Beiträge von LayNia

    Rasta und ich sind übrigens heute in der Klasse 3 gestartet und haben unser erstes V geschafft, mit 291 Punkten :mrgreen-dance:.

    Ich hatte etwas Bedenken, weil sie in der Generalprobe sehr verhalten und etwas verunsichert war, aber heute war sie super drauf und ist fast genauso wie im Training gelaufen.

    Zweimal hat sie sich verträumt in der Gegend umgeschaut, weshalb wir ein Zusatzkommando benötigt haben, und den Richtungsapport und den Lauf zur Pylone in der Übung 8 hat sie etwas :hust: lautmalerisch untermalt :hust:, aber insgesamt hat sie sich super präsentiert - und mir ist es viel lieber, sie ist zwischendrin mal laut und motiviert als stumm und gehemmt.

    Und sie hat ein paar Zuschauern, die uns vorher wohl belächelt haben, gezeigt, dass in dem kleinen Pudelchen mehr steckt als man vermuten würde :D.

    Das Kommando fürs Vorauslaufen ist bei mir immer gleich, unabhängig davon, ob etwas liegt oder nicht. Mein Hund hat sowohl beim Voraus als auch bei der Box, die Aufgabe, solange zu rennen, bis er entweder sein Ziel (Target oder Futterdummy) findet oder ich ihn stoppe.

    Wenn der Hund aufgrund eines anderen Kommandos vorher schon weiß, dass er gestoppt wird, warum sollte er dann mit Vollgas weit rennen? Die meisten Hunde würden dann ja irgendwann das Steh vorwegnehmen oder gar nicht erst richtig losrennen.

    Ich finde auch, dass ein paar Starts beim Rally Obedience helfen können, weil da die Atmosphäre ungezwungen ist und man dem Hund viel mehr helfen kann.

    Was mir noch eingefallen ist: Seminare eignen sich auch super, vor und mit fremden Menschen zu trainieren. Da kannst du das Problem ja auch gezielt ansprechen und darum bitten, dass fremde Helfer und die Steward-Situation mit einer fremden Person geübt werden.

    Ich persönlich bin da auch immer etwas nervös, was der Prüfungssituation etwas nahekommt.

    Schön ist es auch wenn die Hündinnen es schaffen sich gegenseitig auf die Ohren zu pinkeln, weil die Eine noch nicht fertig ist mit Schnüffeln während die Andere schon im "ich-bin-die-Größte" - Markierungsmodus ist :headbash:

    Oder wenn die eine markiert und die andere unbedingt die Nase hinhalten muss, um auch an der spannenden Stelle zu schnüffeln... xD

    Das Bein heben meine Mädels beim Markieren auch öfters. Rasta oft fast wie ein Rüde (sie würde auch Hauswände anmarkieren, wenn sie dürfte) und Tessia pinkelt zwar im Sitzen, hebt dabei aber oft ein Bein etwas an.

    Ich würde da viel prüfungskonform üben. Also wenig alleine und die Hilfspersonen/Trainingskollegen halt so rumlaufen und sprechen lassen, wie es in der Prüfung Steward und Richter machen. Klar ist es dann immer noch was anderes, wenn das in der Prüfung fremde Leute sind, aber zumindest das Bild ist dann gleich.

    Die meisten Vereine bieten ja auch Trainingstermine vor den Prüfungen für Fremdstarter an. Das würde ich auf jeden Fall nutzen und hier auch die Leute dort soweit möglich einspannen.

    Mir selbst hat es außerdem sehr geholfen, öfters als weißer Hund in den Gruppenübungen mitzumachen.

    Ich bestätige den Rückweg variabel. Also mal Click direkt nach dem Aufnehmen, mal auf Höhe der Pylone, mal, wenn sie fast bei mir ist. Als Belohnung fliegt der Ball hinter mich. Sie soll das Gefühl haben, je schneller sie ist, desto wahrscheinlicher fliegt der Ball.

    Eine Endgrundstellung verlange ich nicht sehr oft; vielleicht so einmal von 5 Malen.

    Ansonsten: Hat er vielleicht einen Konflikt damit, das Holz abzugeben?

    Ich hab einen thread gestartet weil ich mir einen Jagdhund zulege, viel haben dort drauf geantwortet und mir geraten den Hund nicht zu nehmen auch wegen meiner Katzen. jetzt stellt sich mir die Frage: was ist wenn Hund sich nicht mit den Katzen veträgt und sie jagen will ,wäre es sehr schlimm dem Hund einen Maulkorb in der Wohnung anzuziehen?

    Der Hund kann die Katzen auch mit Maulkorb jagen, in Angst und Schrecken versetzen und verletzen. Zudem ist ja davon auszugehen, dass sich die Katzen wehren, wenn sie gejagt werden, also auch Gefahr für den Hund bestehen könnte.

    Der Stress, in dem die Tiere leben müssen, wenn sie sich gar nicht vertragen, wird nicht weniger, nur weil der Hund nicht beißen kann.