Beiträge von LayNia

    Mein Hund bekommt zwar meistens Trennkost, weil ich mich morgens nicht mit Fleisch auseinandersetzen will (ich bin da etwas zimperlich), aber bei ihr ist es völlig egal, wie ich die Komponenten zusammenmische.

    Sicherlich gibt es Hunde, die da empfindlicher sind, aber pauschal kann man da, glaube ich, keine Aussage machen. Wenn Hund es verträgt, dann ist es wohl ok.

    Hallo,

    ich finde auch, das hört sich doch nach super Voraussetzungen für einen Hund an. Ich beneide ja jeden, der seinen Hund mit auf Arbeit nehmen kann. Hier gibt es auch einen Thread, in dem sich Besitzer von Bürohunden austauschen: https://www.dogforum.de/burohunde-wo-seid-ihr-t153602.html. Da kannst du schon mal schauen, auf welche Probleme du stoßen könntest und kannst auch konkret Fragen stellen.

    Dass ein Welpe andere Bedürfnisse hat als ein erwachsener, hat Bittersweets ja schon geschrieben. Anfangs wird Stubenreinheit und Ruhe halten im Mittelpunkt stehen, um Auslastung muss man sich bei einem Welpen noch keine Gedanken machen - im Gegenteil, Welpen muss man oft zur Ruhe zwingen (wie kleine Kinder, die nicht ins Bett wollen, obwohl sie fast im Stehen einschlafen).

    Ansonsten wirst du ja merken, ob deinem Hund eine kurze Runde am Morgen reicht, damit er dann den Vormittag Ruhe hält, oder ob es besser ist, wenn er sich vorher austoben kann. Bei meiner Hündin ist es so, dass sie morgens einen spannenden Spaziergang braucht, damit sie den Morgen verschläft. Mein alter Hund war da anders, er wollte früh seine Ruhe haben und ist erst gegen Mittag fit geworden. Das kann man aber natürlich auch ein Stück weit beeinflussen.

    Zitat

    Ist doch nichts anderes als Futtertreiben ohne Futter ;) Ist einfach Bestandteil unserer Fussarbeit.

    Bilder hab ich davon leider noch keine gemacht.


    Hm, ich arbeite nicht übers Futtertreiben...
    Aber ich hab heute bei der Abendrunde etwas mit und ohne Handtarget rumprobiert, hat beides gut geklappt. Ich denke, so könnte es etwas werden. Danke für die Inspiration, auch wenn ich es wohl nicht ganz so mache wie du :smile:

    Wow, das muss ich unbedingt auch ausprobieren. Hast du das in der Fußarbeit aufgebaut oder als gesonderte Handtargetübung? Fußarbeit mit Handtarget kennt mein Hund überhaupt nicht.

    Gibt es von euren Spielereien eigentlich ein Video? Wenn ja, dann würde ich das echt gerne mal sehen :smile:

    Frau Maja hat heute morgen Reis, ein Ei, Karotte, Brombeeren und Lachsöl bekommen.

    Abends gibt's Lammrippchen und eine gewolfte Scholle (ich hab gestern getestet, ob sie sie frisst und sie hat mich nur angeekelt angeschaut - ganze Fische frisst Frau Maja nicht :roll: - also hab ich sie halt püriert - meine ganze Küche hat gestunken! :/)

    Oh je, da wird mir ja angst und bange, mein nächster Hund soll auch ein Pudel werden ;) Vielleicht ist das ja doch keine so gute Idee? ;)

    @ Lockenwolf: Das hört sich ja sehr spannend an. Wie hast du ihm denn den Gangartwechsel nur über Stimme beigebracht? Und wie schaffst du es, dass er nicht schneller wird?? Ich versuche das beim Longieren, aber ich muss körpersprachlich schon sehr deutlich kommunizieren, damit meine Hündin die Gangart wechselt und das ist auch immer mit einer Geschwindigkeitsänderung verbunden.

    Hallo,

    und warum soll der Hund dann unbedingt den Kopf ablegen? Ich habe für meinen Hund in solchen Situationen das Kommando "Legen", das genau so funktioniert, wie du dir das vorstellst, nur dass sie eben den Kopf oben behält.

    Ich habe es so aufgebaut: Ich habe - wie bei jedem Kommando - erst die exakte Übung ohne Abstand aufgebaut und die Distanz erst vergrößert, als es vor mir gut geklappt hat. Also erst hab ich an der Geschwindigkeit der Ausführung gearbeitet und dann, als ich damit zufrieden war, die Distanz vergrößert.

    Geschwindigkeit in einer Übung bekomme ich bzw. bekommt mein Hund mit Spielzeug besser hin als mit Futter. Ich hab sie also angespielt und dann aus dem Spiel heraus kurz innegehalten und das Kommando (das sie vorher schon gekannt hat - ist mein normales Ablegekommando) gesagt; sobald sie gelegen war, hab ich sie wieder freigegeben und das Spieli über sie geworfen (über sie, damit sie sich auch später in der Entfernung nicht zu mir hin orientiert). Zuerst war sie natürlich etwas überascht, aber nach ein paar Wiederholungen hat sie schon damit gerechnet, was kommt und hat es schnell ausgeführt, damit das Spieli möglichst schnell fliegt.
    Also aus der Dynamik des Spiels heraus hab ich eine dynamische Kommandoausführung aufgebaut.

    Den Abstand hab ich dann schrittweise vergrößert, das war auch nicht schwierig, weil sie ja wusste, dass das Spielzeug zu ihr kommt, sie also nicht auf mich zulaufen muss.

    Das längere Liegenbleiben hab ich auch schrittweise erhöht, also das Werfen des Spielzeugs immer weiter hinausgezögert. Hier ist es wichtig, dass man variabel bestätigt (mal sofort, mal lässt man den Hund lange warten), damit die Ausführung nicht wieder langsamer wird.

    Zitat

    Hallo,
    mir fällt da spontan die JRT- Hündin einer Bekannten ein. Null Jagdtrieb, null Sturkopf, will immer gefallen, haßt schlechtes Wetter, null Größenwahn, fällt bei jedem lauteren Wort in sich zusammen. Ist jetzt knapp 3 Jahre, ist der reinste Couchhund, kein bisschen hibbelig, kann man jedem mitgeben. Die Bekannte, Terrierliebhaberin seit Jahren, liebt ihre Kleine abgöttisch, ist aber immer ein bisschen entäuscht, weil die kleine zwar wie ein JRT ausschaut, ihrer Meinung nach aber charakterlich keiner ist.
    LG Tiumir


    Hey, so einen ähnlichen JRT kenne ich auch. Eine eher vorsichtige, zurückhaltende Hündin, die kein Problem damit hat, mal einen Faulenzertag einzulegen und weder hippelig noch größenwahnsinnig ist.

    Außerdem kenne ich noch einen Husky, der seine Energie äußerst sparsam einsetzt :D Er verbringt seine Tage am liebsten als Kaminvorleger und findet es an manchen Tagen zum K****, wenn er Gassi gehen muss. Rassetypisch eigensinnig ist er aber trotzdem. Aber vom huskytypischen Desire to Go hat er wohl noch nie etwas gehört.