Beiträge von LayNia

    Aktive Hunde brauchen ja viel Energie, nicht viel Protein. Der Körper kann aus Protein zwar Energie ziehen, aber dabei werden die Nieren belastet. Ein Hund braucht etwa 2 g Protein pro kg Körpergewicht, also bei deinem Hund komme ich da auf einen Bedarf von 44 g Protein am Tag. In 500 g Muskelfleisch sind ca. 100 g Protein! Die Hälfte würde also völlig ausreichen. Wichtige Energielieferanten sind Getreide und Fett.
    Ich habe am Anfang auch den Fehler gemacht, dass ich versucht habe, den Energiebedarf mit Fleisch zu decken, mit dem Ergebnis, dass meine 29-kg-Hündin 1 kg Fleisch am Tag gebraucht hat, um ihr Gewicht zu halten! Dogforum sei Dank habe ich schnell gemerkt, dass das nicht gesund ist und die Fleischportion auf 300 - 400 g gesenkt; dafür ergänze ich jetzt die Portion durch Fett und Getreide (meistes Reis oder Hirse).

    Was mir auch auffällt ist, dass in deinem Plan keine Innereien enthalten sind (Herz ist Muskelfleisch). Gibt es dafür einen Grund?

    Willst du gar keine Knochen füttern? Ich persönlich decke den Kalziumbedarf meines Hundes lieber durch Knochen als durch irgendein Pulver, aber wenn du die Calciumcitratration nach dem Bedarf deines Hundes ausgerechnet hast, geht das wahrscheinlich auch so.

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    So aus gegebenem Anlass habe ich auch eine Frage:
    Ist es normal, dass sich bei einem Hund plötzlich die Anzahl der Häufchen pro Tag ändert? Also einfach von einem Tag auf den anderen, ohne dass es Veränderungen wie Futterumstellung, Rationsänderung oder Steigerung der Aktivität gab?


    Wie alt ist denn dein Hund? Erwachsenwerden ist auch noch eine Änderung, die dazu führen kann. Meine Hündin hat als Welpe etwa 5 Häufchen gemacht, als Junghund etwa 3 und jetzt als ausgewachsener Hund 2 am Tag.
    Ansonsten kann natürlich noch Aufregung auf die Verdauung schlagen oder eine andere Art der Aktivität (meine Hündin macht mehr Häufchen, wenn sie schwimmen war).

    Ich trainiere Obedience, Flyball und ab und zu Mantrailing.

    Ich finde, wenn dein Hund so gerne mit der Nase am Boden unterwegs ist, bietet sich doch Nasenarbeit wie z. B. Mantrailing an. Gerade Beagles sind dafür ja prädestiniert. Und beim Mantrailing kommt auch der Mensch meistens ganz schön ins Schwitzen. Dafür braucht man halt immer Hilfspersonen, die sich als Opfer bereitstellen. Und man muss erst mal eine Hundeschule oder einen Verein finden, der das anbietet.

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    Akzeptieren die Hunde dann das offiziele Boxband auch?


    Normalerweise ja, aber wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du dir gleich ein paar Sets zulegen, damit du variieren kannst. Ich habe sowohl Hütchen als auch Bänder in drei unterschiedlichen Farben und tw. auch unterschiedlich groß/breit, so kann ich sicher sein, dass mein Hund jede Box als solche erkennt. Ich hab z. B. Geschenkbänder im Sonderangebot gekauft, die sind oft genau 3 m lang, da muss man nicht einmal mehr etwas abmessen. Zum Befestigen kannst du dicke Nägel oder auch Zeltheringe oder Schaschlikspieße nehmen.

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    Wie macht ihr das mit den Hölzern,bewahrt ihr das was euren Geruch trägt getrennt auf?


    OK, ich stehe bei dieser Übung noch am Anfang, aber so mache ich es (in Absprache mit meiner Trainerin) und es funktioniert sehr gut:

    Ich hatte zunächst ein separates Holz, das ich immer verwendet habe und das natürlich irgendwann stark nach mir gerochen hat. Damit habe ich aber nicht oft die Geruchsunterscheidung geübt, sondern eher das ruhige Halten (entsprechend ramponiert sieht es inzwischen aus :D).
    Speziell für die Geruchsunterscheidung mache ich es jetzt so: Ich bewahre alle in einer Plastikbox auf. Wenn ich trainiere, nehme ich eines und reibe es in den Händen, damit es nach mir riecht. Die anderen fasse ich nur mit einer Zange an. Nach dem Training wasche ich sie und lasse sie in der Sonne trocknen. In der Prüfung hat man auch nur einige Sekunden, um dem Holz den Geruch zu geben und für die Hundenase reicht es theoretisch aus, wenn man es nur kurz berühren würde, deshalb würde ich den Hund gar nicht erst darauf konditionieren, dass er von deinem Geruch regelrecht erschlagen wird. Natürlich musst du darauf achten, dass nicht irgendwann alle nach dir riechen, weshalb ich sie wasche und nachher ein paar Tage auslüften lasse.

    Aber jetzt mal was Generelles: Ich würde nicht gleich alle Übungen auf einmal anfangen und so viel durcheinander trainieren. So verwirrst du deine Hunde doch nur und wenn du Pech hast, verlieren sie irgendwann die Lust. Konzentrier dich lieber auf weniger Übungen, die du dafür aber mit Ruhe und exakt aufbaust.

    Meine Hündin ist in einem Garten mit Teich aufgewachsen. Als ich sie mit 9 Wochen abgeholt habe, ist sie in den 2 Stunden, die ich dort war, zweimal ins Wasser gesprungen, das war sie offensichtlich schon gewohnt :D.

    Mein erster Hund ist mit etwa 4 Jahren das erste mal geschwommen. Er ist immer bis zum Bauch ins Wasser, hatte aber Angst, den Boden unter den Füßen zu verlieren. In einem kleinen Tümpel konnte ich ihn schließlich dazu überreden, ganz reinzugehen, da dort nur eine kleine Stelle in der Mitte so tief war, dass er nicht mehr stehen konnte. Nach dieser ersten Überwindung wurde er zu einer richtigen Wasserrratte :smile: