Meine große Hündin zeigt das gleiche Verhalten. Sie ist generell nicht besonders verträglich, aber innerhalb von unserem "Revier" passt sie auch bei Hunden, mit denen sie sich super versteht, ganz klar territoriales Verhalten in Form von Bewegungseinschränkungen.
Das bedeutet für mich, dass es bei Hundebesuch klare Regeln gibt. Ich verfahre dabei genauso, wie es LiliaRose beschrieben hat: Maja bekommt einen Platz zugewiesen und ich bin es, die bestimmt, wer wann wohin darf, nicht sie. Allerdings darf sich auch der Besucherhund nicht frei bewegen, denn das wäre ja sowohl aus menschlicher als auch aus hundlicher Sicht einfach nur unfair, wenn der hierhergehörende Hund liegen muss, während der Besucher tun und lassen kann, was er will.
Je entspannter dann die beiden Hunde sind, desto mehr Freiheiten gestehe ich ihnen dann zu.
Das bedeutet natürlich, dass der andere Hundebesitzer willens und in der Lage dazu ist, seinen Hund auch entsprechend zu kontrollieren, damit Maja gar nicht erst das Gefühl bekommt, dass irgendetwas aus dem Ruder läuft, was sie dann regeln muss.
Ich habe seit einem halben Jahr einen Zweithund, der als Welpe eingezogen ist. Da habe ich auch anfangs viel kontrolliert und ihnen langsam immer mehr Freiheiten gegeben. Hat weitgehend problemlos funktioniert.