Morgens: Kaninchenhack mit Knochen und Schweineschmalz
Mittags: eine Scheibe Knäckebrot
Abends: Hirseflocken, Joghurt, Ei, Kräuter, Honig, Algenmehl, Bierhefe
Beiträge von LayNia
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hi,
ich hab mal ne Frage, hat einer von euch schon mal Hirse verwendet? Wie wurde es vom Hund verwertet?Ich habe es gestern meinen beiden ins Futter gemischt und später beim Kot eigentlich in der gleichen Form(unverdaut) wieder entdeckt.lg
Hallo,
Hirse muss man kochen, damit sie verwertet werden kann. Deswegen nehme ich immer Hirseflocken (von Alnatura aus dem DM), die muss man nur quellen lassen. -
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Warum ist das eigentlich so? Könnte man das mit den "Ball-Junkies" vergleichen?
Wird daran trainiert, dass diese Hunde nicht mehr so hochfahren oder will man das evtl. sogar haben, damit der Hund megaschnell über den Parcour rennt?
(Ich war immer froh, dass Jill mit so einer Ruhe auf den Platz gegangen ist, sonst hätte ich ständig Angst gehabt, sie könne mir irgendwo runterfallen und sich verletzen.)Habe mir gestern Agi-Videos mit BCs angesehen...das wirkt fast als hätten manche von denen Ecstasy eingeworfen.
Ich habe schon den Eindruck, dass es so ähnlich wie bei Balljunkies ist. Manche Rassen neigen eher dazu, sich in Dinge reinzusteigern, und wenn ein sehr bewegungs- und arbeitsfreudiger Hund praktisch ausschließlich mit Agility ausgelastet wird (es gibt wirklich Leute, die außer laufen und Agi nichts anderes mit ihren Hunden machen), dann ist das natürlich das absolute Highlight für ihn.
Klar finden es viele toll, wenn der Hund durch den Parcours fetzt und es erfordert einiges an Erfahrung und Fingerspitzengefühl, einen Hund, der schnell hochschraubt, dazuzubringen, dass er zwar schnell, aber eben nicht kopflos ist. Ich bin deswegen der Meinung, dass so veranlagte Hunde einfach nicht für Agi geeignet sind.Wahrscheinlich könnte man dem entgegensteuern, wenn man wirklich konsequent immer abbricht, sobald der Hund anfängt zu spinnen, aber so konsequent sind die wenigsten.
Was das Kläffen am Rand angeht, ist es natürlich für einen Hund, der stark auf Bewegungsreize anspricht - und das ist bei Hütehunden ja der Fall - schwieriger, da ruhig zu bleiben. Aber das ist meiner Meinung nach hauptsächlich eine Frage der Erziehung. Wenn man so einen Hund hat, muss man mit ihm an der Impulskontrolle und an der Frustrationstoleranz arbeiten und das machen viele nicht. Ich kenne auch Leute, die Angst haben, dass der Hund dann im Parcous zu langsam wird, wenn er sich nicht vorher schon auf seine Aufgabe "einstellen" kann, das halte ich aber für Blödsinn.
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Die komplette Aufgabenbeschreibung entspricht 100% dem Spitz.
Das war auch die erste Rasse, die mir eingefallen ist. Wie viel die haaren, kann ich nicht sagen, aber es ist auf jeden Fall nicht so, dass kurzhaarige Hunde weniger haaren, das hängt eher von der Unterwolle ab.Was den Großen Schweizer Sennenhund angeht, da muss ich mich Lockenwolf anschließen. Ruhe definieren diese Hunde so, dass sie in aller Ruhe ihr Ding durchziehen und es dann praktisch unmöglich ist, zu ihnen durchzudringen. Und beide Vertreter dieser Rasse, die ich kenne, sind ziemlich lebhaft, wenn sie irgendwas interessantes entdeckt haben. Ehrlich, ich hab selten einen stureren Hund erlebt als diese zwei.
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LayNia, hmm ja sie ist ja erst 7 Monate alt... Sollte man da nicht noch mind. 2 Mahlzeiten geben...?
Und außerdem um auf den Tagesbedarf zu kommen wäre das ja dann gleich so ne riesige Portion...? Hmm...
Naja, ich bereite der Madame jetzt mal ihr Frühstück... Hühnerhälse, Rinderleber & Obst... Mal schauen ob sies frisst...
Ach so, sie ist noch so jung! Du hast Recht, solange der Hund noch wächst, würde ich nicht unbedingt einmal am Tag füttern. Dann würde ich eher morgens eine Kleinigkeit füttern, die sie gerne mag und abends dann den Rest. Sagt ja keiner, dass man morgens und abends genau gleich viel füttern muss. -
@ LittleSuki: Was spricht denn dagegen, nur noch einmal am Tag zu füttern oder ihr morgens nur einen kleinen Happen zu geben?
Bei Maja hab ich eher das Gegenteil, sie frisst zu jeder Tages- und Nachtzeit und wird unausstehlich, wenn sie morgens nichts bekommt.
