Ähm, wir haben genug Geld und es ist eigentlich immer jemand zu Hause.
Da MUSSTEN wir uns doch einfach einen Hund anschaffen, oder?
Scherz beiseite: Unsere Tochter (10) ist seit sie darüber reden kann ein großer Hundefan. Sie hat einige Jahre gebraucht, uns davon zu überzeugen, wie ernst ihr das ist und nun ist seit fast zwei Jahren der Hund da. Ne arme Socke aus Mallorca, mit Baustellen (Hütehund und Terrier stecken gleichermaßen drin
) aber herzensgut.
Fazit: Kind ist glücklich, zweites Kind erstaunlicherweise auch. Und überhaupt: Das Aufwachsen mit Hunden gibt Kindern vieles, was sonst nicht so einfach zu bekommen ist. So ein Hund ist Kuschelpartner, Kumpel, Spielgefährte, Kummerkasten, Bestätigung aber auch Aufgabe und Verpflichtung. Als Partner fürs Heranwachsen nicht zu ersetzen.
Ich bin eh ein Hundemensch, da erübrigt sich die Frage nach dem Sinn...meine Frau hat die meiste Arbeit, da fast immer daheim und war nie ein Hundemensch (darum haben wir überhaupt erst seit kurzem einen Hund). Aber inzwischen hat gerade sie eine besonders enge Bindung zu unserem Caniden.
Was sonst an Sinn? Nun, der Hund hat eine feste Heimat mit Sozialpartnern, Pflege, Ansprache, Förderung und Forderung und wir unseren Spass daran.
Wobei wir bei Förderung und Forderung Maß halten. Im wesentlichen "läuft der Hund in der Familie mit". Grundgehorsam muss sein, an den Bausrtellen wird -mal mehr mal weniger erfolgreich- gearbeitet und bei jedem Spaziergang irgendwas geübt.
Ab und an ein wenig Tricks und Versteckspiele als Kopfarbeit und das wars dann aber auch schon.
Wir haben den Eindruck, dem Hund gefällt sein Leben bei uns. Damit macht das ganze für ihn Sinn. Unsere Tochter ist jedenfalls nach wie vor seelig.
Mir reicht das als Gesamtsinn.
Viele Grüße
Ingo