Beiträge von IngoK

    Das hier bisher diskutierte bezieht sich zudem auf ein veraltetes anthropozentrisches Weltbild, dass den Menschen kategorisch von den Tieren abgrenzt und ignoriert, dass die Lebendige Welt ein Kontinuum darstellt.
    Zoologisch gesehen ist der Mensch übrigens die dritte Schimpansenart und es gibt gemäß den taxonomischen Regeln keine Rechtfertigung für eine eigenen Gattung. Die Revision erfolgte nur deshalb nicht, weil sie kaum durchsetzbar sein dürfte...aus irrationalen Gründen!
    Zudem hat sich sehr ähnliches komplexes soziales verhalten vielfach unabhängig entwickelt und baut am Ende dennoch auf oft sehr ähnlichen Mechanismen auf, die auch interspezifisch funktioneren. Und nicht nur in artifiziellem Umfeld.

    Hundundmehr Die Definition von Bindung ist die enge und emotionale Beziehung zwischen Kindern und der Mutter, auch dem Vater und anderen engen Bezugspersonen. Das ist nunmal die Definition, das ist weder veraltet noch falsch.
    Die Definition kannst du ua. hier nachlesen:

    https://www.socialnet.de/lexikon/Bindung

    https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/bindung

    https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/bindung/2401

    Damit steht außer Frage, dass das zwischen Hund und Mensch nicht möglich ist.
    Außer Frage steht natürlich auch, dass der Hund fähig ist, eine Verbundenheit/Beziehung zu Menschen aufzubauen und dass umgangssprachlich Bindung für eben diese Verbundenheit/Beziehung verwendet wird. Aber die Definition bleibt trotzdem wie sie ist.

    Das ist Haarspalterei, denn es bezieht sich nur auf Wortdefinitionen und nicht auf das Phänomen an sich. Interspecific bonding ist ein weit verbreitetes Phänomen und kommt bei wildlebenden Tierarten ebenso vor, wie zwischen Menschen und Haustieren. Bei Haustieren ist domestikationsbedingt sogar eine angeborene Appetenz vorhanden, die diese Bindung erleichtert. So eine Bindung zwischen artliche verschiedenen Partnern kann sehr tief und gegenseitig sein, sie zu leugnen macht wenig Sinn.
    Es gibt viele Veröffentlichungen in peer reviewed scientific journals zu diesem hochinteressanten Thema.


    Siehe zB

    Reilly, Olivia T. (57217119384); Somerville, Leah H. (6701748543); Hecht, Erin E. (23481779600)
    Mechanisms of Social Attachment Between Children and Pet Dogs
    (2024) Animals, 14 (20),

    Pongrácz, Péter (7004426787); Dobos, Petra (58102228500)
    7004426787; 58102228500
    What is a companion animal? An ethological approach based on Tinbergen's four questions. Critical review
    (2023) Applied Animal Behaviour Science, 267, art. no. 106055,

    Turner, Dennis C.
    A review of over three decades of research on cat-human and human-cat interactions and relationships
    (2017) Behavioural Processes, 141, pp. 297 - 304


    Udell, Monique A. R. (23977178200); Wynne, C.D.L.
    A review of domestic dogs' canis familiarisa human-like behaviors: Or why behavior analysts should stop worrying and love their dogs
    (2008) Journal of the Experimental Analysis of Behavior, 89 (2), pp. 247 - 261,

    Ich habe die Kälte satt und poste mal ein Archivfoto aus wärmeren Regionen.

    Externer Inhalt www.sonyuserforum.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Iguacu Herbst 2023

    Die Ecke, wo das alte große Paludarium stand, war mir jetzt zu leer.

    Also habe ich sie gefüllt...seit letzten Samstag auch mit Wasser. Mit 720 Litern
    Bisher läuft es gut ein.

    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Bei uns wird der Hund nicht vermenschlicht, aber Mama Papa hat sich trotzdem so eingeschlichen, seitdem die Kinder den Hund jeweils wörtlich zu Mama oder Papa geschickt hatten, Die sind längst aus dem Haus, der Hund ist ein anderer... wir haben es beibehalten.
    Wobei das jeweils eher mit Boss zu übersetzen ist.

    Das kann auch ein stressausgelöstes Anfallsleiden sein. Unser Hund hat eines, das phänomenologisch ähnlich aussieht. Die einzelnen Anfälle dauern maximal zwei Minuten, dann ist er kurz desorientiert, dann wieder völlig normal. Die Diagnose hat gedauert, es war aber dann medikamentös gut in den Griff zu bekommen und wir sind von oft mehreren Anfällen am Tag auf 1-2 Anfälle im Monat mit mehrmonatigen Pausen runter. Ich würde den Hund - und das Video- auf jedem Fall einem Neurologen vorstellen.

    Die andere wahrscheinliche Option ist für mich eine Mangelsituation oder etwas virusinduziertes.