Beiträge von LayNia

    Hallo,

    wenn du deinen Hund mit reinem Muskelfleisch ernähren würdest, würdest du sicherlich nichts sparen, da hast du recht. Aber Hunde brauchen ja auch Knochen, Knorpel, und Schlachtabfälle wie Pansen. Solche Sachen bekommt man bei Metzgern, die selber schlachten und beim Schlachthof praktisch hinterhergeworfen. Wenn man nur bei Internetshops bestellt, wird es natürlich schnell teuer, weil die ja ein Geschäft damit machen wollen und man den Versand auch noch zahlen muss.

    Wenn man aber erst einmal ein paar Fleischquellen in der näheren Umgebung gefunden hat, wird es schnell billiger. Ich z. B. bekomme bei einem Biometzger Innereien und Knorpel vom Rind und mache dafür nur eine kleine Spende fürs örtliche Tierheim. Pansen hol ich beim Metzger im Dorf und Geflügelhälse bei einem Geflügelhof. Für diese "Abfälle" zahl ich durchschnittlich 50 Cent pro Kilo. Also einfach mal bei Metzgern, Mastbetrieben (wenn du das mit deinem Gewissen vereinbaren kannst), Biohöfen und Jägern nachfragen, ob du dort was bekommen kannst.

    Ich hab anfangs, als ich ausschließlich bestellt habe, etwa 50 € im Monat gezahlt (meine Hündin wiegt 29 kg).
    Jetzt bestelle ich nur noch das Fleisch und Sachen, die ich hier nicht bekomme und komme auf höchstens 30 - 40 €.

    Futtershops, mit denen ich gute Erfahrungen gemacht habe, sind: https://www.das-tierhotel.de/ und http://www.futterfleisch-sachsen.de/. Bei http://haustierkost.de/ zahlt man ab 7 kg keine Versandkosten.

    Du solltest aber auch einkalkulieren, dass der Hund ja nicht ausschließlich mit Fleisch ernährt wird. Ich füttere höchstens 500 g Fleisch/Tierisches am Tag, der Rest besteht aus Obst, Gemüse, Getreide, Fett und Ölen. Beim Gemüse kann man sehr gut sparen, wenn man einen Garten hat und Saisongemüse kauft. Bei Ölen würde ich jetzt nicht sparen, aber davon braucht man ja keine großen Mengen.

    Das kann dir keiner so genau sagen, wann es bei deiner Hündin soweit ist. Irgendwann zwischen 7 und 12 Monaten werden die meisten Hündinnen zum ersten Mal läufig, wobei es auch Ausreißer nach oben und unten gibt.

    Dass es bald soweit ist, erkennt man meistens daran, dass Rüden auffälltig interessiert am Hintern schnüffeln, das Geschlecht schwillt an, sie fängt evtl. an zu markieren und leckt sich öfters. Das alles kann sein, muss aber nicht, es ist eben von Hündin zu Hündin unterschiedlich.

    Hallo,

    ich hab selbst zwar nur einen Viertellabrador, aber ich kenne einige ziemlich gut. Die meisten Labradore sind ja liebe, freundliche und fröhliche Hunde, die selten ernsthaft sauer werden und meistens kein Problem damit haben, wenn sie mal geknufft werden oder ihnen jemand auf den Schwanz tritt. Das alles macht sie ja zu Hunden, die mit Kindern normalerweise kein Problem haben. Allerdings bedeutet das nicht automatisch, dass sie deswegen leicht zu erziehen sind.

    So unbeeindruckt sie sind, wenn jemand aus Versehen auf sie tritt, so egal ist es ihnen oft auch, wenn man sie maßregeln muss. Und mit ihrem unbegrenzten Optimismus - was sie ja eigentlich sehr liebenswert macht - testen sie Grenzen gerne mal regelmäßig aus ;). Und wo sich ein anderer Hund vielleicht offen widersetzt, wenn er z. B. gerade keine Lust hat, Sitz zu machen, da fängt der Labrador evtl. ein lustiges Spiel an.