Heute Morgen um halb acht gab es Hühnerhälse, Hirse und Sahne. Abends bekommt sie Entenmägen, Blumenkohl, Kirschen und Lachsöl.
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Ich würde auch sagen, warte erst einmal ab, bis sie ausgewachsen und lass sie dann richtig röntgen.
Aber um ehrlich zu sein, finde ich, einige der Aussagen deines Tierarztes etwas merkwürdig.
Es ist absolut nicht ungewöhnlich, wenn eine Hündin mit 8 Monaten noch nicht läufig war, es gibt sogar Hündinnen, die sich bis 1,5 Jahren Zeit lassen.
Er hat schon Recht damit, dass ein Hund mit Gelenkprobleme eine gute Muskulatur haben sollte, die sollte allerdings eher mit Ausdauersport (Laufen, Schwimmen) aufgebaut werden und nicht mit Agility.
Agility mit einem HD-Hund finde ich absolut fahrlässig. Kann natürlich auch sein, dass der Tierarzt nicht so wirklich weiß, wie anstrengend Agi für einen Hund ist. Wenn man im Training schon weiter ist, und einen Parcours ein paar mal macht, noch ein paar Wiederholungen wegen Fehlern dazukommen, kommt man schnell auf 50 Sprünge innerhalb von einer Stunde.
Ob Überlastung im Welpen- und Junghundealter HD fördern kann, weiß ich jetzt nicht, aber dass es für unausgereifte Gelenke, Bänder und Sehnen nicht gut ist, wenn sie häufig strapaziert werden, ist doch eigentlich logisch. Ich finde auch, dass viel übertrieben wird, was Treppensteigen und Springen angeht, man muss Welpen nicht in Watte packen, aber das andere Extrem ist doch auch nicht richtig. -
Ich bin auch der Meinung, wenn es dem Hund Spaß macht und man es vernünftig macht, warum sollte Agility schlecht sein? Mit vernünftig meine ich, dass man es gut aufbauen sollte, so dass der Hund möglichst gelenkschonend durch den Parcours geführt wird (Sprungtechnik, Kontaktzonen) und dass man nicht zulässt, dass der Hund komplett abdreht. Leider sieht man viele Hunde (meistens Border Collies), die sich so hochpushen, dass sie kaum noch ansprechbar sind und auch am Rand, wenn sie nicht dran sind, in einer Tour kläffen. Das ist dann absolut nicht mehr artgerecht, sondern einfach nur noch Stress.
Ich habe einige Zeit mit meiner Hündin Agility trainiert, dann aber aufgehört, weil sie dafür einfach nicht gemacht ist. Sie hatte zwar Spaß, aber so ein Durchschnittsparcours ist einfach sehr eng gestellt und ein großer, langbeiniger Hund ist einfach nicht wendig genug dafür.
Ich hab jetzt schon ein paar Sportarten ausprobiert und muss sagen, es gibt einen Riesenunterschied, ob einem Hund etwas einfach Spaß macht oder ob es seine Passion ist. Agility, Obedience und Dogdancing macht meinem Hund Spaß. Aber als ich zum ersten Mal ein Mantrailing-Seminar besucht habe, hab ich gemerkt, dass Nasenarbeit für sie einen komplett anderen Stellenwert hat. Auch wenn sie Futter oder Spielzeug suchen darf, ist sie mit einem Eifer und einer Ernsthaftigkeit bei der Sache, die ich sonst selten bei ihr sehe.
Aber warum sollte es deswegen schlecht sein, daneben auch noch andere Dinge machen, die ihr Spaß machen? -
Nachher, nach dem Gassi gibt es Seelachs, Rote Beete und Keimöl.
Abends gibt es Hühnerhälse und Rinderfett.
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Mein Hund benötigt etwa 60 g Protein am Tag, das ist mit 300 g Muskelfleisch gut gedeckt. Knochen und Bindegewebsreiches wie Pansen enthalten weniger Protein, weshalb es eben bis zu 500 g gibt. Ich füttere deshalb Getreide, weil mein Hund einen hohen Energiebedarf hat und ich den mit Fleisch kaum decken könnte (das hab ich anfangs versucht, mit dem Ergebnis, dass sie etwa 1 kg Fleisch gebraucht hat und damit mehr als doppelt so viel Protein bekommen hat als nötig, was auf Dauer die Nieren schädigt). Sie bekommt so etwa 5 Mal in der Woche jeweils 100 g Getreide (Reis, Hirse oder Haferflocken) und zusätzlich noch 3 - 4 Mal in der Woche 50 g Fett (meistens Schweineschmalz).
Man muss kein Getreide füttern, aber ein Hund hat halt einen gewissen Kalorienbedarf, wenn der sehr hoch ist, ist es einfach nicht gesund, immer mehr Fleisch zu füttern. Also gibt es bei mir eine Kombination aus Fett/fettigem Fleisch und Kohlenhydraten.
An Gemüse und Obst bekommt sie etwa 250 g alle zwei Tage.