Beiträge von LayNia

    Ich hab mal eine Frage. Maja tut sich nämlich unheimlich schwer, bei einem Trail den Anfang zu finden. Ich hole sie immer aus dem Auto und laufe einen großen Orientierungskreis mit ihr, oft seh ich ihr da schon an, dass sie in die richtige Richtung zieht. Dann zieh ich ihr das Geschirr an und zeige ihr den Geruchsgegenstand. Dann rennt sie aber oft blindlinks der nächstbesten Spur hinterher. Gerne der Spur der letzten Person, die aus der Gruppe getrailt hat.

    Jetzt stellt sich mir die Frage, ob sie überhaupt kapiert hat, was der GG soll oder ob es eher eine Disziplinlosigkeit ist und sie sich einfach die interessanteste Spur heraussucht (das entspricht genau ihrem Charakter, kann aber auch eine Unterstellung meinerseits sein - ich kann es einfach nicht einschätzen). Wie kann ich das herausfinden und dann daran arbeiten?

    Wenn sie erstmal auf der richtigen Spur ist, sucht sie übrigens sehr zielstrebig und überläuft zwar gerne in ihrer Eile mal einen Winkel (sie ist eher ein Hektiker ;) ), aber ablenken lässt sie sich kaum.

    Schleppleinenverbrennungen hab ich auch einige hinter mir. Scheit ja die Standardverletzung unter Hundehaltern zu sein :D

    Ansonsten hab ich einmal die Schleppleine am Ende festgehalten und mein Hund ist nach 20 Metern Sprint (einem Hasen hinterher) reingerannt. Da bin ich ein paar Meter auf dem Asphalt hinterhergeschlittert; das war auch ziemlich schmerzhaft, mein halber Arm war aufgeschürft und ich hab noch zwei Narben davon.

    Die üblichen zerkratzten Arme und Beine aus der Welpenzeit zähl ich jetzt mal nicht mit.

    Die schmerzhafteste Verletzung passierte, als Maja einem Vogel hinterher wollte, während ich mir gerade die Nase geputzt habe und dabei die Leine blöd um meine Finger herumgewickelt war. Ob der Finger gebrochen war, weiß ich nicht, aber ich kann ihn seitdem nicht mehr ganz strecken und das Gelenk ist etwas verdickt.

    Komisch, mein vorheriger Hund war in seinen 14 Jahren für keine einzige Verletzung verantwortlich...

    Zitat

    Ich steh auf Eigenbrödler, Sturköppe und Hunde mit Charakter, dieser bettelnde Blick "Frauchen, bitte bitte gib mir Arbeit" örks nö, da bin ich allermeist weg


    Lustig, wie unterschiedlich die Menschen sind. Ich bin da das genaue Gegenteil von dir. Ich komm mit eigenbrötlerischen Sturköpfen überhaupt nicht klar. Ich will einen Hund, der gerne arbeitet und das auch anbietet.
    Mit vielen Molossern und Herdenschutzhunden generell komme ich nicht klar. Was nicht heißt, dass ich solche Hunde nicht sehr sympathisch finden kann, aber glücklich würde ich mit ihnen nicht werden.
    Ich mag auch keine Hunde, die dazu tendieren, Konflikte mit Aggression zu lösen und extreme Sensibelchen sind auch nichts für mich.

    Auf dem Fahrrad ist man ja um einiges hilfloser, deshalb sollte die Leinenführigkeit wirklich sitzen und der Hund verinnerlicht haben, dass er nicht plötzlich die Seite wechseln, stehenbleiben oder einem vor die Füße laufen darf. Ich hab das meinem Hund beim Joggen beigebracht und dafür ein eigenes Kommando eingeführt ("links" bzw. "rechts").
    Du kannst das aber auch ganz konkret am Fahrrad üben, indem du das Rad zunächst schiebst und erst zu fahren anfängst, wenn du dich sicher genug fühlst.

    Ich halte die Leine immer in der Hand, aber da ein Springer wohl sicherer ist, werde ich das demnächst mal ausprobieren.

    Zitat

    Guckt ihr auch euren Hunden so gerne beim Fressen zu? =) Wenn die beiden genüßlich irgendein Kauzeugs bearbeiten oder wenn Joda so süß schmatzend ihr Futter frisst, da könnte ich jedesmal dahinschmelzen... :ops:

    LG Nele


    Ja, das geht mir genauso. Das ist der Hauptgrund, warum ich gerne große Fleischstücke und Knochen füttere (und das, obwohl ich Vegetarierin bin!).

    Farben können sich bei manchen Rassen ändern, aber bei einem Mischling kann dir das keiner voraussagen. Dass die Mutterhündin eine andere Farbe hat, sagt darüber nichts aus, weil ja auch der Vater seine Gene weitervererbt hat, wenn die dominant sind, spielt die Farbe der Mutter keine große Rolle. Meine Hündin ist z. B. kohlrabenschwarz, obwohl ihre Mutter eine Weiße Schäferhündin war.

    Dass unter schwarzem Fell auch immer schwarze Haut ist, stimmt übrigens nicht. Meine Hündin und auch mein schwarzer Rüde vorher hatten beide weiße Haut, während der blonde Goldie-Labbi-Mix meiner Cousine schwarze Haut hatte.