    Man muss sich auch bewusst sein, dass die meisten Labrodore eher distanzlos sind, d. h. wenn sie (noch) unerzogen sind, haben sie keine Hemmungen, jedem um den Hals zu fallen, fremde und bekannte Menschen anzuspringen und fröhlich abzuschlecken. Mit dem Verhalten ecken sie auch bei anderen Hunden oft an, weil sie die Körpersprache des anderen oft schlicht ignorieren und hartnäckig zum Spielen auffordern.

    Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass Retriever ursprünglich Jagdgebrauchshunde waren und einige der Triebe teilweise noch mehr oder weniger ausgeprägt sind, wie z. B. der Jagdtrieb. Wobei ich sagen muss, dass man ein Labrador mit einfacheren Mitteln glücklich machen kann, als beispielsweise einen Border Collie. Und wenn du schreibst, dass du offen für Hundesport bist, sehe ich da jetzt nicht so ein großes Problem. Mit Apportier- und Nasenarbeit (wofür ein Labbi ja prädestiniert ist) kann man die meisten Labbis auch gut auslasten.

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    Hab auch eine Frage... auch wenn sie ein bissl peinlich ist..
    Riecht man bei euch zu Hause, dass Ihr einen Hund habt? :ops:

    Shelby darf ja nicht in die Wohnung und meine Eltern behaupten strickt, man riecht es wenn ein Hund in der Wohnung lebt - die Hundebesitzer merken es nur nicht mehr, weil Gewöhnung.
    Was meint/riecht Ihr?


    Ja, bei mir riecht es schon nach Hund. Ich persönlich finde das nicht unangenehm und Hundemenschen haben damit auch kein Problem. Aber Nichthundemenschen sind da in der Regel viel empfindlicher ;).

    Das hängt aber sehr vom Hund ab. Mein alter Hund zum Beispiel hat gar nicht gerochen. Da haben viele gesagt, wir seien der einzige Haushalt mit Hund, den sie kennen, bei dem es nicht nach Hund riecht. Maja dagegen hat wasserabweisendes Fell (= hohe Talgproduktion) und man riecht sie eben. Meiner Erfahrung nach riechen Hunde mit dicker Unterwolle und deren Haut viel Talg produziert mehr und Hunde, die getrimmt oder geschoren werde müssen (Pudel, Schnauzer, viele Terrier...) weniger bis gar nicht.

    Natürlich spielt auch die Ernährung eine Rolle: Je minderwertiger das Futter desto mehr stinkt der Hund.
    Und wenn Hunde viel schwimmen, fangen sie auch meistens an zu müffeln.

    Hallo,
    ich nehme Kokosöl (zur äußerlichen Anwendung) und Kokosflocken (innere Anwendung), das wirkt auch recht gut. Mit der Chemiekeule können sämtliche natürliche Mittel nicht mithalten, aber man kann zumindest Anzahl der der Biester reduzieren.

    Ich barfe jetzt, hab mir vorher aber auch große Gedanken gemacht, welches TroFu ich nehmen soll. Die beiden Sorten waren auch meine Favoriten. Ich hab mich dann für Wolfsblut entschieden, und zwar aus dem Grund, weil ich nicht 100-%-ig herausfinden konnte, ob in Platinum jetzt Vitamin K3 (siehe hier) enthalten ist oder nicht.

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    Außerdem vertragen manche Hunde kaltgepresstes Futter nicht so gut, obwohl Kaltgepresstes glaube ich eigentlich besser für den Hund sein soll.


    Eine Bekannte hat es mir so beschrieben, dass es in etwa so ist, wie wenn jemand nur Fastfood gewöhnt ist und dann komplett auf Vollkornprodukte umsteigt. Das verträgt man in der Regel nicht und der Körper braucht eine längere Umstellungszeit. Ob man das jetzt so vergleichen kann, sei dahingestellt, aber es hört sich zumindest schlüssig an.

    Stinkige Sachen wie Pansen gibt es nur im Garten. Bei Knochen und großen Fleischstücken mach ich es vom Wetter abhängig, also entweder gibt's das draußen oder wie bei ricka0687 auf dem Fressteppich. In ihren Korb darf sie mit einem fleischigen Knochen jedenfalls nicht ;)