Mensch Hund und Gewehr hört wohl nie auf, eine gefährliche Kombination für alles, was atmet zu sein.

    Ich bin immer entsetzter darüber, wie sich dieser Thread entwickelt.

    Ingo